Worum es hier geht

Montag, 23. Februar 2015

Tag 60 vom Saftfasten nach Joe Cross

gestern war Tag 59 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 93,5 kg
abgenommen - 17,4 kg
gestern gegangene Schritte: 8.691
auf dem Laufband: -
Ernährung: Milchkaffee, Saft, Saft, Saft ...
Ebay:
entrümpelt: 33.613 Gramm
Schlafenszeit: 24 Uhr


Gerade noch rechtzeitig fiel der berühmte Groschen:
wenn gestern Tag 59 meiner Saftfasterei war,
IST heute Tag 60.

Und da morgen Hektik angesagt ist, nehme ich mir heute mal die Muße zum Vergleich.

Ganz zuerst der Hinweis:
ich habe beim Saftfasten ziemlich häufig gepatzt.
Da ich nebenbei meinen Alien bekochen muss und noch dazu die Hausfrauenseite mit all ihren Kochrezepten betreibe, konnte ich mich nie so weit vom Thema Kochen/Essen lösen, wie es nötig gewesen wäre um wirklich schier und streng mit Gemüsesaft zu fasten.
Statt dessen habe ich mit Freuden "abgeschmeckt",
mit leise schlechtem Gewissen "genascht" und "gesündigt"
und während der Grippe dann aus Vernunft meinen Magen mit Brot und Bananen vor den Medikamenten geschützt.

Mein Entschluss steht fest:
ich werde genau so weitermachen :)

Alles ist gerade so gut eingespielt, dass ich morgen meinen Entsafter einpacken werde, wenn es auf nach NRW geht.
Ok, an einem Tag werde ich etwas essen - der Schwiegerpapi hat Geburtstag und wir gehen essen.
Eine Tradition, die ich für nichts aufgeben möchte.

Ah, der Vergleich:
im Dezember war mein Leben sehr ok
Es gibt weit und breit keinen Mann in meinem Leben und finanziell neige ich zu derartigen Fehlentscheidungen, dass meine Entscheidung zum Konsumverzicht 2015 nicht völlig aus Idealismus entstand ...
... noch dazu kommt der Tag immer näher, an dem auch Kind No. 2 Hotel Mama verlassen und studieren wird.
Aber das sind Dinge, die man auch von der guten Seite betrachten kann.

Wie schlecht es mir im Dezember eigentlich ging, merkte ich erst im Januar, als es aufhörte mir so schlecht zu gehen.
Nach nur 1-2 Wochen Saftfasterei, waren meine täglichen Kopfschmerzen und anderen Zipperlein vom Tisch.
Wie sehr ich mich an Kopfschmerzen gewöhnt hatte, merkte ich beim Aufräumen der Küche, als ich die griffbereiten Kopfschmerztabletten dann mal wieder im Medizinschränkchen verstaute und seither auch nur einmal heraus holte, um einer Freundin eine Tablette gegen ihre Kopfschmerzen zu spendieren.

Aus der sehr lästigen Pflicht der täglichen Hunderunde, wurde im Januar wieder ein Vergnügen und statt mich zu einer Mindest-Distanz zu schleppen und den Hunden dort mit schlechtem Gewissen noch eine Weile den Ball zu werfen, damit sie hinreichend Bewegung bekommen, werden die Runden jetzt nach Lust und Laune immer länger und immer öfter muss ich auf meine schwarze Trödeltante warten, die nach unseren Hunderunden wieder ins alt bekannte Schnarch-Koma fällt.
Auch wurde die schwarze Trödeltante deutlich schlanker, da sie nun wieder mehr Bewegung hat.
Der blonde Dussel beweegt sich eh ununterbrochen ...

Schlafen wurde wieder zu einer erholsamen Geschichte.
Im Dezember überlegte ich, eine neue Matratze zu kaufen, da meine Matratze furchtbar unbequem war.
Dauernd überlegte ich, wie ich meinen Oberkörper höher lagern könnte und schob mir immer mehr Kissen unter den Kopf, nur um am nächsten Morgen völlig zerschlagen und kopfschmerzig zu erwachen.
Mittlerweile finde ich mein Bett völlig bequem, schlafe prima und erwache hellwach und ausgeruht.
Ich muss nachts öfter mal auf die Toilette, schlafe danach aber problemlos wieder ein.

Im Februar gab es ein Wiedersehen mit "meiner Dicken".
Nach ca 2 kranken Grippewochen lag hier einiges im Argen.
Haushalt, Arbeit, Mutterpflichten ...
Die Dicke krempelte die Ärmel hoch, sorgte dafür, dass hier alles wieder rund lief und futterte dafür wie damals immer rund um sich herum.
Nach 2 Tagen entdeckte ich aber, dass die Dicke wieder das Kommando übernommen hatte und schaltete mit etwas Mühe wieder auf den Saftfasten-Modus um.
Das war nicht ganz einfach, aber dennoch bin ich nicht im Geringsten sauer auf "meine Dicke".
Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass ich sie in mir habe.
Gebt ihr eine Tüte Chips und sie bringt "mal eben" Euren Haushalt, Eure Mailbox und das restliche Arbeitsgebirge wieder ans Laufen und bemuttert nebenbei noch liebevoll Euren Nachwuchs.
So gesehen ist die Dicke Klasse!
Auf jeden Fall besser, als eine innere Schnapsdrossel, Kaufsüchtige, Junkie ... und was es noch alles an Kompensationsmöglichkeiten für alleinerziehende Freiberufler mit eigenem Häuschen gibt ...
So gesehen, ist es evtl. kein Zufall, dass ich meine Dicke jetzt gerne in den wohlverdienten Ruhestand schicken möchte, da meine Kinderlein flügge werden.
Mir ist dabei sehr bewusst, dass es gut sein könnte, dass ich ohne ihre tatkräftige Unterstützung evtl. den Punkt "eigenes Häuschen" überdenken muss.
Ich liebe meine Reet gedeckte Kate, aber ganz ehrlich:
ich hätte viel weniger Stress, Arbeit, Hektik, Sorgen, Gedanken ... am Hals, wenn ich sie mit "entrümpeln" würde und als werdender Single mit "ach, meine Kinder sind schon groß und leben ihr eigenes Leben" ist auch der Bedarf an "Häuschen" deutlich geringer.
Nun, das sind Gedanken, die ich mir auch ganz prima 2016 oder 2017 machen kann.
... oder könnte, wenn nicht hin und wieder so ein "ich könnte reisen!" "boah, ich könnte mal hier, mal da, mal dort wohnen!" aufblitzen würde.

Sind das noch Gedanken, die irgendwas mit "60 Tage Saftfasten nach Joe Cross" zu tun haben?
Ja!
Denn mit den schwindenden Pfunden wird auch mein Denken wieder freier.
Ich merke, dass ich mir mehr "unter Leuten" vorstellen kann.
Ich merke jetzt erst, wie sehr meine Figur mich Schutz im Gewohnten suchen lässt.
Ich merke, dass die Dicke sich immer nur nutzbringend unter andere Menschen gemischt hat.

So, und hier ziehe ich den Strich ...
die werdende Normalgewichtige muss jetzt nämlich aufs Laufband!

Sonntag, 22. Februar 2015

Nur noch 30 kg bis zum Normalgewicht!

gestern war Tag 58 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 93,8 kg
abgenommen - 17,1 kg
gestern gegangene Schritte: 13.609
auf dem Laufband: 100 Minuten
Ernährung: Milchkaffee, Saft, Saft, Saft ...
Ebay:
entrümpelt: 33.613 Gramm
Schlafenszeit: 24 Uhr


Zu den Dingen, die man nicht tun sollte, gehören vermutlich demotivierende Zahlenspielereien ...
... aber die 63,8 kg Grenze zum Normalgewicht, hat sich mir leider irgendwann einmal eingeprägt und sprang mich heute Morgen dann einfach so an, als ich auf der Waage stand.
Da ich gestern vorbildlich entsaftet hatte und sogar den Weg auf das Laufband fand, hatte ich evtl. auch mit einem größeren Gewichtsverlust, als diesen 100 Gramm zu gestern gerechnet.

Jetzt arbeite ich streng an einer Art Umorientierung auf:
hey, nur noch 2,9 kg und das -20 kg Foto ist fällig!
oder
hey, nur noch 4,3 kg und ich bin in Adipositas Grad I!

...

Ok, die Autorin dieses Diättagebuches hat sich nun einen schönen, großen Milchkaffee gemacht und wird einfach noch ein wenig in einem Liebesroman herumschmökern.

Nachtrag
So im Grübeln und beeindruckt von noch sehr großen Zahlen und sehr langen Wegen, ging mir auf, was für ein Glück es ist, dass mir mein Weg mit dem Gemüsesaft, so sehr gefällt.
Gemüsesaft, das hat so etwas Anständiges, Gesundes, Bodenständiges.
Und so sah ich jetzt schlicht sehr viel Zeit mit sehr viel Saft - irgendwann werde ich natürlich neben dem Saft auch wieder Mahlzeiten zu mir nehmen - vor mir und zuckte mit den Achseln.
Mein Leben jetzt ist so viel angenehmer, als das im Dezember und ich kann mir gut vorstellen, noch lange dabei zu bleiben.
Wenn in meinem Kopf jetzt die Zubereitung vieler, kleiner komplizierter Mahlzeiten, oder Fleisch mit Fleisch und Fleisch ... oder der Duft, der einem aus einer geöffneten BCM-Dose um die Nase streicht, Revue passiert wären, könnte das auf mich sehr viel entmutigender wirken.
Es ist sehr wichtig, einen für sich für lange Zeit gangbaren Weg einzuschlagen.
Man kann, wenn man sich in meiner Gewichtsklasse befindet, nicht mal eben abnehmen und dann leben.
Das Ganze muss sich ganz dringend mit einander vereinbaren lassen, damit man sich nicht in einen reißenden Diätstrom stürzt und nach wenigen Kilos zurück ans bekannte dicke Ufer rettet ...

