Worum es hier geht

Freitag, 31. Juli 2015

Die mit dem Chaos kämpft ...


gestern war Tag 10 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 94,6 kg
abgenommen - 3,4 kg
gestern gegangene Schritte: 3.280
auf dem Laufband: -
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, Obst, Obst, Obst pürierte Tomaten am Abend :)
Schlafenszeit: ca 2 Uhr


Ok, ja, das war jetzt lustig:
Als ich gerade auf der Waage stand, dachte ich "Yeah, 94,6 kg - da habe ich aber toll abgenommen!"
Ihr hättet mein Gesicht mal sehen sollen, als ich bemerkte, dass ich mein Gewicht exakt gehalten habe.
Mein Gewissen ist nämlich ziemlich ... rein.
Die letzten Tage waren turbulent.
Termine und Überraschungsgäste wechselten sich munter ab und im Endeffekt muss ich mir eingestehen, dass ich mehr Obst aß, als dass ich Gemüse entsaftet habe. Dazu verharrte ich angesichts des Wetters in ziemlicher Reglosigkeit und ... ach ja, mein Körper rafft gerade mal wieder zyklusgemäß Wasser an sich.
Wobei ich lediglich versuche, EUCH meinen Gewichtsstillstand zu erklären.
Mir selbst ist er tatsächlich relativ gleichgültig.
Mein Schrank ist voller Kleidung, die bei 98 kg ganz ok aussah - knappe 95 kg bringen den magischen Wow-Effekt mit sich.
Da ich ja ganz bald ganz schlank bin, trage ich nun täglich meine schicksten "Kleidchen", summe vor mich hin, nehme mir Zeit fürs Make up und ... was soll ich sagen:
vermutlich bin ich für mein Umfeld so dick wie vorher, aber ich habe eine positiv sommerliche Ausstrahlung, die evtl. ansprechender ist, als mein Wintermodus.

Für den Mittwoch fragten zwei Couchsurfer an, ob sie bei mir übernachten könnten.
Ich wohne relativ nah am "Ochsenweg", der von Pilgern benutzt wird.
Und so hat mein Kuhdorf zwar wenig zu bieten und die Zahl der potentiellen Couchsurfer ist gering, aber die die kommen, sind dafür meist echt interessant.
Ich las "Brian und Elke" und hielt sie eben für ein nett abgedrehtes Pilger-Pärchen.
Klar könnt ihr hier schlafen, antwortete ich, aber ich habe keinerlei Nahrungsmittel im Haus.
Und dann schaute ich mir die Couchsurfer-Profile an.
Es waren nicht Biran und Elke, sondern Brian und Eike.
Beide 18 und als sie hier ankamen, klatschnass, todmüde und völlig ausgehungert.
Während sie duschten (getrennt, nacheinander, nix Sodom und Gomorra), düste ich ins Dörfli und kaufte beiden einen Döner.
Sie kommen aus Buxtehude und wandern nach Dänemark, wo sie Betreuer in einem Feriencamp sind.
Mein Alien ist mittlerweile in Durres angekommen.
Die Achtzehnjährigen von heute gefallen mir - sie haben herrlich bekloppte Ideen.
Durres liegt übrigens an der Adria-Küste Albaniens - ich habe es gegoogelt.
In der Dönerbude zu sitzen, war eine Herausforderung für sich und als die beiden Wanderer schliefen, hatte ich prompt eine gruselige Heißhungerattacke.
Vom Döner war rein gar nichts mehr übrig und so futterte ich eine halbe Wassermelone, die ich vermutlich völlig ignoriert hätte, wenn noch etwas anderes im Haus gewesen wäre.
Da beide Wanderer bereits von Wetter und Rucksackschleppen zermürbt war, überzeugte ich sie, ihr Gepäck doch schon mal zur nächsten "Couch" zu fahren.
Für mich liegt Westerrönfeld auf dem Weg zum Tierfutterladen in Rendsburg.
Sie packten einen Rucksack in meinen Kofferraum, den anderen schleppten sie dann durch den Regen mit sich.
Ich winkte den beiden hinterher, als das Telefon klingelte und (m)ein Cousin mit seiner Frau anfragte, ob ich Lust auf Besuch hätte.
Ich sagte natürlich zu, aber kaum hatte ich aufgelegt, ergriff mich leise Panik.
In der Familie gelte ich vermutlich eh schon als ziemlich durchgeknallt, aber irgendwas sagte mir, ich sollte den beiden keine Selleriestangen zum Kaffee servieren.
Also fuhr ich wieder ins Dorf und kaufte einen Mandelkranz, Kekse, weiße Dinger ohne Schokolade und Schokotaler mit Liebesperlchen drauf.
Daheim verteilte ich meine Beute auf 2 Tellern, kochte Kaffee und probierte mich durch meine Kleidchen, bis ich auf eines stieß, in dem ich mich ungemein seriös und vernünftig finde.
Übrigens hatten meine beiden Wanderer sich Brot und Krams zum Frühstück mitgebracht - nicht, dass Ihr meint, ich hätte sie hungrig auf die Straße geschubst.
Nachdem auch mein Cousin und seine Frau wieder unterwegs waren, packte ich den restlichen Mandelkranz und alles an Keksen und Krams in eine große Keksdose und lieferte es zusammen mit dem Rucksack bei der nächsten "Couch" ab.
Wer sich jetzt für "Couchsurfing" interessiert, findet hier alle Infos:
https://www.couchsurfing.com/
Eins vorab: Geld bekommt man nicht - nur gelegentlich Gäste und viel Spaß

Tja, und gestern war ich bei gleich 3 Freunden zum Kaffee und habe mein Auto durch eine kleine "Nach-Schweden-Inspektion" geschubst.

Ab heute (eine meiner häufigsten Redewendungen, fürchte ich ... und eine meiner am häufigsten ignorierten Redewendungen zugleich) steht das Laufband erst mal ganz oben auf meiner täglichen ToDo-Liste.
Ok, ja, nach
Kaffee für mich
und
Hühner, Katzen und Hunde füttern.
und
Blogbeitrag schreiben

aber jetzt!

Dienstag, 28. Juli 2015

1. Woche Gemüsesaftfasten

gestern war Tag 7 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 94,6 kg
abgenommen - 3,4 kg
gestern gegangene Schritte: 5.994
auf dem Laufband: -
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, pürierte Tomaten am Abend :)
Schlafenszeit: ca 23 Uhr


Jetzt ist tatsächlich die erste Woche Saftfasten schon wieder vorüber und auch eine Woche TV-Fasten, denn als ich gestern den Fernseher abends anmachte, kam da nur "kein Signal".
Sobald der Regen mal eine Pause macht, werde ich in den Garten gehen und schauen, ob mir zwischenzeitlich unbemerkt die Satellitenschüssel geklaut wurde ...

Natürlich wäre heute ein guter Tag für ein Fazit, aber es gibt herzlich gar nichts zu berichten.
Die ersten Tage war ich zu verschusselt um auf den Punkt zu kommen und jetzt passiert nichts, was ich groß berichten könnte.
Das wird nie was mit Buch und Film ...

