Worum es hier geht

Mittwoch, 26. Februar 2014

9. Wiegetag 103 kg

Wiegetag ist Wiegetag ...
Ich habe meine Waage mitgeschleppt und bin vorhin drauf gestiegen.
Aber sagen wir mal so:
mein Gewicht ist hier im Exil mein geringstes Problem.

Ich murmel die halbe Zeit:
komm, nur noch bis Freitag, das packst du!
vor mich hin und lächle.

Montag, 24. Februar 2014

Mutter

Meine sämtlichen Entrümplungsreflexe gieren danach, meinen Kalender zu entrümpeln und den einfachen Eintrag:
Mutter
zu streichen.
Eine Stimme schmeichelt:
guck mal, Sonne! Fahr ans Meer!
Das Leben ist zu kurz um die eigene Mutter zu besuchen, kalauert irgendwas anderes in mir.
Meine Güte, ich bin 46 Jahre alt und benehme mich wie meine Stute damals angesichts eines Hindernisses mit blauen Tonnen.
Sie verweigerte recht geschickt, kurz und abrupt vor den Tonnen und ich sprang sozusagen alleine.
*platsch*

Dabei meint meine Mutter sogar, mich zu verstehen.
"Hier ist es nicht mehr schön!", ist einer ihrer Lieblingsaussprüche derzeit.
"Hier war es nie schön!", ist die Bemerkung, die ich mir dann immer verkneife.
Nein, ich bin nicht feige (ok, evtl. doch auch ein wenig) - es hat nur einfach keinen Sinn, noch irgend etwas aufarbeiten zu wollen. Dazu kommt, dass ich vor gut einem Jahrzehnt schon Zeit und Geld in diese Aufarbeitung investiert habe.
Nennt sich Therapie und war eine sehr gute Sache.
Früher dachte ich immer, eine Therapie sei etwas für Bekloppte und es gäbe nichts, was ich nicht mit mir alleine ausmachen könnte.
Und plötzlich wacht man auf und möchte im Bett bleiben und weinen, weil die Fenster dreckig sind und man nicht weiß, mit welchem Fenster man anfangen soll. Und überhaupt ist es sinnlos, denn die werden wieder dreckig!
Spätestens dann, wenn man 6 Stunden flennend auf dem Sofa sitzt und grübelt, mit welchem Fenster man nur anfangen könnte, sollte man eine Therapie in Betracht ziehen, denn es könnte sein, dass das eigentliche Problem nicht die dreckigen Fenster sind, sondern eine nette, kleine Stress-Depression.
Meine Schwester hat mich damals vom Sofa gepflückt und mich zu einer befreundeten Therapeutin aufs Sofa gesetzt.
Die Frau war teuer und gut.
Nicht nur, dass mich fleckige Fenster wieder völlig kalt lassen, nein, auch meine Kindheit war ... vorüber.
Nicht vergessen, nicht verklärt, sondern abgeschlossen.
Und meiner Mutter stand ich eher gleichgültig gegenüber.
Mein intensiver Wunsch, ihr den Hals umzudrehen UND gleichzeitig bitte sehr auch endlich Anerkennung, Liebe und Entschuldigungen zu erhalten, waren ... weg.
Wenn ich sie sah, fühlte ich mich nun irgendwo überheblich überlegen, hatte für sie einen Hauch Bedauern, denn all den Spaß, den ich an meinen Kindern habe, hatte sie an uns nie.
Sie hatte all die Arbeit, all das angebunden Sein, etc. - aber wir waren für sie immer nur ein Grund für Zorn, Enttäuschung, Wut, Ekel.
Wir waren nie die Kinder, die sie verdient hätte und sie hatte auch nie das Leben, das sie verdient hätte, da wir dem im Wege standen.
Und dann waren wir auch noch aufmüpfig und undankbar!
Nicht nur völlig unzulänglich, sondern am Ende auch noch undankbar!

Gut ja, es ist Zeit, in die Gänge zu kommen und dann wieder mal ein paar Tage lang eine völlige Enttäuschung zu sein.
Immerhin bin ich dick und alleinstehend.
Immerhin kann ich diesmal breit grinsen, wenn sie mit "in deinem Alter, war ich ..." anfängt, denn
in meinem Alter war sie Dank eines Viertelpfundes Diätpillen am Tag zwar deutlich schlanker, leider aber gerade auch Patient in der Intensivstation, da Diätpillen - wer hätte das gedacht - zu Schlaganfällen führen können.

Hach, und warum ich mir das überhaupt antue?
Tränen.
Die böseste Waffe aller Mütter sind Tränen.
Wir sind dagegen zwar ein klitzekleinwenig abgestumpft, aber mein armes, dementes Väterchen ist über all die Jahre nicht nur nicht abgestumpft, was tränenreiche Szenen angeht, sondern durch die Demenz nun sogar noch wehrloser, als all die Jahre.
Und das Böse ist:
waren die Tränen früher eher künstlich und Mittel zum Zwecke, hat sich meine Mutter nun tatsächlich eine Depression eingefangen.

Unsere Aufgabe ist also: Mutter aufheitern und damit dem Väterchen das Leben zu erleichtern.

Das ist, als wollte man ein Feld mit einem Teelöffel umgraben.

Sonntag, 23. Februar 2014

Sonnnnnntag

Eigentlich wäre ich ja nun schon unterwegs zu meiner Mutter.
Mit Kuchen, Wein und rotem Kopftuch ... oder so.
Stattdessen habe ich gerade den letzten Schrank auf der einen Seite meiner Küche aufgeräumt und es geschafft, zu meinem eigenen Follower zu werden und mehr ... Google+ und ich werden keine Freunde.
Sollte jemand meinem Blog oder Frau Pfundi folgen und sich wundern, warum ich das nicht erwidere:

ich bin zu blöd für Google+ und Blogspot
Ich würde auch zu gerne rechts die letzten Kommentare anzeigen, finde aber nirgends die nötige Funktion dazu.
Also nicht wundern ...