Derzeit schwebt mir vor, das Saftfasten auf 90 Tage zu verlängern und dann auf eine Mahlzeit, einmal Entsaften (das sind immer gleich mehrere Mahlzeiten) und einmal Kaffee am Tag umzuschwenken.

Irgendwann im Frühling macht das Freibad auf ... und wer weiß:
vielleicht jogge ich im Herbst wieder?

Samstag, 21. Februar 2015

mein Déjà-vu mit der 93

gestern war Tag 57 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 93,9 kg
abgenommen - 17 kg
gestern gegangene Schritte: 6.915
auf dem Laufband: -
Ernährung: Milchkaffee, Saft, Saft, Saft ... und ein Caramel Macchiato
Ebay:
entrümpelt: 33.613 Gramm
Schlafenszeit: 23 Uhr


Heute Morgen hatte ich ein Déjà-vu.
Zaghaft lächelte mich die 93 von der Waage an.
Kaum 9 Tage ist es her, als wir uns zuletzt sahen ... und heute beschloss ich, sie diesmal auf der anderen Seite wieder zu verlassen.
Also, auf der 92er Seite, statt der 94er Seite, wie beim letzten Mal, als ich so rüde von der Grippe aus der Bahn geworfen wurde.

Gestern wäre ich wohl wieder fit genug für das Laufband gewesen, allein mir fehlte die Zeit dazu, da ich emsig damit beschäftigt war, mein Häuschen mit Besuch zu füllen und diesen üppig zu bekochen.

Viel mehr gibt es auch nicht zu erzählen.

Freitag, 20. Februar 2015

Kleidergröße 48

gestern war Tag 56 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 94,5 kg
abgenommen - 16,4 kg
gestern gegangene Schritte: 4.569
auf dem Laufband: -
Ernährung: Milchkaffee, Saft, Saft, Saft ... und ein angebissenes Käsecroissant
Ebay:
entrümpelt: 33.613 Gramm
Schlafenszeit: 23 Uhr


Und erstens kommt es anders ...
... und so war ich gestern wieder in Sachen "dunkles Geheimnis" unterwegs.
Während ich mich Mittwoch noch aufs Hosen Anprobieren freute, teilte mein Alien mir mit, dass meine Dienste als Chauffeur für den Tag kurzfristig nicht gefragt waren, da ein Kumpel ihn fahren würde.
Ja, daran muss ich mich noch ganz langsam gewöhnen, dass die Kinder selbst fahren (lernen) und Freunde mit Führerschein haben.
Als ich mir damals ein Baby wünschte, habe ich irgendwie komplett ausgeblendet, dass die irgendwann groß und erwachsen werden.

Jedenfalls stand ich plötzlich und unerwartet mit einem Berg Tagesfreizeit da, den ich dann eben in die Suche irgendwelcher Unterlagen steckte.
Und angerufen wurde, ob ich am nächsten Tag mal wieder als Komparsin tätig werden könnte.
Auja!

Morgens entsaftete ich alles, was an Obst und Gemüse im Haus war, packte meinen Vorrat ein und wurde diesmal Gast mit Rotweinwünschen in einem Lokal, in dem sich 2 Bräute um einen Hochzeitstermin stritten.
Ich hatte die Anweisung, bei meiner Kellnerin irgendwas zu bestellen, was dann nicht da wäre, woraufhin ich dann ganz doll grübeln müsste, was ich denn dann nehme.
Da ich nicht verkabelt war, konnte ich eigentlich bestellen, was immer ich wollte.
Eigentlich, denn meine Kellnerin sollte nicht lachen, sondern den Intrigen im Hintergrund lauschen.
Solche Szenen werden immer und immer wieder gedreht - und dann noch mal aus verschiedenen Einstellungen.
Ich bestellte also munter den Braten mit Brokkoli, gibt es den Braten auch vegan?, eine Torte mit 35 Kerzen, bitte
Nett, aber wie man an den Schritten sieht, wurde ich dafür bezahlt, an einem Tisch zu sitzen und auf ein Buch zu starren.
Ich hatte die Wahl, richtig zu lesen - dann hätte ich meine Brille aufsetzen müssen - oder irgendwann ohne Brille im Fernsehen aufzutauchen, aber dafür den halben Tag blind auf ein Buch zu starren.
Ratet mal, wozu ich mich entschieden habe.
Ich fand einfach, ungemachte Nägel und unzählige Kilos seien genug und verzichtete lieber auf die Brille.

Dafür habe ich nahezu vorbildlich saftgefastet.
Nahezu, denn im Nebenraum stand eine Riesenkiste mit Käsecroissants.
Man, haben die geduftet!
Nach Salz und Fett ... ich hatte nur schnell etwas aus meiner Tasche holen wollen, aber im Schankraum wurde prompt wieder gedreht (der sehr betroffene O-Ton einer der beiden Bräute) und so konnte ich den Nebenraum nicht verlassen.
Ich ging von den Croissants weg zur Tür - leider eine Milchglastür - und bekam umgehend die Anweisung, bitte wieder von der Tür weg zu gehen.
Also zurück zu den Croissants, die die Zeit genutzt hatten, den Duft zu verdoppeln.
Ich hatte den Croissants einmal sehr konsequent widerstanden, man hatte mich zu den Croissants zurück geschickt -
das ist Schicksal, oder?
Außerdem sah mich keiner.
Wenn einen beim Essen keiner sieht, hat das keine Kalorien, oder?
Und niemand kann verlangen, dass man einer Kiste Käsecroissants mehr als einmal widersteht, oder?
Im nächsten Moment strafte ich die Käsecroissants für ihren verlockenden Duft und biss einen ihrer Artgenossen herzhaft in den Hintern. (ich glaube jedenfalls, dass es der Hintern des Croissants war)
Göttlich!
Absolut göttlich!
Mich rettete der Ruf der Komparsenbetreuerin, dass ich nun wieder kommen könne.
Wie "erwischt" feuerte ich den Croissant-Rest in den Müll und schritt wieder in den Schankraum.

Die Mitkomparsin, der ich gerade die Vorzüge des Saftfastens erläutert hatte, machte mich mit einem sehr breiten Grinsen auf einen Krümel in meinem Mundwinkel aufmerksam.
Magnetismus!, sagte ich.
Wenn man fastet, zieht man Krümel geradezu magisch an!

Erwidern konnte sie nichts mehr, da unsere Bräute nun wieder über den abgesagten Rosengarten streiten mussten, während ich blind in ein Buch starrte und die Mitkomparsin ebenso blind in einer Zeitschrift blätterte.

Danach fuhr ich ins Elbe-Einkaufszentrum und fand nach nur zweimal Verlaufen den C & A dort.
Und das gewünschte Hosenregal.
Und was soll ich sagen?!
Wenn ich wollte, könnte ich Sally wieder in 48/50 kaufen!
Wollte ich aber nicht.
Derzeit habe ich 2 passende Jeans und ich warte, bis ich in eine Sally in Größe 46 passe.
(bzw. erst mal gucken, über welche Größen meine Hosenvorräte so reichen ...)

Nicht, dass ich den Anblick jetzt besonders erhebend gefunden hätte.
Grelles Umkleidekabinenlicht auf bleiche Winterhaut.
Sehr viel, sehr bleiche Winterhaut.
Aber dennoch gut zu wissen, dass ich nun wieder einfach eine 0815-Hose kaufen könnte, wenn ich denn wollte.

Mittwoch, 18. Februar 2015

The day after ...

gestern war Tag 54 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 95,5 kg
abgenommen - 15,4 kg
gestern gegangene Schritte: 13.063
auf dem Laufband: -
Ernährung: leider öhm ...
Ebay:
entrümpelt: 33.613 Gramm
Schlafenszeit: 23 Uhr


Mein erster Reflex beim Anblick meines Gewichts, war ganz schnell von der Waage zu steigen und zu behaupten, ich hätte heute das Wiegen vergessen.
Der Schreiber eines Diättagebuches, das später als Buch rauskam, hatte mal erwähnt, dass er in seinem öffentlichen Tagebuch des öfteren gelogen hätte, was sein Gewicht angeht.
Das fand ich sehr albern.
Ich neige eher dazu, dann ein neues, viel besseres Diättagebuch aufzumachen ...
... oder eine Weile in der Versenkung zu verschwinden.
Diesmal nicht.
Ich habe mich eine Weile geärgert, bis ich mir vornahm, heute Hosen anprobieren zu gehen.
Gut, die 93 ist wieder etwas aus der Sicht geraten und selbst mit 93 kg wäre ich schneckefett, aber ich bin immer noch 15 kg leichter als zu der Zeit, als ich bei C & A aus dem Hosenregal rutschte.
Wobei ... so genau weiß ich nicht mehr, wann das war und wie viel ich da wog.
Ich weiß aber sehr genau, dass ich mich derzeit dringend motivieren muss und das schaffe ich entweder mit Schokolade oder mit Erfolgserlebnissen.
Nun könnte man natürlich argumentieren, dass eine schöne, heiße Trinkschokolade im weitesten Sinne durchaus zu den Gemüsesäften zählt, aber die Waage, die doofe Kuh, die ist leider mit Argumenten nicht zu beeindrucken.
Also versuche ich mich an der Sache mit den Erfolgserlebnissen und schwelge heute ohne Kaufabsichten im Hosenregal herum.
Ob ich evtl. in eine 48 komme?
Hach ... was habe ich doch für bescheidene Wunschträume ...