Die Erklärung ist, dass ich in der ersten Fastenrunde bei 93,5 kg angekommen bin und damit kurz vor meiner magischen Grenze stand.
93 kg
Wenn ich nachrechne, war ich seit bestimmt 8 Jahren nicht mehr leichter - obwohl ich es oft versucht habe.
Dass ich Ende Februar dann ausgerechnet so kurz vor dieser Grenze aufhören musste, hat mich echt genervt, obwohl es natürlich sehr affig ist, sich an solchen Zahlen "aufzuhängen".

Als meine Tochter vor 5 Jahren ein Auslandsjahr einlegte, plante ich, in diesem Jahr gaaanz toll abzunehmen.
Im Endeffekt schaffte ich es gerade mal, sie mit meinem Ausgangsgewicht dann nach einem Jahr wieder beim Flughafen abzuholen ...
Etwas peinlich ...

Und dieses Jahr stand ein Besuch bei meinen Eltern im Kalender.
Danach habe ich recht fanatisch alles versucht, um wieder zu fasten ... der geneigte Leser bekam mit:
es gelang mir nicht, da mir die Ruhe für die ersten Fastentage fehlte.
(oder der innere Schweinehund einfach bessere Tricks drauf hatte, als die Zahnfee der Motivation ... )

Und so albern es ist, warte ich insgeheim auf ein 92,irgendwas
Vermutlich werde ich dann den halben Tag in der Erwartung durch die Gegend marschieren, dass mir wildfremde Männer Rosen schenken und mich alle fragen, ob ich abgenommen habe ...

Montag, 27. Juli 2015

Neues von der Kontaktanzeige

*seufz*

...auch wenn das eine oder anderen Gramm/kilo mehr an dir ist .....ist nicht schlimm ... melde dich einfach mal ...

Wie großzügig.
Mein Profil sehen und mich mit einem begeisterten "ist nicht schlimm" kennenlernen wollen.

Ich geh mir jetzt noch ein paar Mangos kaufen ...

Gemüsesaftfasten und andere Hypes

gestern war Tag 6 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 95 kg
abgenommen - 3 kg
gestern gegangene Schritte: 8.234
auf dem Laufband: -
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, Sauerampfer, passierte Tomaten und Sambal Oelek
Schlafenszeit: 23 Uhr


Yep, das Gemüsesaftfasten läuft bei mir :)
Ich habe keinerlei Hunger, "funktioniere" wieder normal und kann mich jetzt auf die Vorteile des Fastens einlassen.
Samstag hatte ich träge bechlossen, dass da noch ausreichend Gemüse im Kühlschrank sei und ich nicht einkaufen gehen müsste.
Mit der Quantität hatte ich Recht, aber die Auswahl traf meinen Geschmack dann eher weniger.
Karotten, Äpfel - ja, lecker ... aber ansonsten waren da noch ein Chinakohl, Paprikaschoten und ein Eisbergsalat.
Zu den Paprikaschoten fiel mir spontan nur ein: Grillen, aufessen!
Aber entsaften?
Also machte ich einen Saft aus den Karotten, Äpfeln und Chinakohl.
2 Gläser lang konnte ich mir ein "geht doch!" einreden, aber ganz ehrlich:
iiiiiih!
Bei der Hunderunde zupfte ich mir hier da und dort Sauerampferblätter ab, um den doofen Kohlgeschmack wieder loszuwerden.
Daheim machte ich mir dann einen schönen Milchkaffee.
Joe Cross dreht sich nun vermutlich in seinem Entsafter um ...
Am späteren Abend öffnete ich die nächste Flasche mit passierten Tomaten (aus dem Bioladen - die Flaschen kann man hinterher ganz hervorragend für selbstgemachte Liköre oder Säfte verwenden), gab einen dicken Löffel Sambal Oelek dazu und goss mit kochendem Wasser auf.
Herrlich!
(vermutlich auch nicht wirklich Gemüsesaft, aber so ganz falsch ist die Richtung nicht)
Meine Schwester hatte mir ja so eine wirklich hässliche 1 Liter Tasse geschenkt, die ich nach dem Auspacken spontan entrümpeln wollte, aber ich muss zugeben, sie mausert sich zum Abendritual.

Das Gemüsesaftfasten ist ja ein kleiner Hype ... und solche Moden sind immer skeptisch zu betrachten.
Ich bekomme hinreichend Hinweise auf den drohenden JoJo, dass Hungern rein gar nichts bringt ect.
Viele denken "60 Tage Gemüsesaft - das ist doch irre!" und wenn ich hier genaschtes Obst "beichte", fühlen sie sich prompt bestätigt.

Also natürlich weiß ich, dass ich nach dem Abfasten erst mal wieder zunehme.
Mein erstes Saftfasten hat mich von über 110 kg auf ca 93 kg gebracht und 4 Monate später waren 5 kg zurück.
Und das trotz mehr oder weniger heftiger Gegenwehr ;-)
Darum begann dieses Fasten vor 6 Tagen bei 98 kg.

Für mich hat das Saftfasten einen ganz entscheidenden Vorteil:
es heißt immer, es sei so schwer, von der "Fettsucht - Esssucht" wegzukommen, weil man ja nicht ganz aufhören kann zu essen.
Ein Alkoholiker kann "einfach" für immer keinen Alkohol trinken - wir armen Esssüchtigen können ja nicht für immer das Essen meiden.
Liest man öfter mal.
Vor dem Fasten hätte ich auch abgestritten, dass ich in irgendeiner Form süchtig sei.
Eher etwas maßlos, genusssüchtig, Stress kompensierend ... bla :)
Beim Fasten erkennt man plötzlich zig "Fressi-Reflexe", die einem vorher nie bewusst wurden.
ZB hatte ich einen "von draußen reinkommen, zum Kühlschrank gehen"-Reflex.
Oder einen "Pause machen = was essen"-Reflex.
"der Fernseher läuft, was esssen"-Reflex.
Und und und ... schon lustig, wenn man sich selbst dabei erwischt, dass man plötzlich zum Kühlschrank marschiert ... nur mal gucken ...
Ich begann neue Rituale zu üben.
"Tee" bekam einen festen Platz.
Wobei ich aber keine Teebeutel benutze, sondern zB etwas Apfelsaft, Zimt und heißes Wasser zusammen in eine große Tasse gebe.
Schmeckt besser als jeder gekaufte Apfeltee ... nur so als Tipp.
Abends vor dem Fernseher mag ich es gern salzig.
Ich bürgerte sauteure Miso-Süppchen ein und gebe sehr viel mehr Wasser dran, als auf der Packung steht.
Der Trick ist:
es muss so heiß sein, dass man es zuerst nur in winzigen Schlückchen genießen kann, damit man eine ganze Weile beschäftigt ist.
Jetzt beim Fasten lasse ich die Finger von der Brühe, da sie salzig ist und Salz mich aus dem "Fasten-Modus" schleudert.
Ich möchte nicht vorzeitig Lust auf ein Steak bekommen!
Die passierten Tomaten könnten sich einbürgern, denn abends bin ich soooo träge, dass der Gedanke, Tomaten zu entsaften und dann den Entsafter zu putzen doch irgendwie einschüchternd ist.
Mal schauen, ob ich mir in den nächsten Tagen selbst Sambal Oelek herstelle und dann das Salz ganz einspare - aber auch bei dem gekauften ist der Salzanteil herzlich gering und das "scharf" überwiegt.
Scharf soll übrigens sättigend wirken - aber wie gesagt, Hunger ist beim Fasten nicht das Thema.
Wer Hunger hat, fastet (noch) nicht.

