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Montag, 28. November 2016

Das Wunder des ersten Fastentages ...

Tag 2
Gewicht - 91,5 kg
abgenommen insgesamt - 19,4 kg


Der Einstieg ins Saftfasten ist jedes Mal interessant.
Gestern habe ich mir zB wie gewohnt eine ToDoListe geschrieben, um sie dann umgehend komplett zu ignorieren.
Praktisch:
da brauche ich mir heute keine neue Liste zu schreiben, sondern kann die von gestern wieder benutzen
(oder ignorieren ... je nachdem)
Auf der Liste stand natürlich auch, dass ich einen Saft machen, fotografieren und bloggen sollte.
Stattdessen habe ich ein Tetra Pak aufgeschraubt und ansonsten Tee und zu viel Kaffee getrunken.
Aber immerhin kann man das Ganze als Trinkkur zusammenfassen.

Außerdem war mir im Wechsel wieder kalt und wenn ich dann etwas überzog, umgehend auch wieder zu warm.
Abends fielen mir vor Müdigkeit die Augen zu, aber kaum lag ich im Bett, war ich hellwach und malte mir eine Zukunft aus, in der ich von meinen Jobideen völlig überfordert wurde.
Meine Zukunft lag vor mir: vereinsamt, verarmt und überhaupt nicht schön.
Glücklicherweise riss mich 6 Mal das Bedürfnis, auf die Toilette zu gehen aus den Grübel- und Träumereien.
Keine unbedingt schöne Nacht - aber auch diesen depressiven Einstieg ins Fasten kenne ich schon und so freute ich mich durch die düsteren Gedanken hindurch einfach schon mal auf den bevorstehenden Energie- und Euphorieschub, der meist auf das finstere Tal folgt.
Der Vorteil, wenn man schon mal eine satte depressive Phase mit allem Drum und Dran am Hals hatte ist, dass man über solche Anflüge eher grinst, als ernsthaft abzustürzen.

Meine Flaschen liegen übrigens allesamt in einer großen Schublade.
Sie werden aus meinem Schlafzimmer in das Büro umsiedeln, denn meine Schlafzimmerfensterbank habe ich mit Kerzen dekoriert, die ich abends gern zu Hörbuch und Tee anzünde.
Es deprimiert mich nicht, dass ich wieder welche auskippen muss.
Ich habe einfach mein Gesamtgewicht im Blick - und das Ziel innerhalb eines Jahres abzunehmen, bis der Alien wieder vor der Tür steht.
Während er in Neuseeland war, habe ich ca. 20 kg abgenommen.
Jetzt ist er in Australien und die nächste Saftrunde beginnt.
Wenn ich dazu komme, bekommt auch das Laufband heute mal wieder eine Chance.

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