Immerhin habe ich es von der Waage direkt zum Entsafter geschafft.
Erst einmal einen Liter Saft herstellen und mich dann in die Arbeit stürzen.
Damit ich nicht wieder vom Heißhunger überrascht werde, der den Gedanken an Gemüsesaft schlicht absurd wirken lässt ...

Die Grippe steckt mir weiterhin in den Knochen und so habe ich gestern wieder auf das Laufband verzichtet und bin einmal mittags und einmal am späten Nachmittags mit den Hunden losgegangen.
Mal schauen, wie ich das heute mache.

Morgenrot - Gemüsesaft aus Karotten, Blutorangen, Tomaten, Zitrone und Äpfeln


1 kg Karotten
3 Blutorangen
1 Zitrone
500 Gramm Tomaten
3 Äpfel

Ein Saft, den ich mir morgens gern mache.
Zuerst presse ich den Saft aus den Blutorangen und der Zitrone.
Dann werden die Tomaten und Äpfel entsaftet.
Der Behälter geleert und die geputzten Karotten zuletzt entsaftet.
Auf die Art kann ich ihren Trester dann gut beiseite stellen und später lecker verarbeiten.

Die Saftmenge liegt bei etwas über einem Liter, wenn man den Schaum abhebt.




Dienstag, 17. Februar 2015

Die Dicke ist wieder da!

Gestern schrieb ich mich also gesund,
krempelte die Ärmel hoch und legte ein ansehnliches Pensum vor.
Sonntag hatte ich schon sehr entschlossen damit losgelegt, im Bett sitzend meine Mailbox abzuarbeiten.
Du meine Güte!
Da waren ja noch Beiträge aus dem Oktober!
Gestern dann der Erfolg:
der älteste Beitrag in meiner Mailbox ist ein Rosenkohlauflauf vom 28. Januar.
Noch dazu hatte ich alle Beiträge zu einer Valentinsumfrage umgehend eingebaut.
Gestern schaufelte ich auf der einen Seite weiter Beiträge auf die Hausfrauenseite,
erledigte aber auch ein Wäschegebirge,
putzte rund durchs Haus,
kaufte groß ein und kochte dem Alien mal wieder ein richtiges Essen samt Dessert.
Während ich ihn bekochte, dachte ich kurz mal an Saft, befand aber das Essen für den Nachwuchs als wichtiger und ... erwischte mich beim sehr umfassenden Abschmecken.
Entsaften!
Ach ... eigentlich war mir mehr nach Kaffee, also machte ich mir noch einen Kaffee und hatte das Essen und den Kaffee fertig, als der Alien aus der Schule kam.
Danach ging es weiter mit dem Wäschegebirge, dem Putzen und der Arbeit - ach und dem Entrümpeln.
War ich kaputt!
Nebenbei hatte ich noch des öfteren mit dem Flüchtlingsheim telefoniert.
Seit dem Herbst interessiert mich ehrenamtliches Wirken für Flüchtlinge und von jetzt auf gleich wurde ich zum Betreuer von 2 Minderjährigen. Die Mutti des einen Kindes war nun endlich endlich auch in Deutschland angekommen, kann aber jetzt nicht einfach zu ihrem Kind und den anderen Verwandten, sondern muss erst mal eine Weile ins Flüchtlingsheim.
Das ist so - da führt bei erwachsenen Flüchtlingen wohl kein Weg dran vorbei.
Aber man kann mit Anträgen das eine oder andere beschleunigen und für Flüchtlinge ist es durchaus von Vorteil, wenn es deutsche Ansprechpartner für die Leute gibt, die amtlich mit ihnen zu tun haben.
Mit einem breiten Grinsen habe ich am Wochenende begriffen, dass aus meinen 2 Minderjährigen nun nicht 1 Minderjährige wurde, sondern 2 Minderjährige und eine Mutti, die jünger ist als Lady Glitzerprinzessin.
Offiziell erwachsen, aber es fühlt sich an, als hätte ich jetzt 3 Minderjährige, denen ich den Einstieg ins Deutschwerden ein wenig rosiger töne.
Dieser Flüchtlingskram ist zwar aufwändig, aber witzig.
Ich möchte das alles nicht mehr missen.
Man hat mit so vielen netten Leuten zu tun - und damit meine ich übrigens auch die meisten Behörden-Angestellten, denen ich bisher begegnet bin. Es geht den meisten Leuten so, denen ich dabei begegne.
Eine herrlich absurde Welt.
Ich bin dabei übrigens unpolitisch und gehöre nicht zu denen, die gegen die derzeitigen Gesetze angehen, sondern eben zu denen, die versuchen "den Neuen" den Einstieg hier etwas zu erleichtern.
Nicht durch Almosen, sondern lediglich durch ein wenig Zeit und die Bereitschaft, mit Ämtern zu telefonieren oder mich um zig Anmeldungen und Formulare zu kümmern.
Also, so konstruktiv und interessant das auch ist - es kam gestern wie ein Sahnehäubchen mit Zuckerkirsche auf einen riesigen Erbseneintopf aus Arbeit. *platsch*
Abends ging ich dann 30 Minuten auf das Laufband.
Musste aber feststellen, dass mir 30 Minuten völlig reichten und kurz darauf saß ich dann Käsebrote kauend auf dem Sofa.
Käsebrote?
Ja, sagte die Dicke zufrieden kauend, wegen der Medikamente!
Nur noch heute. Morgen machen wir wieder Saft!

Irgendwas war seltsam, aber ich war jetzt echt zu müde um arg nachzudenken und morgen, ja, ab morgen ... dachte ich, schlief friedlich auf dem Sofa ein und huschte später ins Bett.

Heute dann genau das Gleiche.
Arbeiten, arbeiten, arbeiten ... oh, da sind ja noch kalte Nudeln im Kühlschrank!
Ich bearbeitete ein Bild, naschte nebenbei kalte Nudeln und stolperte plötzlich über dieses Bild hier

Langsam ließ ich mein Gäbelchen sinken und dachte:
"was zur Hölle machst du da eigentlich???"

Und da begriff ich, dass die Dicke wieder übernommen hatte.
Die Dicke, die so unheimlich viel Arbeit schultern kann und ... immer rund um sich herum futtert.
Ich klappte den Laptop zu, ging ins Bad und stieg auf die Waage.










gestern war Tag 53 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Mittag: 94,8 kg
abgenommen - 16,1 kg
gestern gegangene Schritte: 11.469
auf dem Laufband: 30
Ernährung: öhm ...
Ebay:
entrümpelt: 33.613 Gramm
Schlafenszeit: 23 Uhr


Ich habe eine Weile gebraucht ... ich habe mich wirklich darauf konzentrieren müssen, mir bewusst zu machen, dass ich über 16 kg leichter bin, als noch im Dezember.
Lacht mal, ich hatte es vergessen.
Die doofe Grippe hat dafür gesorgt, dass Bewegung derzeit wieder etwas anstrengender ist.
Irgendwie war ich in so einer pragmatisch resignierten Einstellung gelandet.

Ich habe mir meine Hunde geschnappt, erst einmal die schöne Waldrunde gemacht und mir die Sache dabei in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Statt im neuen Walking-Schritt, wieder etwas langsamer und zweimal musste ich ein wenig herumstehen und die Landschaft bewundern, weil ich doch etwas schlapp war.

Heute Nachmittag habe ich dann einfach noch eine etwas kürzere Runde mit den Hunden gemacht.
Und entsaftet habe ich.
Heute habe ich mir zwei verschiedene Säfte gemacht.
Die Dicke meint zwar, das lohne doch jetzt gar nicht mehr, weil ich nächste Woche doch nach Köln fahre und ich kann doch nicht mit Entsafter reisen ... aber ich denke, "warum eigentlich nicht?"
Ich habe mich bei einer Freundin einquartiert, die mich vor 22 Jahren als völlig hysterische Schwangere kennenlernte.
Ich habe den halben Geburtsvorbereitungskurs durch meine recht panischen Fragen genervt und übrigens reagiere ich auf sämtliche Hormonschwankungen wahlweise manisch oder mit einer Tränenflut.
Mit einem mitgebrachten Entsafter kann ich vermutlich niemanden mehr schocken, der mich schon über Jahrzehnte kennt.
Die Menschen, die mir nicht abhanden gekommen sind, (oder schreiend die Flucht ergriffen), sind überhaupt nur schwer zu schocken, denke ich mal ... und da ich mit dem Auto fahre ... der Entsafter kommt mit!
Joe Cross hat immerhin die halben USA mit seinem Entsafter bereist.