Noch einen Vorteil hat das Saftfasten:
ich bin eine dicke Frau
Und Dicke, das weiß jeder (leider auch mein Unterbewusstsein), haben keine Disziplin.
Irgendwie sind wir Versager und uns selbst fällt gelegentlich schwer, an uns zu glauben, wenn wir uns zB unvorteilhaft getroffen auf einem Foto sehen.
Ach ja, der fettig fröhliche Klops da bin ich?
Boshafter Weise verkrümeln sich in solchen Momenten sämtliche Anhaltspunkte, dass man übrigens ganz viele andere Themen ganz wunderbar meistert, umgehend von der Bildfläche.
Was bleibt, ist einzig der fettige Klops da ...
Wer hin und wieder eine Fastenphase einlegt, wird sicherlich nicht umgehend oder für immer schlank, hat aber weniger Probleme an die eigene Disziplin zu glauben.
"Ich kann das!"
Ich kann 60 Tage lang fasten - komm mir nicht mit Disziplin!
Bzw. ich kann das durchaus, aber ich tue es jetzt nicht, weil ich es mir gerade beruflich, familiär oder sonstwie nicht leisten kann und nicht etwa, weil ich keine Disziplin habe.

Ich weiß also jetzt, dass ich selbst an sämtlichen Diäten, bei denen ich Maß halten soll, zu scheitern neige - dass ich aber ganz gut fasten kann.
Mir schwebt vor, nun immer mal eine Zeit lang ein Gemüsesaftfasten einzulegen und danach aber den Entsafter auch 3 Monate lang komplett auf den Dachboden zu bringen und die Erfolge und Erkenntnisse des letzten Fastens zu genießen.

Das letzte Fasten brachte mich von einer kneifenden Kleidergröße 50 zu einer - hey, manchmal passt die Kleidergröße 46!
Ich konnte wieder lange Spaziergänge machen, statt dauernd stehen bleiben und atmen zu müssen.
Meine Kopfschmerzen, Sodbrennen, anschwellenden Füße und nächtliche Schlaflosigkeit verabschiedeten sich.
Mein Schnarchen wurde erträglicher.

Leider kamen die Kopfschmerzen im Juli dann zurück und da ich noch die Nachwehen einer Grippe hatte, quälte ich nachts meine mitreisende Freundin in Schweden mit laut geschnarchten Arien.
Sie rächte sich in den letzten Tagen mit dem einen oder anderen Hustenkrampf.

Anfang Juli kamen die "mit hämmernden, gruseligen Kopfschmerzen erwachen"-Morgende wieder zurück.
Ich fluchte ganz schön und hätte das Fasten am liebsten vorgezogen, aber im Endeffekt beschränkte sich das Phänomen auf ein paar Tage vor dem Schwedenurlaub.

Ich bin sehr gespannt, was mir diese Fastenrunde einbringen wird.
Da ich sehr viel Obst in den Entsafter stopfe, sind meine Säfte die reinsten Fruchtzuckerbomben und die Pfunde schmelzen langsamer. Ändern werde ich daran nichts - in den Entsafter kommt, worauf ich Lust habe.
Und ich werde nebenbei auch weiterhin Obst naschen, denn wer fastet, erlebt Nahrung als ungleich viel geschmackvoller.
Ist eine Mango so schon köstlich, verdreifacht sich das "Lecker-Erlebnis" beim Fasten noch und man kommt mit so einer Mango einem Orgasmus schon verdammt nahe.
Kein zu vernachlässigender Vorteil im Leben einer Ü40-Singelin!

Sonntag, 26. Juli 2015

Kontaktanzeige

Gestern Abend habe ich in saftiger Umnachtung eine Kontaktanzeige bei einem Online-Datingportal aufgegeben.
Ich habe mich 10 kg leichter und 5 Jahre jünger gemacht.
(das muss man so machen, sonst glauben die Männer, ich wöge 10 kg mehr und sei Ü50)

Folgerichtig bekam ich bisher 3 Zuschriften Ü70
2 Zuschriften von Knaben um die 20
und ein Mann - super passendes Alter von ca. 50 (er nennt es 47), der aber leider fragt, ob ich bereit wäre, beim Sex Gummistiefel zu tragen.

Dating Ü40 ist hart ...

der Einstieg ins Gemüsesaftfasten ist geschafft :)

gestern war Tag 5 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 95,3 kg
abgenommen - 2,7 kg
gestern gegangene Schritte: -
auf dem Laufband: -
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, Wasser
Schlafenszeit: Mitternacht, glaube ich


Ich kann nicht genau sagen, warum ich den Einstieg nun als "geschafft" erlebe, aber genau so empfinde ich es halt.
Gestern wurde der Gemüsesaft zum Alltag und als ich zB dachte "ui, die Küche ist schmutzig!",
habe ich mich nicht an den Esstisch gesetzt und gegrübelt,
wann ich die Küche putzen soll,
was passiert, wenn jemand zu Besuch kommt, bevor ich die Küche geputzt habe,
ob es nicht evtl. sinnvoller wäre, noch einen Tag zu warten und die Küche dann zu putzen
- oder eine Woche? -
Oder was ich noch alles machen muss, bevor die Küche dran ist ...
Sondern ich räumte mal eben die Teile des Entsafters in die Spülmaschine, wischte die Arbeitsplatte und dann noch den Boden.
Fertig.

Rückwirkend hatte ich bei diesem Fasteneinstieg weniger mit übler Laune, leiser Depression und dauerndem Frösteln zu kämpfen, als schlicht einer gewissen Zerstreutheit und seltsamer Blockade.
Das könnte aber auch durch meine Rückkehr in ein leeres, chaotisches, klebriges Haus, die Sorge um den Alien und die tief im Keller dümpelnden Werbeeinnahmen begünstigt worden sein.

Nachdem ich den Alien ganz zart darauf hinwies, dass ausbleibende Lebenszeichen dazu führen könnten, dass Mutti ihr Auto als gestohlen melden könnte, trudeln hier mehr Lebenszeichen ein.
Heute war sogar ein <3 dabei. Oh, Wunder der Erziehung ... Ein Blick in die erste Fastenrunde im Dezember zeigt, dass ich an Tag 5 bereits 6,7 kg abgenommen hatte. Tag 5 im Dezember 2014
Die Kilos verabschieden sich diesmal deutlich gemächlicher.
Natürlich fände ich es gut, wenn sie es eiliger hätten, aber insgesamt interessiert mich eher, wie es mir mit dem Saft geht.
Ich habe keinen Hunger.
Damit das so bleibt, meide ich Salz, wie der Teufel das Weihwasser, denn Salz - gekaufte Gemüsesäfte sind leider fast immer gesalzen, auch wenn das auf manchen Flaschen gut versteckt und nur 1,3 mm groß geschrieben steht - führt bei mir sehr zuverlässig zu Hunger.
Dennnoch muss man auf Würze nicht ganz verzichten.
Chillie, Pfeffer - oder Zimt und Vanille zB können fade Säfte hervorragend aufpeppen.
Abends und wenn ich zu frösteln beginne, entsafte ich gern Tomaten (und Sellerie und/oder Karotten) mit etwas Knoblauch, einer Zwiebel oder so und dazu etwas Chillie oder Cayennepfeffer und dann mit heißem Wasser aufgießen.
Heiße Tomate

Wenn ich nun tatsächlich wieder "rundlaufe", hoffe ich, auch das Laufband wieder sinnvoll in meinen Tag integrieren zu können - und mich auch wieder unter Leute begeben zu können.
Die letzten Tage bin ich doch eher für mich geblieben, da ich meinen Stimmungen nicht recht über den Weg traute und sie niemandem außer meinen Hunden und Katzen zumuten wollte.

Samstag, 25. Juli 2015

ein nahezu aktuelles Bild

Auf meinem IPad habe ich ein Foto von mir selbst gefunden und das setze ich gleich mal hier rein.


Hach ja, das war letzte Woche in Schweden.
Und ist übrigens das Sommerkleid, das ich dann auch auf der Hochzeit trug - und überhaupt viel auf der Reise, denn ich mag es sehr.
Und übrigens mag ich auch die Frau auf dem Foto.
Ja, klar, ich will abnehmen.
Aber nicht, weil ich nicht mag, was (oder vielmehr wen) Ihr da seht.

Die Dicke da ist schon "schwer" in Ordnung.
Ich habe in den letzten Jahren verdammt viel geschafft, erreicht, einfach gemacht und immer Gründe für mein zu lautes Lachen gefunden.

Selbsthass ist nicht mein Ding.

Mein Wunsch Kilos abzuwerfen, hat verdammt viele Gründe, aber keiner davon hat mit Minderwertigkeit, Hässlichsein, Wertlosigkeit oder anderem Blech zu tun.

Spontan fällt mir bei dem Bild ein:
es wäre verdammt toll, mal wieder ein Kleid ohne eine Radler-Hose darunter tragen zu können.
Aber ohne reiben meine Schenkel derart, dass ich vermutlich nach nur 100 Metern in Flammen stehe ...

Und jetzt sind die Kinder groß und den größten Gefallen, denen ich den beiden nun tun kann, ist endlich mal und ganz massiv für mich selbst zu sorgen.
Dann müssen die beiden das nämlich nicht :)

Ich täusche einen Energieschub vor ...

gestern war Tag 4 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 95,5 kg
abgenommen - 2,5 kg
gestern gegangene Schritte: 10.331
auf dem Laufband: 10 Minuten
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, Wasser, Stachelbeeren *sigh*
Schlafenszeit: Mitternacht, glaube ich


Gestern war also Tag 4 und ich habe beschlossen, dass nun Schluss ist, mit der trägen Rumhängerei.
Genau!
Nun würde ich wieder kraftvoll, zurechnungsfähig und effizient vorgehen.
Und diszipliniert saftfasten.
Gleich vormittags wollte ich die Hunderunde machen.
Und, kaum war es 16 Uhr, war ich auch schon mit den Hunden draußen unterwegs.
Immerhin hatte ich mir vorher einen Karotten-Traubensaft gemacht und getrunken.
Dieses Mal habe ich einen sehr süßen Zahn bei den Säften ...
Für den Abend machte ich mir dann noch einen Karotten-Ananas-Saft, in den ich eher pro forma auch noch Sellerie und eine Tomate stopfte. Klingt krude, war aber sehr lecker.

Immerhin war die Hunderunde etwas länger gewesen, denn da ich wie ein Schweinchen schwitzte, ging ich davon aus, dass meinen Hunden nach Baden zumute war und so machte ich einen Umweg zu einem recht klaren Tümpel.
Meinen bisherigen Lieblingstümpel hat der Bauer leider wieder trocken gelegt.
Er schätzt Spaziergänger in seinem Wald eh nicht und setzt viel Energie darein, ständig neue, dreilagige Stacheldrahtzäune zu spannen und auch noch Gestrüpp auf die Wege zu kippen.
Glücklicherweise hat er einen Gegenspieler mit Geduld und Seitenschneider.
Nein, nicht ich ...
Da die Tochter des Landwirts mit meinem Alien die Schulbank drückt, könnte ich mir den Ärger nicht leisten, aber ich weiß die Aktionen des anderen durchaus zu würdigen.

Naturgemäß war es dann auch *zack* schon wieder 18 Uhr, als ich klebrig vom Schwitzen und etwas erschlagen von der Sonne und dem Weg wieder nach hause kam.
Erst duschen und dann auf das Laufband gehen?
Oder klebrig auf das Laufband gehen?
Ich setzte mich an den Esstisch um darüber nachzudenken.
Gegen 21 Uhr stürzte ich in den Garten, rupfte 5 Minuten lang großes, gelbes Unkraut aus und erntete dann noch meinen kleinen Stachelbeerstrauch ab.
In Ermangelung einer Schüssel habe ich die Früchte einfach gleich ... getrunken.
Keine Sorge, mein Vorgehen wurde von der Natur bestraft, denn ich hatte dereinst beschlossen, dass es wider der Natur ist, eine Stachelbeere ohne Stacheln zu pflanzen und so habe ich den wohl wehrhaftesten Stachelbeerstrauch der Welt, der auch sehr viel mehr Kraft darein setzt, Stacheln zu bilden, denn Früchte.
Aber: ich finde halt, das hat Stil.

Danach war es dann doch recht spät und dunkel ... aber etwas stur ging ich aufs Laufband.
Ca. 10 Minuten, dann dachte ich "du bist doch wohl irre!", hüpfte unter die Dusche und ging, kaum dass es 2 Uhr morgens war, ins Bett ...

Mir kommen Zweifel, ob ich hier wirklich Werbung für das Gemüsesaftfasten von Joe Cross mache ...
... es scheint mich derzeit ein klitzekleinwenig aus der Bahn zu werfen.
Aber ich muss zugeben: es macht Spaß, so ein wenig chaotisch in den Tag zu leben.