Echt ey, da hatte die Dicke doch klammheimlich mal eben wieder das Regiment übernommen.
2 Tage reichen!
Der Haushalt ist schier, die Mailbox ist aufgeräumt - morgen mache ich sämtliche Verlosungen und Saft.
Mehr nehme ich mir nicht vor!

Und wirklich, ich lasse auf sie nichts kommen!
Die schafft echt was weg!
Sie beißt sich halt durch ...
Gut zu wissen, dass sie da ist und jederzeit einspringen kann ...
... aber ich wollte doch 2015 die Sache mit der Taille wieder hinbekommen.

Ts ...


Samstag, 14. Februar 2015

50 Tage Saftfasten nach Joe Cross

gestern war Tag 50 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 94,6 kg
abgenommen - 16,3 kg

Schlafenszeit: rund um die Uhr

Ja, gestern war also Tag 50 - oder wäre Tag 50 gewesen?
Denn als ich gestern Morgen erwachte, hatte ich eine so gruselige Nacht hinter mir, dass ich dann doch beschloss, mir einen Schwung Grippetabletten zu gönnen, statt weiter auf die körpereigene Selbstheilung zu setzen ...

Ich wäre sogar zum Arzt gegangen, aber der hatte Urlaub und so war ich nur in der Apotheke.
Nun habe ich für die Nächte einen Hustenstiller und schlucke 3 x 2 Grippetabletten am Tag.
Da ich sehr selten überhaupt Medikamente nehme und auch meist nicht sonderlich gut vertrage, habe ich recht vernünftig beschlossen, die Tabletten nicht auf gemüsesaftigen Magen zu nehmen.
Zu jedem Tablettentermin habe ich mir daher eine Portion Haferschleim mit Banane gemacht und erst nach dem Essen die Tabletten genommen. Ich weiß nicht, ob diese Vorsichtsmaßnahme für meinen Magen jetzt unbedingt nötig ist, aber ich bleibe dabei, so lange ich die Tabletten nehme (maximal morgen noch)

Der Vorteil der Tabletten ist, dass ich jetzt wahnsinnig viel schlafe und mich nicht die halbe Zeit ärgern kann, dass ich krank bin.
Durch den Haferschleim habe ich jetzt prompt 900 Gramm wieder zugenommen, was mich genau gar nicht stört.
Nach der Haribo-Nase, nun also noch eine Grippe-Nase in meiner Gewichtskurve ;-)
Ich drücke einfach mal bis Montag die Pausentaste zum Thema Saftfasten und gucke, ob ich Montag fit bin und der Wiedereinstieg ins Fasten gelingt

Donnerstag, 12. Februar 2015

Die Frau mit den 4 Entsaftern ...

gestern war Tag 48 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 93,7 kg
abgenommen - 17,2 kg
gestern gegangene Schritte: -
auf dem Laufband: -
Ernährung: frisch gepresster Gemüsesaft und Milchkaffee
Ebay:
entrümpelt: 30.413 Gramm
Schlafenszeit: rund um die Uhr


Gerade komme ich mir ein wenig vor, wie der Grinch in der Weihnachtszeit.
Ich grummel sehr ungnädig herum, statt glücklich zu sein.
Immerhin bin ich seit heute Morgen eine der wenigen Frauen Deutschlands, in deren Küche nun gleich 4 Entsafter stehen.
Ich bin eine der ganz wenigen Frauen Deutschlands, die in diesem Jahr bereits 17,2 kg abgenommen haben.
Ich bin eine der ganz ganz wenigen Frauen Deutschlands, die um fast 10 Uhr morgens noch im Bett liegen ...

Ja, dieser letzte Punkt könnte meine Unzufriedenheit aber auch erklären.

Ich habe so absolut keine Lust mehr auf Grippe, aber ein kurzer Ausflug ins Leben, den ich gestern unternehmen musste, hat mich darauf gebracht, dass ich ganz eindeutig doch noch krank bin und meine Zeit erst noch im Bett verbringen sollte.
Statt aufs Laufband zu gehen, statt mich der vielen Entsafter anzunehmen, statt ... Menno!

Und nein, ich bin nicht wegen der Fasterei krank.
Ich belle laut und schmerzhaft, habe Schnupfen, mir tun die Knochen weh und habe dabei eher das Gefühl, eh nicht essen zu wollen und mir mit den Gemüsesäften, Tee und Brühe Besseres zu tun, als ich dies mit Pizza und Co täte.

Morgen ist Tag 50 meiner Gemüsesaftfasterei und ... statt mitreißend von meinen Erfahrungen und Erfolgen zu berichten, habe ich hier das völlig absurde Erlebnis, dass der Hahn (ja, ein richtiger Hühnermann, kein Wasserhahn) in meinem Garten auf meine Nieserei etwas hysterisch mit lautem Krähen reagiert.
Das wäre durchaus lustig, wenn meine Bereitschaft, derartiges lustig zu finden, derzeit nicht so unheimlich gering wäre ...

Es ist ein Wechselbad der Gefühle.
Auf der Waage war ich heute gleich zweimal um sicher zu gehen, dass die 93 ganz echt sei.
93KommaIrgendwas - wow - hier war ich schon lange nicht mehr!
Ja, ca 5 Jahre ist es her.
Und ich weiß das deshalb so gruselig genau, weil ich vor 5 Jahren nämlich völlig erschüttert mit meiner internen Lüge, irgendwas bei 80 kg zu wiegen, aufhörte und beschloss umgehend und drastisch abzunehmen!
93KommaIrgendwas ist nicht knapp 80!
Jawohl!
Es war Zeit, sich einzugestehen, dass ich über 90 kg wog!


Ja, toll ...
und heute ist es dann Zeit sich zu freuen, dass ich nur noch knapp über 90 kg wiege?
Ich fühle eine gewisse Verbitterung. Oder ist das einfach nur die Grippe?
Damals startete mein Kind No 1 in sein Auslands-Highschool-Jahr und ich schwor mir (und ihr) auf dem Flughafen, dass ich sie in einem Jahr dann schlank vom Flughafen abholen würde.
Dramaturgisch - und auch sonst - wäre das Klasse gewesen.
Aber statt dessen nahm ich in den kommenden Jahren dann also noch mal ca 18 kg zu.
Und so war es auch ein Jahr später nicht mein Kind, das völlig überrascht war, wie sich Mutti in dem Jahr verändert hatte, sondern Mutti, die sich fragte, wo bitteschön ihr Kind geblieben war und wer diese junge Frau da sein sollte, die sonnengebräunt mit Jetlag vor ihr stand.
Lady Glitzerprinzessin war geboren.

So, ja, Teile in mir freuen sich, nun also bald 18 kg abgenommen zu haben, aber dem Rest von mir fiele die Freude etwas leichter, wenn ich Tag 50 morgen etwas kraftvoller und aktiver begehen könnte.
Durch die Grippe habe ich das dumme Gefühl, derzeit wieder im "ich habe 1.000 gute Ausreden"-Modus zu laufen.
bzw. eben nicht zu laufen
Ich weiß gerade noch nicht einmal, wo mein Schrittzähler ist.

So lange ich täglich einmal eine Weile über das Laufband stampfe, habe ich das gute Gefühl, die Sache mit den Kilos jetzt aber endlich mal wirklich in den Griff zu bekommen.

Naja, immerhin hatte der Alien ein Einsehen und so muss ich heute die Hunderunde auf jeden Fall selbst machen.
Und morgen auch.
Natürlich würde mein Alien sein krankes Mütterlein nur zu gerne entlasten, aaaaaber fadenscheinige Ausreden sehr gute Gründe halten ihn davon ab.
Wenn ich es ganz richtig verstanden habe, trifft er heute und morgen Klassenkameraden und macht Party arbeitet mit ihnen an höchst wichtigen Projekten für die Schule. Die Noten dazu gehen ins Abi ein und das möchte ich ihm natürlich nicht erschweren.

Kann es sein, dass meine 8 Jahre fadenscheinige Diät-Ausreden ihn mit trainiert haben?

Ach, ich hör jetzt auf zu grummeln.
So ein schöner Waldspaziergang mit 2 matschigen Hunden im Regen, tut meinem vergrippten Körper sicherlich total gut.

*grummel*

*motz*

Mittwoch, 11. Februar 2015

die sich den Wolf hustet ...

gestern war Tag 47 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 94,3 kg
abgenommen - 16,6 kg
gestern gegangene Schritte: -
auf dem Laufband: -
Ernährung: frisch gepresster Orangensaft, Tee, Tee, Tee, Miso-Brühe
Ebay: 2 Bücher
entrümpelt: 30.413 Gramm
Schlafenszeit: rund um die Uhr


Heute Morgen beschloss ich konsequent, wieder gesund zu sein.
Mein Körper sagte kurz und entschlossen "Nö!"
und so sitze ich nun im Bett und feile an einem Kompromiss ...