Freitag, 24. Juli 2015

träge geht es weiter mit dem Gemüsesaftfasten

gestern war Tag 3 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 95,9 kg
abgenommen - 2,1 kg
gestern gegangene Schritte: 4.655
auf dem Laufband: -
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, Wasser, 3 Bananen *sigh*
Schlafenszeit: Mitternacht, glaube ich


Tag 3 ist geschafft und heute spüre ich auch so etwas wie einen Energieschub.
Immerhin habe ich schon mal wieder Staub gesaugt, gewischt und zugestimmt, Vormund von noch einem minderjährigen Syrer zu werden.
Außerdem habe ich 2 Couchsurfern für nächste Woche zugesagt.
Hmmmmm, evtl. ist das kein Energieschub, sondern ein Schub exaltierten Optimismus'?
Egal, an "meinen" Syrern habe ich viel Spaß.
Man hat so viel weniger Angst vor Überfremdung und so, wenn man mitbekommt, mit wie viel Einsatz, Energie und Mut die Leute ... sich einbürgern. Wirklich lustig finde ich immer das Kostenargument.
Wer soll das alles bezahlen???
Ok, also die beiden Kinder, die ich höchst persönlich auf die Welt gebracht habe, kommen Euch, liebe Leser viel teurer zu stehen, bevor sie mal anfangen, Steuern zu zahlen, als "meine" Syrer.
Die lernen nämlich nur noch mit Hochdruck deutsch, machen Schulabschlüsse und beginnen *zack* damit zu arbeiten, wenn man sie nur lässt.
Bei meinem durch und durch deutschen Nachwuchs gab es da von den Schwangerschaften, Geburten, Kinderarztbesuchen, Kindergärten, Schulen, Kindergeld ... noch viel mehr zu bezahlen.
Und meine Selbstgemachten studieren dann auch noch und haben nicht die geringste Lust, in Sachen Kranken- oder Altenpflege tätig zu werden.
Nur so ein kleiner Denkschubser, der auch rein gar nichts mit Gemüsesaft und Joe Cross zu tun hat.
So ganz habe ich also den "Erste-Tage-Durchhänger" doch noch nicht überwunden.

Mein Körper rächt sich für den Gemüsesaft damit, dass er mich am liebsten reglos an den Esszimmertisch setzt und Energie sparen lässt. Immer wenn ich auf die Uhr schaue, ist es plötzlich 18 Uhr. Oder 2.30 Uhr morgens.
Keine Ahnung, was mit den Uhrzeiten dazwischen so passiert ist.
So gesehen ist es für die Hunde eine sehr gute Sache, dass ich diesmal im Sommer meinen Gemüsesaft trinke, denn da ist es länger hell und ich kann die Hunderunde auch um 18 Uhr noch schnell machen.

Gestern hatte ich mir rechtzeitig einen sehr leckeren Saft gemacht.
Abends bekam ich erneut Appetit und zwar auf Banane.
Gut, mache ich mir einen Bananensaft, dachte ich.
Dann stand ich eine Weile mit den Bananen vor dem Entsafter und grübelte, welches Gemüse ich dazu gebe.
Der Entsafter war so schön sauber und ich so schön ... träge.
Kurz darauf war der Entsafter weiterhin schön sauber.
Ich hatte die Bananen direkt aus der Schale ... getrunken.
Alle 3.

Ich überlege, mit einem Wecker zu arbeiten.
Feste Uhrzeiten für Säfte, Hunderunde und das Laufband.
Lautes Schrillen um mich aus meiner Esstisch-Lethargie zu reißen.
Mal in Ruhe überlegen, wo mein Wecker ist.
Habe ich überhaupt einen Wecker?

Donnerstag, 23. Juli 2015

Saft 2 - Sellerie, Apfel und Wassermelone


Oh, was lecker!
Fruchtig, leicht und frisch.

Ich bin übrigens kein Selleriefan, habe aber ein Gemüse gesucht, dass zuverlässig preiswert ist und mit weniger Zucker daher kommt, als meine geliebten Karotten.
Gurken sind nicht übel, aber wie in einer Suppe wirkt der Sellerie auch im Gemüsesaft wie ein Geschmacksverstärker und so schmeckt Saft mit Sellerie nicht vorherrschend nach Sellerie, sondern verstärkt nach den anderen Zutaten.
Finde ich ... "Geschmackssache" sozusagen :)

Also:
1 Stangensellerie
3 Äpfel
1/4 gelbe Wassermelone

Geschmacklich kann man sicherlich auch eine normale Wassermelone nehmen, aber dann dürfte die Farbe des Saftes nicht so ansprechend werden.


Die ersten Tage sind übrigens nicht einfach ... - Gemüsesaftfasten

gestern war Tag 2 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 97,1 kg
abgenommen - 0,9 kg
gestern gegangene Schritte: 9.522
auf dem Laufband: -
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, Wasser, 2 Mango und 1 Avocado *sigh*
Schlafenszeit: 2.30 Uhr ...


Schon im Dezember und auch bei meinen Heilfasten-Gängen in jüngeren Jahren stellte ich immer wieder fest, dass man in den ersten 3 - 4 Tagen des Fastens ziemlich nutzlos neben sich steht.
Für die ersten Fastentage sollte man sich besser nichts vornehmen.
Bzw. man kann getrost wahlweise Weltfrieden, Weltherrschaft oder "Müll rausbringen" auf seine To-Do-Liste setzen und dann mal schauen, was daraus wird.
Keinesfalls sollte man sich an so etwas wie eine Steuererklärung setzen ...
Meine To-Do-Liste hatte mein Alien ja fröhlich gefüllt.
(ich war weiterhin mit Aufräumen und Putzen beschäftigt)
Er ist übrigens gut in Thessaloniki angekommen.
Hach, er weiß so blumig zu schildern - es ist, als wäre ich dabei ...

haben Belgrad gesehen - merkwürdige Stadt!
Sind jetzt bei Thessaloniki am Strand


Er sollte einmal Autor von Reisbüchern werden ...

Gut, zurück zu meinem 2. Fastentag, an dem ich tatsächlich am Punkt "Müll rausbringen" scheiterte.
Von Weltfrieden oder Weltherrschaft ganz zu schweigen.
Im Grunde war ich nur in der Umsetzung des Gedankens erfolgreich, dass ich bei sonnigem Wetter im Garten ungestört Sonne baden sollte.

Am Abend hatte ich meine Mülltonne ans Ende der Straße gebracht.
Die Müllabfuhr kommt hier nicht bis zum Haus und so habe ich einen kleinen Weg zu gehen.
Am nächsten Morgen erinnerte ich mich mit Grausen an den Umstand, dass mein Alien einen eigenen Mülleimer im Zimmer hat.
Die Begegnung mit den restlichen Mülleimern im Haus war ... unschön gewesen.
Immerhin hatte ich seinen Mülleimer auch mit einem Müllbeutel ausgekleidet, den ich nun so schnell wie möglich oben verknotete und draußen in die Mülltonne bringen wollte.
Ich guckte nicht hin, damit ich es nicht mitbekäme, wenn der Beutel irgendwie zappeln oder sich von seltsamen Gasen getrieben aufblähen würde. Vor dem Haus fiel mir ein, dass die Mülltonne ja noch am Ende der Straße stand.
Also ging ich hin um sie wieder nach hause zu holen und des Aliens Müll zu entsorgen.
Bei meiner Mülltonne angekommen, durfte ich feststellen:
die Müllabfuhr war noch nicht da gewesen.
Naja, nicht schlimm - ich versenkte den Müllbeutel in der Tonne, ging heim und widmete mich dem Sonnenbad, denn für den Mittag war Regen angekündigt.
Als die ersten Wolken sich zwischen die Sonne und meinen Sonnenbrand schoben, marschierte ich wieder los, um meine Mülltonne von der Straße abzuholen.
Ich glaube, es gibt eine Art heimlichen Wettbewerb in der Straße, wer seinen Mülltonne zuerst - bzw. zuletzt wieder ans Haus holt und man sollte nicht besagter Letzter sein, wenn man sich nicht seinen Ruf ruinieren möchte.
(Hier werden auch die Bürgersteige und das Stück Straße vor dem Bürgersteig täglich penibel gesäubert ... ich bin soooo froh, dass zu meinem Haus keinerlei Bürgersteig gehört!)
Meine Mülltonne war voll!
Was???
Die Tonnen der Nachbarn waren leer - meine Tonne war voll.
Sehr voll, wie mir jetzt auffiel.
Ok, ja, der letzte Beutel (zappelte er gerade?) hatte die Tonne gut gefüllt, aber der Deckel ging noch gut zu.
Ich würde bei der Hitze nirgends eine nicht verschlossene Mülltonne aufstellen ...
Endlich fiel mir der Klugscheißer-Zettel vom AWR auf:

Ihre Abfalltonne wurde bei der heutigen Abfuhr nicht geleert!
Warum?
Ihre Tonne ist deutlich über das angemeldete Volumen hinaus befüllt.
Überfüllte Tonnen dürfen nicht geleert werden, weil dies eine "kostenlose" Entsorgung zu Lasten der Allgemeheinheit bedeuten würde.


Boah, ey, ich hasse das doofe AWR!
Jungs, wenn Ihr rund um Weihnachten noch mal mit Euern Kalendern kommt, gibt es hier aber sowas von kein Trinkgeld mehr!
Und munter falsch ausgelieferte Tonnen, ziehe ich auch nicht mehr durch die Straßen!
Jawohl!

Dazu muss man sagen, dass hier jeder Haushalt eine Bio-Tonne bekommen hat.
Ich hatte schon eine - plötzlich hatte ich 2 braune Tonnen.
Ein Adressaufkleber, den die netten Fachkräfte des AWR wohl übersehen hatte, wies meine Zweit-Tonne als Eigentum eines Vermieters 2 Straßen weiter aus.
Ob ich die Tonne bitte dorthin bringen könnte ...
Habe ich ... um dort dann wüst beschimpft zu werden, man wolle keinesfalls noch eine braune Tonne.
Besagter Vermieter hatte es geschafft, ein Haus in ca. 7 Einzimmerwohnungen umzubauen und lacht mal:
jeder seiner Mieter hatte seine eigene braune Tonne bekommen.
Da auch jeder seine eigene schwarze Tonne hatte, sah der Hof des Hauses aus, als würde er mit Mülltonnen handeln.
Ich habe schnell die Tonne zwischen mich und ihn geschubst, mich umgedreht und gemacht, dass ich - ohne Tonne - weg kam.
Ja, lieber AWR, das habe ich für Dich getan!
Aber wenn mein Alien mal das Haus verwüstet und ich ein verstärktes Müllaufkommen habe, lasst Ihr mich umgehend im Regen stehen.
Bzw. eine Mülltonne noch einmal 2 Wochen in der prallen Sonne ...

Etwas gedemütigt zerrte ich meine volle Mülltonne wieder - in sichere Entfernung - zu meinem Haus.
Den Müllsack des Aliens nahm mir eine Bekannte ab, deren Müll morgen abgeholt wird - äh, heute.
Nun steht also weiterhin eine ordnungsmäß (was die Füllmenge angeht) befüllte Mülltonne in der Sonne, die zuletzt im Juni geleert wurde.
Wir haben nämlich herzlich wenig Müll.
Und wenn ich mich an den Gemüsesaft halte, werde ich locker 2 Wochen mit brauner Tonne für Obst- und Gemüsereste, Papiertonne und gelben Sack (Tierfutterdosen und -beutel, Milchkartons etc.) auskommen.

Aber gestern führte dieses Erlebnis dazu, dass ich erst einmal völlig gelähmt und ratlos an meinem Esstisch saß.
Meine Mülltonne war nicht geleert worden!
Der Alien war an einem Strand von Thessaloniki!
Ich muss noch Saft machen!


Gegen 18 Uhr wurde mir klar, dass ich Karotten-Ananas-Saft haben wollte.
Außerdem wurde mir klar, dass ich weder Karotten, noch Ananas im Haus hatte und dass ich kurze vor "Heißhunger" stand, denn ich hatte außer meinem morgendlichen Milchkaffee und einer Flasche Wasser noch nichts zu mir genommen.
Ein Tipp aus dem Nähkästchen:

es ist sehr wichtig, sich frühzeitig einen Saft zuzubereiten, damit kein Hunger aufkommt!

Es ist wirklich völlig idiotisch, bis zum Abend am Tisch zu sitzen, langsam hungriger zu werden und dann in den Supermarkt zu fahren um sich Karotten und Ananas zu kaufen.
Aber genau das habe ich getan.
Mango wäre auch lecker ... im Saft, gaukelte ich mir vor und ignorierte gekonnt den lautstarken Protest der Stimme in mir, die vehement "du wirst sie essen! du hast bisher noch keine Mango je entsaftet, sondern sie allesamt gegessen!" schrie.
Ich kaufte 2 perfekt weiche, aber nicht matschige Mangos und da die Stimme der Vernunft eh schon eingeschnappt war, gönnte ich mir gleich noch eine Avocado und tat noch nicht mal so, als wollte ich sie entsaften.

An der Fleischtheke kaufte ich 2 Knochen für meine Hunde.
Als die freundliche Fleischereifachverkäuferin fragte, ob ich noch etwas wolle, bestand meine Antwort aus einem "Miep!"
Ich denke mal, die Stimme der Vernunft hatte den Stecker gezogen und mit sich sämtliche Stimmen zum Schweigen gebracht.
Außerdem kaufe ich nur Bio-Fleisch (für mich) (der Alien sieht das anders) und Fleisch ist nun mal nicht mein Gemüse ...

Daheim machte ich mir einen leckeren Saft aus 1 kg Möhren, 1 Ananas und 2 Äpfeln.
Außerdem futterte ich noch vor dem ersten Schluck Saft beide Mangos.
Ich bin ein ganz schlechtes Vorbild für alle, die das Gemüsesaftfasten nach Joe Cross ausprobieren möchten ...

Völlig geknickt und deprimiert musste ich dann auch noch die Avocado essen, während ich die letzten 3 Folgen "extreme weight loss" bei Youtube quer sah.
In Ermangelung von weiterem Trash könnte ich es ja heute mal früh ins Bett schaffen ...

Da fällt mir ein, dass ich ja nicht völlig versagt habe:
immerhin habe ich keinen der beiden Hundeknochen abgenagt oder mich an irgendwelchem Dosen- oder Trockenfutter vergangen!
So gesehen bin ich ein Wunder der Disziplin und Selbstbeherrschung!