Immerhin bin ich geduscht.
Und habe einen frisch gepressten Gemüsesaft neben mir stehen.
Mit recht hohem Fruchtanteil, ich gebe es zu.
3 Orangen, 1 kg Karotten, 1 Zitrone, 1 Birne
sehr lecker

Vom Schnupfentier, wurde ich gestern zu einem laut niesenden Etwas, das sich dauernd hektisch mit einem Pflegestift die Lippen einschmiert oder auf die Toilette flitzt, bevor der nächste Nies-Anfall startet.
Weder trockene Lippen, noch eine volle Blase sind dabei wünschenswert ...

Heute Nachmittag muss ich ein paar Stunden lang "gesund" hinbekommen.
Vielleicht bewahrt mich das dann vor dem Abendprogramm.
Während meines Entsaftens habe ich mich unmerklich vom Fernseher entwöhnt.
In den letzten Grippetagen, habe ich dann nachmittags/abends/nachts wieder verstärkt Privatsender gesehen.
Tut mir Leid, aber für die seriöseren Programme war ich zu "matschig" - für die Privatsender aber teilweise nicht matschig genug ...
Damit meine ich nicht meine geliebten amerikanischen Trash-Serien, sondern mehr das Infotainment und die Werbung.
Ich sehne mich regelrecht nach meinen Abenden auf dem Laufband.
Allerdings gibt es da eine interessante Entwicklung:
mein Alien hat allmählich den (neuen) Entsafter und mein Laufband für sich entdeckt.
Habe ich mal erwähnt, dass ich auch einen Crosstrainer habe?
Ich habe auch einen Crosstrainer.
Ob ich für den schon wieder fit genug bin?
Also, wenn ich gesund bin, meine ich ...

Dienstag, 10. Februar 2015

Grippe Teil II

gestern war Tag 46 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 94,4 kg
abgenommen - 16,5 kg
gestern gegangene Schritte: -
auf dem Laufband: -
Ernährung: frisch gepresster Orangensaft, Tee, Tee, Tee ...
Ebay: 2 Bücher
entrümpelt: 30.413 Gramm
Schlafenszeit: rund um die Uhr


Dramaturgisch eher daneben, aber ich habe mir entweder die nächste Grippe eingehandelt, oder die letzte Grippe ist wieder aufgeflammt.
Mir ging es Sonntag Abend schon recht bescheiden, aber Montag Morgen war klar:
krank

Mein ausgeklügeltes Programm aus Hunderunde, Laufband und Entsaften, fiel flach.
Als der neue Entsafter eintrudelte, hielt ich mich immerhin so lange auf den Beinen, dass ich einen Schwung Apfelsinen entsaftete und auch richtig Lust auf den Saft hatte, aber den Rest des Tages trank ich dann doch lieber Tee, den ich mit reichlich Honig süßte.
Oh, das Gefühl des knallsüßen, heißen Tees im Hals war zu gut.
Danach schlief ich wieder, trank den kalten Tee aus, machte mir neuen, heißen Tee mit Honig, genoss das Gefühl des heißen Tees, schlief wieder ein, trank den kalten Tee aus, machte ... Ihr wisst schon.

Abends hatte ich wahnsinnig Lust auf geröstetes Brot.
Von allen Dingen auf der Welt, hatte ich Lust auf geröstetes Brot?!
Mein Körper versuchte nicht, mich zur Zubereitung einer Tiefkühlpizza zu überreden, sondern bat um geröstetes Brot.
Hm, das klang nicht nach dem üblichen Heißhunger, allerdings auch nicht nach Gemüsesaftfasten.
Ich gab dennoch nach und röstete mir 2 Scheiben Brot.

Heute bin ich immer noch krank und habe die Hunderunde mit meiner Bekannten abgesagt.
Aber ich merke, dass ich auf dem Weg der Besserung bin.
Gestern habe ich relativ ungerührt immer neue Teebeutel in das Küchen-Chaos meines Aliens gelegt.
Aber heute habe ich dann doch erst einmal ein wenig Ordnung gemacht und geputzt.
Immer so ein Anzeichen, dass die Krankheit auf dem Rückzug ist.
Was Krankheiten angeht, wäre ich zu gerne noch einmal kinderlose Angestellte.
Ohne jemandem auf den Schlips treten zu wollen: gibt es etwas Schöneres, als 3 Tage krank geschrieben zu sein?
Als alleinerziehende Freiberuflerin, sehe ich am Ende einer Grippe immer nur ein schier unüberwindbares Gebirge aus Arbeit, Haushalt und Rechnungen.

Schritte zähle ich derzeit nicht, da es nicht lohnt und mein Pyjama keine Taschen für den Schrittzähler hat.
Bis morgen!

Sonntag, 8. Februar 2015

willkommene Gletscherschmelze


gestern war Tag 44 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 94,7 kg
abgenommen - 16,2 kg
gestern gegangene Schritte: 8.447
auf dem Laufband: -
Ernährung: gekaufter Karottensaft, Tomatensaft mit Meersalz, viel zu viel Milchkaffee
Ebay: 2 Bücher
entrümpelt: 30.413 Gramm
Schlafenszeit: 1 Uhr


Morgen wird alles gut ...
Morgen sollte irgendeiner der vielen Entsafter hier bei mir ankommen
und morgen ist auch Lady Glitzerprinzessin wieder daheim in ihren studentischen Gemächern.
So lieb ich sie und den Alien auch habe:
man kommt zu nichts!
Und schon gar nicht aufs Laufband.

Dafür trinkt man viel zu viel Milchkaffee.
Da wäre noch der leckere Smoothie von gestern oder der leckere Edeka Bio Karottensaft.
Darum der viele Milchkaffee ...

Vorhin ist mir der wunderschöne Pulli eingefallen, den ich mir im Winter gekauft hatte.
Ich fand ihn toll, aber Lady Glitzerprinzessin sagte:
"ne, das geht gar nicht!"
Da ich ihr nicht recht glauben wollte - sooo schlecht kann doch ein einzelner Pulli gar nicht sitzen! - hat sie mir Beweisfotos gemacht, dass der Pulli wirklich gar nicht geht.

Heute habe ich den Gletscherpulli dann wieder aus dem Schrank geholt und fand mich schön.
Von Lady Glitzerprinzessin bekam ich wieder eine Abfuhr ... und ein neues Foto.


Ok, aber eine viel freundlichere Abfuhr.
Also, mit irgendwas drüber, könnte ich den Pulli jetzt tragen.
"Einer Burka?!", fragte ich hilfreich.
"Nein, ein Cardigan, wegen der ... Oberarme!"
Töchter, speziell meine, haben gelegentlich so etwas leicht Erbarmungsloses an sich, oder?

Gut, der Gletscherpulli hängt wieder im Schrank und wartet auf Lady Glitzerprinzessins nächsten Besuch.
Immerhin hat das Töchterlein gesagt, dass man aber eine eindeutige Gletscherschmelze erkennen könnte.
Sonst ja eher kein Grund zur Freude - aber hier schon!

Samstag, 7. Februar 2015

notgedrungen: grüne Smoothies

gestern war Tag 43 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 94,8 kg
abgenommen - 16,1 kg
gestern gegangene Schritte: 7.441
auf dem Laufband: -
Ernährung: gekaufter Karottensaft, Tomatensaft mit Meersalz, Milchkaffee und "Cookie Macchiato"
Ebay: 2 Bücher
entrümpelt: 30.413 Gramm
Schlafenszeit: 1 Uhr



Gerade kaue ich etwas missmutig an einem "grünen Smoothie" herum, der aus Spinat, Papaya, Zitrone, Birne, Kokoswasser und Wasser besteht.
Ne, ne, das ist nicht meine Welt.
Ich sehne mich regelrecht nach Gemüsesaft

aber

trotz absolut genialer Planung gestern,
ist hier ja weiterhin kein Entsafter.
Aber meine Planung war genial.

Ich habe nämlich kurzentschlossen eine Bestellung für einen neuen Entsafter bei Amazon aufgegeben und diese 6,- Euro Premiumversandfunktion gewählt, da das nun angesichts der Entsafter-Kosten auch noch egal war.
Und mit der super genialen Premiumversandfunktion, ist der Entsafter dann am nächsten Tag hier und ich, die Göttin des Saftfastens, kann wieder Gemüse entsaften.
Genialer Plan, oder?
Mir erschien das sicherer, als in Samstags in Lübeck einen Mediamarkt oder so zu suchen und zu hoffen, dass es dann einen guten Entsafter zu einem guten Preis gibt.
Und mit dieser super genialen, 6,- Euro Premiumversandmethode, ist der Entsafter ja über Nacht da.
Theoretisch.
Praktisch kaue ich gerade auf einem grünen Smoothie herum und habe für einen ohnehin teuren Entsafter gleich noch einmal 6,- Euro mehr ausgegeben.
Uuuuund meine Waage, die blöde Kuh (!) fand sich heute auch super originell, indem sie mir wieder das Vortagsgewicht zeigte.
Ja, klar, da war Meersalz in dem Tomatensaft und wenn man Meersalz im Tomatensaft hat und nicht aufs Laufband kommt, dann nimmt man auch nicht ab.
Basta!
Ok, ja, evtl. hat so ein Cookie-Macchiato auch damit zu tun.
Aber nach erfolgtem Bummel durch Lübeck, redete ich mir absolut erfolgreich ein, dass ein Cookie-Macchiato doch einem frisch gepressten Gemüsesaft sehr nahe kommt.
Abends ist mir wohl weiterhin nicht zu trauen ...
Darf ich mal zeigen, was mein absolut entzückender Nachwuchs eben gemacht hat, bevor die beiden Geld aus meinem Portemonnaie angelten, meine Autoschlüssel nahmen und in unsere Dönerbude verschwanden?!
Böse ...