Mittwoch, 22. Juli 2015

Tag 1 des Gemüsesaftfastens nach Joe Cross

gestern war Tag 1 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 97,3 kg
abgenommen - 0,7 kg
gestern gegangene Schritte: ach ja ... der Schrittzähler ...
auf dem Laufband: 20 Minuten
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, Wasser und pürierte Tomaten ...
Schlafenszeit: 23 Uhr irgendwas


Tag 1 verging wie im Flug.
Das meine ich sehr ernst.
Ich war gerade auf dem Laufband - ca. 20 Minuten bei der 1. Folge von "Dads", als ich auf die Uhr schaute um zu sehen, ob ich noch eine Folge Dads gucke, oder lieber eine etwas längere Serie.
Mit einem leisen Quietschen hopste ich flugs vom Band, denn es war schon nach 18 Uhr und meine Hunde warteten im Tierhotel auf mich.
Meiner Meinung nach, war es eher so "mittags", aber auch alle anderen Uhren im Haus bestanden auf 18 Uhr irgendwas.
Mein Kampf dem Chaos hatte wohl deutlich länger gedauert, als ich es geplant hatte ...

Als ich später mit den Wuffels wieder im Haus war, hatte ich so gar keine Energie, Gemüse durch den Entsafter zu schubsen.
Da fiel mein Blick auf eine Flasche pürierter Tomaten.
Das ist doch sozusagen Saft!, beschloss ich, gab die Tomaten in eine schöne Schale, würzte mit Chillie-Flocken und Pfeffer (kein Salz) und war glücklich.
Ich weiß nicht recht, was Joe Cross zu passierten Tomaten und ihrer Gemüsesaftzugehörigkeit gesagt hätte, aber vermutlich hält er auch wenig von meinem morgendlichen Milchkaffee.
Da muss er durch!

Ich habe mir ein Fernsehverbot erteilt, da ich allabendlich vor dem Fernseher versumpfe.
Statt mir eine Sendung anzuschauen, bleibe ich sitzen, nicke gelegentlich kurz ein und gucke dann weiter, bis das Testbild kommt.
Natürlich kommt gar kein Testbild mehr, sondern gelegentlich eine Wiederholung der stumpfen Krimifolge, die ich um 20.15 Uhr schon gesehen habe.
Die gucke ich dann zu gern wieder, da ich ja nun weiß, wann ich weggucken muss - bzw. wie lange ich eigentlich zusehen kann ...
Um 20.15 Uhr habe ich vermutlich mehr weg-, als hingeschaut.
Ich sehe zu gern so etwas wie Criminal Minds - aber eher als Hörspiel.
Wenn es ganz spannend wird, schalte ich um und wenn ich zurück schalte, läuft gern schon eine weitere Folge und ich staune, was die Handlung für absurde Wendungen bekommt.
Früher hat mich meine Tochter dann informiert (oder vom Zappen abgehalten), aber die junge Dame wohnt mittlerweile ja nicht mehr bei mir. Als ich mir ein Baby wünschte, hatte ich unterschätzt, wie schnell die Kleinen erwachsen werden ...
... und dass ich irgendwann Krimis wieder allein schauen muss ...
Wobei mir einfällt, dass ich auf ein Lebenszeichen aus Thessaloniki warte.
Im Zimmer des Aliens fand sich nämlich eine Reiseplanung, die mich doch ganz blass werden ließ.
Einerseits bewundere ich ihn unendlich und bin auch irgendwie sehr stolz auf ihn, andererseits möchte ich ihm noch den Hals umdrehen für das schmutzige Chaos im Haus und dann wieder, mache ich mir ganz schauderhafte Sorgen, was ihm alles auf dieser Reise zustoßen könnte.

Kurz bevor seine große Schwester eingeschult wurde, ereignete sich ein tragischer Unfall in unserem Umkreis.
Ein Schulkind hatte beim Hausaufgaben Machen den Ellebogen auf dem Schreibtisch abgestützt, rutschte ab, stürzte unglücklich mit der Schläfe auf die Tischkante und starb tatsächlich bei den Hausaufgaben.
Die Folge war nicht, dass ich die Hausaufgaben verbot, sondern mir immer bewusst machte, dass man sie nicht wirklich behüten kann. Sehr oft habe ich sehr bewusst gesagt: "Moment, lasst mich erst ein Stück weggehen, damit ich das nicht mit ansehen muss!" und mit dieser Einstellung habe ich auch die eine oder andere Notaufnahme kennengelernt, in denen dann die Wunden meiner Kinder versorgt und mein Kreislauf wieder aufgebaut wurden.
Dass der Alien die Leidenschaft fürs Fliegen von meinem Papa geerbt hat und begeisterter Segelflieger wurde, war auch eine gewisse Herausforderung für mein Nervenkostüm, denn immerhin ist mein Vater bei einem Absturz ums Leben gekommen.

Ok, ich war beim Fernsehen ...
Ich habe mir vorgenommen, in den 60 Tagen lediglich Montags fernzusehen.
Einerseits mag ich Inspector Barnaby, aber noch viel mehr "Silent Witness"
Ich bin bekennender Fan von Dr. Harry Cunningham (und nicht etwa von dem Schauspieler Tom Ward) und die Folgen, die derzeit laufen, gibt es nicht auf DVD zu kaufen.
Vermutlich bin ich ein Serienjunkie ... ein übles Trash-Suchtproblem ... aber weniger Kalorien, als meine Anhänglichkeit in Sachen Schokolade.
Da ich regelmäßig nach Mitternacht plötzlich gruselige Heißhungeranfälle bekomme, beuge ich dem Risiko vor und versuche früh schlafen zu gehen.

Die Theorie war - zumindest gestern - besser als die Praxis, denn statt vor dem Fernseher zu versumpfen, blieb ich bei Youtube hängen und guckte Extreme Weight Loss - Season 5
Peinlich, peinlich ... ich kenne alle Folgen der bisherigen 4 Staffeln.
Diese Serie ist das Original von "Extrem schwer" und sorry, aber Felix Klemme ist ein fader Ersatz für Chris Powell und seine Frau Barbie (oder so :)
Dort haben sie jetzt ein "Wedding Special".
Paare, die in 6 Monaten gemeinsam/getrennt abspecken und dann von Chris Powell getraut werden (kein Scherz, er hat dafür wohl extra eine Lizenz gemacht ...)
Das erste Paar nahm sehr beeindruckend ab und wurde seeeehr sehr glücklich ...
die zweite Folge begann genau so, was ich doch langweilig fand ... moppelige Frau und extrem dicker Mann auf dem Weg ins Glück.
Ich habe einfach mal zum Ende "vorgespult" und mitten in eine Szene gezappt, in der die schlankere Frau ihre Beziehung mit einem mir Fremden beendete.
Ein paar Zwischenlandungen in dem Mittelteil ergaben, dass er tatsächlich so extrem abgenommen hatte ... meine Güte, die Amis ... aber zu einer Trauung kam es diesmal nicht.
Das war jetzt alles auch nicht die intellektuelle Herausforderung, mit der ich meine Abende nun eigentlich füllen wollte, aber immerhin sank ich vor Mitternacht ins Bettchen.

Da da noch ein paar Folgen Extreme Weight Loss sind, die ich noch nicht kenne, fürchte ich, dass der Abend heute ganz ähnlich verlaufen wird. Wenn die Amerikaner irgendwas können, dann Trash-TV!
Immerhin schult es mein Englisch!

Dienstag, 21. Juli 2015

Saft 1 - Sellerie, Apfel und Johannisbeere


Ich habe einen Stangensellerie, 3 Äpfel und ca 400 Gramm Johannisbeeren aus meinem Garten in den Entsafter geschubst.
Dieser Saft schmeckt ... eher wässrig.
Kein Highlight, aber absolut genießbar :)

In Belgrad ist es heiß!

Die Pause hat mir gut getan!

Nachdem ich Ende Dezember einmal das Saftfasten nach Joe Cross erfolgreich durchgezogen hatte, versuchte ich nach einer Zwangspause ja unermüdlich, wieder mit dem Saftfasten anzusetzen.
Es gelang einfach nicht.
Hatte ich bei der ersten Fastenrunde hin und wieder gelegentlich Obst, Gemüse oder "sonstwas" naschen und dennoch dem Saft die Treue halten können, schleuderte mich bei sämtlichen folgenden Versuchen schon das Abschmecken von Mahlzeiten für meinen Sohn Alien unweigerlich aus der Bahn.
Völlig entnervt verschob ich das nächste Saftfasten auf heute.
Eher gesagt auf den Tag, an dem ich aus meinem Schweden-Urlaub zurück käme und mein Sohn in den Urlaub führe.
Fortan hatte ich ein wundervolles Leben!
Statt weiter herumzumaulen, dass ich gerade wieder am Saftfasten scheiterte, genoss ich nun endlich einfach mal den Gewichtsverlust und die Nebenwirkungen.

Im Dezember war ich entsetzlich kurzatmig, unbeweglich, kopfschmerzig und selbst Kleidergröße 50 wollte nicht immer passen.
Kein Wunder, wenn man mit aufgerundeten 1,60 m abgerundete 110 kg auf die Waage wuchtet.
Nach dem Gemüsesaft war ich anfangs irgendwo bei 93 kg angekommen und hatte schon die 70 im Blick ...

Als ich meine weiteren Saft-Bemühungen erst einmal stoppte, war ich bei 95 kg angekommen ... und fand mich schön.
Naja ...
In einigen Boutiquen passte mir nun die Kleidergröße 46 wieder.

Heute Morgen teilte mir die Waage freundlich mit, dass ich bei 98 kg angekommen bin.
Glatt - ohne Rundungen.
Völlig überraschend kam das jetzt nicht.
Ich habe gerade 2 Wochen in Schweden verbracht. Unter anderem war ich auf einer Hochzeit eingeladen, für die ich mir ein sehr schönes Spitzenkleid gekauft hatte.
Ich mag Spitzenkleider ... und in diesem hier sah ich bei der Anprobe richtig gut aus.
Kleidergröße 46 - die 48 probierte ich gar nicht erst an, so gut saß das Kleid.

Am Morgen der Hochzeit schlüpfte ich erst einmal in meinen figurformenden Panzer und dann ins Kleid ... Schock!
Mit einem leisen Erstickungsanfall musste ich erkennen, dass hier auch kein Korsett half - meine Körpermassen suchten verzweifelt Auswege aus den Spitzenbahnen und wurden an den unvorteilhaftesten Stellen fündig.
Ich verließ das Spitzenkleid umgehend wieder und man sah mich an diesem Tag in einem schönen anderen Sommerkleid.
Da ich Spitzenkleider mag (sagte ich das schon?) war auch an diesem Kleid viel Spitze zu finden und niemand merkte, dass ich nun schlicht eines meiner Sommerkleider und keinen Festtagsfummel trug.

Daher ... das +3kg kam jetzt nicht völlig überraschend.

Überraschender war eher meine Heimkehr.
Sagen wir es mal so:
2 Wochen lang zu verreisen und das Haus einem frisch erwachsenen Alien, 2 Katzen, 2 Hunden und 4 Hühnern zu überlassen ist mutig.
In weiser Vorraussicht meiner Reaktionen bei meiner Rückkehr, hat mein Alien beide Hunde am Wochenende in eine Tierpension gebracht und Samstag bekam ich die Nachricht, er sei nun in Wien.
Gestern, als ich mit Schnappatmung in meinem Häuschen stand, erfuhr ich, dass er mittlerweile in Belgrad ist.
In Belgrad ist es übrigens heiß.
Seither bin ich hin und hergerissen.
Ich hoffe, er kommt heil von diesem Roadtrip zurück - damit ich ihn hier dann in kleine Fetzen schimpfen kann!
Zuerst mal habe ich viel Zeit mit Staub saugen und wischen verbracht.
Dann kamen die kleinen Überraschungen ...
Erstaunlich, was aus ein paar Mülleimern werden kann, oder der Spülmaschine, oder dem Kühlschrank ... wenn man sie 2 Wochen lang der Sommerhitze und einem Pubertisten überlässt.

Waschmaschine, Trockner ... im Wasserschälchen der Katzen trieb ein totes Mäuschen - ich räume ein, dafür kann der Alien vermutlich weniger, als die Katzen ...

Als ich mich dann abends ermattet auf meine (zweimal gesaugte) Couch setzte und Inspector Barnaby sehen wollte, hatte mein Fernseher keine Fernbedienung mehr. Knöpfe zum manuellen Bedienen hatte er noch nie ...
Ich schickte eine kurze Anfrage an meinen Sohn und erfuhr, dass Robin die Fernsteuerung evtl. in sein Zimmer verschleppt hätte.
Wer ist Robin?
Klingt Robin nach einem Mädchennamen?
Egal ... mutig machte ich mich auf.
Bisher hatte ich es peinlich vermieden, des Aliens Zimmer zu betreten, aber die Zeit wurde knapp, wenn ich Inspector Barnaby bei seinem neuesten Fall helfen wollte ... Ich öffnete die Tür des letzten verbliebenen Kinderzimmers und nach wenigen Minuten der Schnappatmung, entdeckte ich die Fernbedienung zwischen ein paar Kleidungsstücken, Zeitschriften und leeren Getränkedosen auf dem Bett des Aliens.

Übrigens habe ich auch noch ein ordentliches Kind.
Ähm, Ex-Kind und nun Erwachsene ...
An der Erziehung liegt es also nicht.
Mit weiser Voraussicht hatte der Alien sein Zeugnis auf die Kommode gelegt.
Nächstes Jahr macht er sein Abi und seine Noten versöhnen mit vielem.
(seine Noten und die Aussicht, dass er sich dadurch irgendwann einmal eine Haushälterin leisten kann ...)
(seine Noten und der Umstand, dass er unbedingt irgendwo in Bayern studieren möchte, was bedeutet, dass er im nächsten Sommer also auch ausziehen wird :)

Die flächendeckende Chaos- und Dreckwelle, die mein Haus während meiner Abwesenheit geflutet hat, führte jedenfalls dazu, dass ich erst abends dazu kam, den Kühlschrank auszuräumen und mich mental auf:
ab morgen gibt es Saft!
vorzubereiten.

So, und wie es nun mit mir und dem Gemüsesaft weiter geht ... erfahrt Ihr morgen und übermorgen und ... hoffentlich den nächsten 60 Tagen.