Rechts auf dem Bild, das bin übrigens ich - in unwesentlich schlanker und jünger (und erstmals schwanger) - und Alexander Skarsgard. Und links, das ist ein dicker Frosch und darüber das Bild einer dicken Frau, die verzweifelt ihren Hund sucht ...
und dazwischen ist ein knallgrünes Fahrradschloss, zu dem ich übrigens keinen Schlüssel habe
Und all das geschah nur zu meinem Besten ... sagen sie ... und gekichert haben sie.

Pah!

Seltene Momente geschwisterlicher Einigkeit ... ich weiß sie sonst durchaus zu genießen.

In meiner Mailbox taten sich auch erstaunliche Dinge.
Mir wurden Entsafter angekündigt:
1. der für heute bestellte Entsafter
2. der Ersatz-Entsafter für den mit dem Schleuder-Trauma
3. die Firma Gastroback schrieb:
... gerne erhalten Sie von uns ein Testgerät. Wir schicken das Gerät voraussichtlich am Montag auf die Reise. ...

Süß ...
bis dahin kaue ich mich durch Smoothies - in meinen Augen sind Smoothies "nicht Brei, nicht Saft" - nicht meins ... aber dem Gemüsesaft doch am nächsten.

Oh, und ich hatte heute das erste
"Wow, hast du abgenommen?"-Erlebnis.
Eine Freundin, die ich zuletzt vor 3 Wochen sah, sprach diese Worte.
Es kann sein, dass sie die Frage kurz darauf heftig bereute, denn ich habe ihr in ca 20 Minuten alles über Joe Cross, Gemüsesaftfasten, explodierende Entsafter, schwindende Pfunde und steigende Lebensfreude erzählt.
Mir fällt auf, ich habe gar nicht gefragt, was sie hier wollte ...

Ups

Erwähnte ich schon, dass Smoothies eher nicht mein Ding sind?

Freitag, 6. Februar 2015

Von der Wahl des richtigen Entsafters ... Karottenflecken an der Küchendecke ...

gestern war Tag 42 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 94,8 kg
abgenommen - 16,1 kg
gestern gegangene Schritte: 8.830
auf dem Laufband: 45 Minuten
Ernährung: frisch gepresster Gemüsesaft, Tomatensaft aus dem Bioladen und 1 Milchkaffee
Ebay: 2 Bücher
entrümpelt: 29.915 Gramm
Schlafenszeit: 23 Uhr


Gestern habe ich Lady Glitzerprinzessin in der nächst gelegenen Kleinstadt abgeholt und mich im dort ansässigen Bio-Supermarkt dann gleich mal mit Gemüsesäften eindecken wollen.
Es ist ein Elend!
Ich hatte die Wahl zwischen ungesalzenen Gemüsesaftmischungen mit roter Bete oder Tomatensaft mit Meersalz.
Immerhin 4 verschiedene Sorten Tomatensaft, die sich aber meines Erachtens nur im Preis unterscheiden.
Ich weiß das; ich habe einfach von jeder Marke welchen gekauft und getrunken.
Salz im Saft - das ist nicht so gut.
Aber rote Bete, darauf habe ich gerade so gar keine Lust und ich weiß, dass der Anteil ruhig klein sein kann und der Saft dennoch nahezu ausschließlich nach roter Bete schmeckt.

Ich grübel gerade leise verzweifelt, was ich nun mache.
Von Philips habe ich heute Morgen gleich noch eine Absage für meine eine Anfrage bezüglich eines Rezensions-Entsafters ;-) aus der Mailbox gefischt. Hoffentlich bekomme ich jetzt nicht täglich immer neue Absagen, denn ich kam mir nach der ersten Absage ja schon unverschämt vor.
Wobei, nach über 22 Jahren Hausfrauenseite kenne ich mich ja ein wenig mit den Werbepreisen aus und hätte gedacht, die Herstellungskosten eines einzelnen Entsafters im Vergleich zu einer derart Zielgruppen treffenden Entsafter-Werbung, die ich auf der Saft-Seite hätte unterbringen können, wären sehr ok.
Noch dazu hätte ich ja absolut dahinter gestanden, denn wie gesagt, bisher war ich mit dem Philips-Entsafter ja zufrieden.

Seit gestern bin ich nun etwas tiefer in die Entsafter-Materie eingestiegen.
Es gibt also Entsafter, die weniger Schaum und homogenere Säfte machen.
Also weniger Schaum und weniger Stückchen im Gemüsesaft?!
Hmmmm
Dazu kommt, dass auf der Philips-Facebook-Seite gerade ein erboster Finne darauf hinweist, dass er am 16. Januar ein Ersatzgerät bestellt hat und dies eindeutig nicht innerhalb der versprochenen 2-4 Werktage bei ihm eintraf.

Als ich mir gerade meinen Morgenkaffee kochte, entdeckte ich dann Karottenflecken, die ich gestern übersehen hatte:
Kein Wunder!
Der doofe Saft ist doch tatsächlich bis an die Decke gespritzt, als sich der Philips-Entsafter um sich selbst zu drehen begann.

Lady Glitzerprinzessin möchte heute bummeln gehen und so grübel ich, ob ich mir heute evtl. direkt einen neuen (anständigen?) Entsafter kaufe, der also weniger Schaum und homogeneren Saft liefert - und evtl. etwas länger durchhält?
Den neuen Entsafter hätte ich dann direkt und müsste nicht lange grübeln, wie ich nun weiter entsafte und wann der Ersatz-Entsafter von Philips kommt.

Die Überlegung klingt eigentlich völlig lachhaft, ich weiß.
Man wird ja wohl mal eine Weile ohne Entsafter auskommen ... insbesondere, wenn man gerade einen wundervollen Konsumverzichts-Blog schreibt ...
Wenn man aber gerade mitten im Saftfasten steckt, ist aber leider so ziemlich das einzige, worauf man nicht verzichten möchte, der Entsafter.

Und ich gebe zu, ich hätte relativ geduldig bis Montag gewartet, aber der seit Januar auf Ersatz wartende Finne, macht mich nervös. Und die Philips-Reaktionen auf mein Anliegen, wirkten jetzt nicht so, als würden sie sich groß für irgendeine Saftfasterin mit defektem Entsafter interessieren.


Tja, mal schauen, ob ich heute Abend mit einem neuen Entsafter aus Lübeck nach hause komme ...

Donnerstag, 5. Februar 2015

Saftfasten - mit Gemüsesaft abnehmen

Nach 42 Tagen habe ich mir gedacht, dass ich doch jetzt einiges an Erfahrung zum Thema Saftfasten mitbringe.
Und darum habe ich passend zu der kommenden Webseite "mit Gemüsesaft abnehmen"
nun auch die passende Facebook-Seite eröffnet: mit Gemüsesaft abnehmen
Etwas sperrig vom Titel her, ich weiß ... https://www.facebook.com/saftkur
Aber alle Begriffe mit Saftfasten, wurden schon blockiert.
Wenn ich mal lästern darf:
von Leuten, die 60 Tage saftfasten planten und nicht ganz so weit kamen ;-)

Außerdem möchte ich die Gemüsesaft-Idee auch nach dem Fasten fortsetzen.
Mich hat der Saft und die Nebenprodukte echt gepackt und ich freue ich schon richtig darauf, nach dem Fasten allerlei Rezepte mit dem Trester oder einfach frischem Gemüse dann auch auszuprobieren.

Wie lange ich das Saftfasten fortsetze, weiß ich übrigens wirklich noch nicht.
Die 60 Tage von Joe Cross erscheinen mir mittlerweile sehr machbar.
So machbar, dass ich durchaus schon überlege ob ich nicht noch ein paar Tage drauflege.
(und ein paar Kleidergrößen und schlechte Angewohnheiten mehr ablege ...)

Aber jetzt erst mal schauen, wie es mit dem Entsafter-Crash weitergeht.
Vorhin habe ich mir erst einmal einen Schwung Äpfel, Möhren und Sellerie erst klein geschnitten und dann portionsweise mit etwas Wasser püriert.
Dann in eine Tuch gegeben und den Saft herausgewrungen.
Das war ganz schön mühsam und im Ergebnis auch etwas ... verwässert.
Aber ohne Wasser kann man das Gemüse nicht pürieren.
Kaltes Wasser erleichtert zum einen das Pürieren und bewahrt das Gemüse auch davor, beim Pürieren heiß zu werden und seine Vitamine einzubüßen.
Sonst könnte ich das Gemüse ja auch einfach in meinem großen Entsafter auf den Herd stellen und den Saft rauskochen.

Aber es geht ja um den Saft von rohem Gemüse.

Reklamation meines Philip Entsafters

Nach Heikes Anregung habe ich gerade versucht, meinen Entsafter einfach bei Philips zu reklamieren.
Sie hat Recht, auf den teuren Entsafter ist noch Garantie.
Und erst sah es auch noch super aus:
ich kann mein Gerät kostenfrei gegen ein neues Gerät eintauschen!


Also, theoretisch ...
Denn zwischen mir und dem kostenfreien Umtausch liegen ein paar Formulare und ich scheiter genau hier:


Auf diesem Schild müsste ich nur mal eben die Seriennummer/ Produktionsdatum auslesen und dann hier eintragen:


Tja, und genau da scheiter ich kläglich.
Ich habe kein Geschick für solche Formulare :(
Und übrigens habe ich Hunger und ganz schlechte Laune.
Ich habe jetzt ein Bild der Bestellung und des Etiketts an Philips gemailt und gucke mal ob ich eine weitere Absage oder "da müssen sie erst den Nippel durch die Lasche ziehen - und mit der kleinen Kurbel ganz nach oben drehen"-Antwort erhalte ...
... während ich eine Hunderunde mache, an Bäumen nage und Schnee lutsche ...

ja ja, die Lage ist ernst ...

--

Es wird :)
Auf der Facebookseite von Philips erhielt ich die Antwort:
und konnte, nachdem ich mir einmal gegen die Stirn gepatscht hatte, weil ich einfach nur die Leerstelle hätte weglassen müssen ... konnte ich das Reklamationsformular absenden.
So weit so gut.
Deprimierend ist jetzt nur, dass es 4 Werktage dauern kann, bis der neue Entsafter hier ist.
Na gut, dann entsafte ich bis dahin eben mit einem Hammer ... oder so.

Wünscht mir Glück!

überall Karottensaft ... das Ende meines Philips-Entsafters und Entsaftens???

Oje, 40 Tage Gemüsesaftfasten scheinen dann doch zu viel für meinen Philips HR1869/01 Entsafter zu sein.
Als ich vorhin meinen Karottensaft machen wollte, begann mein Entsafter plötzlich damit, sich auf der Arbeitsplatte um sich selbst zu drehen.
Dadurch gelangte der austretende Saft dann leider nicht mehr in die Kanne, sondern so ziemlich überall hin in der Küche.
Das ist nicht gut.
Nachdem ich meine Küche wieder sauber hatte, musste ich feststellen, dass es nicht ganz einfach ist, einen Entsafter festzuhalten, damit er sich nicht um sich selbst dreht UND gleichzeitig zu bestücken.

Hrmpf!
Hoffentlich führt das jetzt nicht zu einem vorzeitigen Ende meines Gemüsesaftfastens :(

Hat jemand Erfahrungen mit Entsaftern und weiß, wie man diesen Defekt wieder beheben kann?

Da der Entsafter gestern schon zu ruckeln begann, hatte ich mal bei Philips nachgefragt, bekam aber leider nur den Bescheid, dass deren Testgeräte-Kontingent derzeit ausgeschöpft und sie meine Anfrage daher im Moment nicht positiv beantworten.

:(

--

Wie süß, der Juicemaster Jason Vale leistet mir virtuellen Beistand:
Sybille - wow this is incredible. I hope you get a new juicer in time to continue. I would love to know your results once you complete your journey. Would you mind emailing me once you're done? Thank you so much

Oje, irgendwann muss ich mein Diät-Ich "Sybille" aufgeben ;-)

Biggest Loser 2015

gestern war Tag 41 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 95 kg
abgenommen - 15,9 kg
gestern gegangene Schritte: 13.433
auf dem Laufband: 45 Minuten
Ernährung: frisch gepresster Gemüsesaft und 1 Milchkaffee
Ebay: 2 Bücher
entrümpelt: 29.915 Gramm
Schlafenszeit: 23 Uhr


Da ich mit den amerikanischen Biggest Loser Staffeln so ziemlich durch bin und dort in der letzten Woche auch schon das Finale der letzten Staffel lief, habe ich gestern dann auf Sat1 reingeschaut, als dort die deutschen Biggest Loser 2015 begannen.
Das ging gar nicht.
Entweder habe ich zu viele von den amerikanischen Staffeln gesehen,
oder Sat1 hat die Produktionskosten tatsächlich noch einmal halbiert.
Jedenfalls hatte das gestern weder Charme noch Unterhaltungswert.
Zuerst wurden die neuen Dicken wie die Schweine durch ein verlassenes Kaff getrieben um ihre T-Shirts irgendwo einzusammeln.
Das war ... peinlich.
Ich ging mit einen Tee kochen und als ich zurückkam, war Detlef Soost damit beschäftigt, in einer unheimlichen Lautstärke eine eher gemächlich sportelnde Dicke anzufeuern und Schatz zu nennen.
Schatz! Schatz! Schatz!
Als würde man versuchen, so eine Art Bruce Willis Action-Stimmung in eine Sendung über Unkraut Jäten zu bringen.
Für mich ist Detlef Soost das männliche Gegenstück zu Verona Feldbusch, bzw Pooth.
Durchaus attraktiv, sicherlich nett, aber dennoch hofft man immer, sie würden beide die Klappe halten.
Da ist irgendwas an ihren Stimmen, das einen Nerv trifft, der nicht getroffen werden sollte.
Dazu kommt, dass Herr Soost im Internet durch eine Bannerflut, die schon Tsunami-Charme hat, entsetzlich präsent ist.
Präsenter noch als die gefleckte Banane.
Auf meinen Seiten habe ich das irgendwann so satt gehabt, dass ich sämtliche Soost-Banner geblockt habe.
Und gestern trieb es mich öfter vom Fernseher weg, als es mich dort hielt.
War da eigentlich immer schon der Erzähler im Hintergrund?
Ich fand ihn befremdlich.
Auch die dicken Kandidaten.
Sicherlich nette Leute, aber sie blieben seltsam flach.
Ich blieb beim Wiegen dort und - was ist aus dem stundenlangen Zahlenwirrwar und Gepiepse geworden?
Und dann sollen die Leute in nur einer Woche über 10 kg abgenommen haben?!
In den USA ist es ja ein offenes Geheimnis, dass dort mit den Wochen getrickst wird.
Das eine Sende-Woche durchaus mal 3 Wochen lang sein kann oder auch nur 5 Tage, je nachdem wieviel Zeit der Sender NBC da nun gerade übrig hat. Die sensationellen Diäterfolge dort erklären sich durch gefakte Wochenlängen, intensive Nutzung der Sauna und andere Tricks die Kandidaten zu "entwässern".
Auch ist die Waage keine Waage - die Kandidaten werden vor dem offiziellen Wiegen gewogen und dann zur Hebung der Spannung in bestimmter Reihenfolge gewogen.
Immerhin erfahren die Kandidaten in den USA dann dort erst ihren Gewichtsverlust, damit sie auch hinreichend überrascht sind.
Ganz gruselig fand ich dann, als die erste Kandidatin gehen musste.
Die "Jungs" durften entscheiden, ob sie die junge, attraktive Rothaarige behalten durften, oder die mittelalte Wahrsagerin Petra.
Na, nun ratet mal ...
Aber auch hier sparte Sat1 dann wieder ganz gruselig.
In den USA verabschieden sich erst die sexy Trainer von allen Kandidaten und dann marschieren nun sämtliche Kandidaten immer etwas fein gemacht mit schicken, abgedeckten Silbertellern, die sie brav wie die Oberkellner in der erhobenen Hand tragen an eine Tafel, an der sie dann schon eine noch schicker gemachte Alison Sweeney mit ernstem Blick erwartet.
Alle nehmen Platz und lüften nach und nach erklärend die Deckel ihrer Teller unter denen sich dann das Namensschild dessen befindet, den sie gerade aus dem Camp wählen.
Und wenn dann der rausgewählte Kandidat geht, erlöscht das Licht seines ... ähm, Kühlschranks? mit seinen Lieblingsleckereien und kurz darauf zeigen sie, wie dieser Kandidat daheim ankommt und dort dann weiter erschlankt ist.

Die deutsche Variante:
die "Jungs" bekommen abgerissene Zettel und Filzstifte in die Hand gedrückt, füllen die Zettel nun auf dem nackten Rücken eines anderen aus, wedeln danach mit ihren Zetteln und entscheiden sich allesamt dafür, dass die jüngere Kandidatin bleibt.
Tschüssn.

Und ich weiß jetzt wirklich nicht, ob der Deutsch Biggest Loser jetzt wirklich noch einmal so viel schlechter geworden ist, oder ob ich mich die amerikanischen Staffeln zu arg "verwöhnt" haben, was ein wenig Glamour, Spannung und Showeffekte angeht.
Denn das muss man im Hinterkopf behalten:
Biggest Loser ist eine Show!
Trash
Kein Bildungsfernsehen.

Mir fehlte das Gefühl der Unterhaltung gestern komplett.
Hat einer von Euch reingesehen?

Mittwoch, 4. Februar 2015

Gurkensaft und Gurken-Trester

Wenn ich Gurkensaft mache, hebe ich den Trester aus dem Entsafter immer auf, denn diese Gurkenreste kann man ganz schnell und lecker verarbeiten.
Entweder rühre ich gleich ein leckeres Tzatziki zusammen
oder ich gebe die Gurken zusammen mit zB Rotbarschfilets in den Mixer und mache Fischfrikadellen, die mein Alien sehr zu schätzen weiß.

Zu dem Fisch kommen außer dem Gurkentrester dann noch Eier, Pfeffer und Salz.
Je nachdem auch noch ein Löffel Mehl.

Oder die Masse zu Frikadellen formen, in etwas Mehl wenden und dann in der Pfanne in heißem Fett zu Frikadellen braten.

Meine Waage und ich

gestern war Tag 40 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 95,1 kg
abgenommen - 15,8 kg
gestern gegangene Schritte: 20.212
auf dem Laufband: 80 Minuten
Ernährung: frisch gepresster Gemüsesaft und 1 Milchkaffee
Ebay: -
entrümpelt: 26.615 Gramm
Schlafenszeit: 23 Uhr


Ach, gestern war Tag 40?!
Eigentlich wollte ich ja alle 10 Tage in mich gehen und gründlich überlegen, ob ich abfaste oder weiter mache.
Die Frage stellte sich gestern gar nicht.
Mir geht es prächtig und ein Abfasten ist das Letzte, wonach mir gerade der Sinn steht.

Meine Waage überrascht mich jeden Tag aufs Neue.
Ich hatte so halb damit gerechnet, dass wir nun den Rest der Woche damit verbringen, in gemütlichen 100-Gramm-Schritten in der 95 abwärts zu schleichen, und war doch überrascht, als ich die 95,1 sah.
Ich stieg schnell von der Waage herunter, bevor die Guteste sich das noch anders überlegte.
Und grinste.
Ich bin nicht sicher, aber ich hatte ein
95,1?! Hier war ich schon länger nicht mehr!-Gefühl.

Mir macht derzeit einfach alles Spaß.
Morgens auf die Waage zu steigen, ist nichts mehr, das mich deprimiert seufzen lässt.
Kleidung aus dem Kleiderschrank zu nehmen, ist verglichen mit dem Dezember ein Spaß, da alles deutlich besser sitzt
und Bewegung macht auch Spaß.
Hunderunden, Laufband, "mal eben irgendwas".
Überhaupt mache ich vieles "mal eben".
Strümpfe anziehen, Schuhe anziehen, auf allen Vieren durch das Wohnzimmer krabbeln und eine Nadel aus dem Nadelspiel suchen ... ich habe mein umständliches Ächzen abgelegt.
Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, geschwollene Füße oder Hände ... alles weg.
Und gestern war ich wieder mit meiner Walking-begeisterten Freundin auf der Hunderunde und habe unsere - übrigens 7 km Runde - gleich noch ein paar Kurven und Hügel länger in ihrem Walking-Tempo mitgehalten.
Dann ging der Ball meiner Hunde verloren und ich nahm es zur willkommenen Ausrede, erst mal - ganz langsam - und ganz erfolglos - eine Weile den Ball zu suchen.

Da werde ich wohl in den nächsten Tagen in meinem Entrümplungs- und Dowhnshiftingblog mal wieder einen Ball-Neukauf für die Hunde beichten müssen ...
... wenn wir ihn heute dort nicht wieder finden.

Ach ja, innerlich danke ich Joe Cross immer wieder für seinen Juicing-Film, der mich auf die Sache mit dem Gemüsesaft-Fasten gebracht hat. Vielleicht ist die Gemüsesaft-Idee nicht jedermanns Sache, aber für mich ist es bisher genau das Richtige.
Ich bette das Video hier einfach noch einmal ein.
Vielleicht inspiriert der Film ja noch andere



Man muss nicht jedes Wort verstehen.
Joe Cross ist zu Beginn seines Films übergewichtig und krank.
Er fährt mit seinem Entsafter kreuz und quer durch die USA, kauft Gemüse und entsaftet es und plaudert nebenbei mit Amerikanern über Ernährung.
Am Ende des Films ist er kerngesund und recht schlank.
Mittlerweile möchte er mit seiner Saft-Idee natürlich Geld verdienen und bietet so etwas wie begleitetes Fasten und Rezepte etc. an.
Ich gönne ihm jeden Cent, muss aber sagen:
das braucht man alles nicht.
Ich stehe immer vor meinem Gemüse oder vor den Gemüseregalen auf dem Markt und überlege einfach, worauf ich Lust habe.
Auch ist das Internet voller Rezepte.
Im Hintergrund bastel ich nun allerdings auch an einer hoch seriösen Seite zum Thema.
Mit Gemüsesaft abnehmen
auf der ich dann irgendwann mal meine Rezepte und Erfahrungen etwas sortierter anbieten werde.

Ja, ja, meine Anonymität war nie so ganz wirklich gewahrt und ist hiermit natürlich ganz hinüber ...
Womit ich dann auch mal öffentlich die Frage beantworten kann, wie es ist, einerseits zu fasten und sich andererseits hauptsächlich mit Kochrezepten zu beschäftigen:

ganz ganz einfach :)

Montag, 2. Februar 2015

15 kg abnehmen mit Gemüsesaft

gestern war Tag 38 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 95,8 kg
abgenommen - 15,1 kg
gestern gegangene Schritte: 3950
auf dem Laufband: -
Ernährung: frisch gepresster Gemüsesaft und viel zu viel Milchkaffee
Ebay: -
entrümpelt: 26.615 Gramm
Schlafenszeit: 1 Uhr morgens


Ah, Schwanensee war fein, und die Waage schien zu glauben, ich hätte mitgetanzt :)
Sie hat mich endlich in (für diesen Abnahmeversuch) ganz neue Gewichtsregionen vorgelassen und nun bin ich offiziell 15 kg leichter, als ich noch Weihnachten war.
Natürlich habe ich brav meine Fotos gemacht:
Ganz vorne also mit den neuen, schlanken 95 kg und ganz hinten mit den 110 kg (samt ganz viel Nachkommgedöns)

Mein kleines, "ach, ich bin doch schon fast wieder schlank und lange Haare sind echt sexy!"-Hochgefühl, hat sich allerdings Dank dieses Bildes ganz schnell wieder ... in einen kleinen Lachanfall verwandelt

Komme ich lieber auf Schwanensee zurück.
Es war entzückend.
Einziges Ärgernis weit und breit waren jene Vollprolls, die doch ernsthaft ihre Smartphones hoch hielten und meinten filmen oder mit Blitz fotografieren zu müssen und zwar dauernd.
Könnte ich besser zielen, hätte ich durchaus in Erwägung gezogen, diesen Leuten große, schwere Gegenstände an ihre hohlen Köpfe zu werfen.
Ich habe mich sehr zusammengerissen und mich auf die lieblich hopsenden Schwäne konzentriert und Siegfrieds Hintern, ich gebe es zu. Als der junge Siegfried sich in seiner weißen Balletthose zum ersten Mal umdrehte, ging ein Raunen durch das Publikum.
So ein Ballettänzer-Hintern in weißem, sehr sehr sehr anliegendem Höschen, ist schon ein Anblick.
(anders als Wuchtbrumme in Schwarz :)

Wenn ich es recht bedenke, war die Anwesenheit all der filmenden und blitzenden Deppen evtl. doch von Vorteil, denn so war ich als sabbernder Kunstgenießer nicht der Tiefpunkt im Publikum.

Nach der Pause griffen die Ordner deutlich durch, was die filmenden und knipsenden Deppen anging, dafür wimmelte es nun nur so von Bretzel fressenden und mit den Tüten raschelnden Banausen.
Ich glaube, das nächste Ballett gucke ich mir doch wieder in der Oper an - oder wird dort mittlerweile ebenso geraschelt, geschmatzt, geblitzt und gefilmt?

Sonntag, 1. Februar 2015

Gemüsesaftfasten im Februar

gestern war Tag 37 vom Gemüsesaftfasten
Gewicht heute Morgen: 96,4 kg
abgenommen - 14,5 kg
gestern gegangene Schritte: ca 10 ...
auf dem Laufband: -
Ernährung: 1 Milchkaffee, frisch gepresster Gemüsesaft, Tee, viel Tee
Ebay: -
entrümpelt: 26.615 Gramm
Schlafenszeit: rund um die Uhr?


Ah, das Vermessen hat heute regelrecht Spaß gemacht.
Dass ich an den Füßen und Händen einen Zentimeter zugelegt habe, bestätigt meine Ahnung, dass mein Körper meine unbeweglichen Tage im Bett dazu genutzt hat, schnell wieder ein wenig Wasser einzulagern.
Die Suche nach der Taille war wie immer schwierig, aber so langsam begreife ich, was die Kilos mit meiner Figur angestellt hatten.
Ich habe wohl sehr viel Fett am Bauch gespeichert, so dass meine Taille sozusagen nach oben hin verschwunden ist.
Als ich beim letzten Mal mit dem Zentimetermaß auf der Suche nach meiner Taille vor dem Spiegel stand, war ich sehr versucht, einfach meinen Busen anzuheben und darunter entlang meine Taille zu messen ...
Diesmal lag die in meinen Augen "Taille" ein Stück weiter unten - und ich habe dann einfach dort gemessen.
Ich habe wohl so eine Art Wandertaille ... und hoffe, dass sie, wenn sich das Fett weiter zurückzieht, wieder in meine Körpermitte begibt ...

So, genug für heute, ich muss mich für Schwanensee aufbrezeln :)