Für die gut 500km Fahrt zu meiner Mutter bin ich eigentlich nicht zu blöde, aber gestern gelangte ich in den Besitz der ultimativen Ausrede:
ich kann erst morgen fahren, weil ich vor meiner Abfahrt noch einen Sack Hühnerfutter kaufen muss.

Wasserfestes Alibi und Ausrede zugleich.
Und "Schuld" ist meine Tochter, die gestern Vormittag zu mir ins Bett krabbelte.
(Für Erstleser, sie ist 20 und sie brachte 2 gut gefüllte Tassen Kaffee mit)
Wir plauderten, guckten Youtube-Filmchen, vergaßen völlig die Zeit und im Hintergrund schloss der Tierfutter-Laden schon mal die Ladentür ab und ging auch ins Wochenende.
Da nun niemand einen großen Sack Hühnerfutter herschleppen kann, musste ich meine Abreise natürlich verschieben.

Entrümpeln
Und konnte dann heute eine lange, sonnige Hunderunde machen und besagten Küchenschrank aufräumen.
Da der öfter aufgeräumt wird, war das so aufregend nicht.


Es flog eine Blechdose, deren Deckel an ihr festgerostet ist, 2 Putzmittel, die ich dann doch nicht brauche und etwas altes Backpapier.


Abnehmen
Kaum sage ich, dass ich so etwas Albernes, wie "Kalorien zählen" nicht machen würde, tue ich es dann doch mal.
Einfach um mal eine Art Überblick zu bekommen, was ich eigentlich so zu mir nehme, habe ich mir auch ein Ernährungstagebuch bei fddb.info aufgemacht.
Kostet nichts und ich habe auch keine Ahnung, wie lange oder wie ernst ich das betreiben werde.

Shopping-Diät
Gestern habe ich mal wieder etwas gekauft, was kein Lebenmittel war, aber dennoch in meine Shopping-Diät passt, da es kaum etwas wiegt und noch dazu ein Geschenk ist.
2 Karten für Schwanensee getanzt vom Russischen Ballett - findet auch erst nächstes Jahr statt und die beiden Karten werden das Abitur-Geschenk für die junge Dame, die gestern den Kaffee in mein Bett schleppte und nebenbei äußerte, dass sie das ja zu gerne mal sehen würde.
Natürlich hoffe ich, dass sie mich mitnimmt, aber sicher bin ich da nicht.

Weg sind 2014:
Kram: 153
Kilos: 3,4 kg


Samstag, 22. Februar 2014

Facebook entrümpeln

Unter dem Jungvolk hieß es ja
"geh' nicht zu Facebook, da triffst du deine Eltern!"

Mit meinen Kindern habe ich umgehend eine Art "Nichtangriffspakt" geschlossen und uns gegenseitig "eingeschränkt".
Nicht, weil wir uns nicht grenzenlos lieben und vertrauen, sondern gerade deshalb ;-)

Einer Nichte sei Dank, ist mittlerweile nun auch meine Mutter bei Facebook und sie liest, kommentiert und spielt dort nun aufmerksam alles. Wenn sie etwas hat, dann Zeit und Langeweile. Da kann dann ein lustiger "Heiratsantrag" einer lesbischen Autorin, schon mal Grund für ein langes, besorgtes Telefonat sein ...

Aus diesem Grund, gibt es jetzt Frau Pfundi bei Facebook.

Aber gestern war es ganz unabhängig von meiner Mami mal wieder Zeit, bei Facebook zu entrümpeln.
Bei der letzten Räumungsaktion flogen sämtliche Spiele, die ich nicht bei Langeweile spielte, sondern eher zwanghaft und andauernd.
Und dann flogen "Freunde" von der Freundesliste, deren Kommentare mich verstimmten.
Schönes Wort.
Facebook ist nicht mein Sozialleben, sondern ein Zeitvertreib und wer mir den trübt, der fliegt.
Wer sich an mir reiben möchte, muss sich schon auf den Weg machen und es persönlich tun, aber nicht über so eine öffentliche Plattform, bei der sonstwer mit lesen und kommentieren kann.
(ja, da bin ich bei allen tough und klar, außer bei meiner Mutti ... wenn ich die mal eben von der Liste wische, ist hier Land unter ...)

Gestern habe ich auch eine Bekannte von der Liste gewischt, die ich durchaus nett und interessant finde, aber sie "zündelt" gerne. Stößt kontroverse Themen an, lehnt sich dann zurück und schaut, wie ihre "Freunde" in den Ring steigen und sich gegenseitig zerfleischen.

Schön, wenn man das durchschaut, dennoch in den Ring steigt und sich plötzlich als Pädophilen-Freundin beschimpft wiederfindet.
Äh, was?!
Wie sagt Maulwurfn so passend?
"Tschüssn!"

Reibung und Herausforderungen, erlebe ich privat in absolut ausreichendem Maße.
Von den Online-Netzwerken möchte ich nichts als Zerstreuung, Fröhliches, freundlich Motivierendes - Seifenblasen :)

Daher mein Tipp:
überlegt Euch, was Ihr von Euren Onlineaktivitäten erwartet, prüft was Ihr bekommt und dann wünsche ich Euch den Mut, alles zu kappen, was nervt.
Sollte ich zum Nervigen gehören:
nur zu, ich steck ein Löschen gut weg!
Ihr tut das für Euch und nicht gegen die anderen!

(und wer eine Farm abstößt kann sicher sein, dass die Felder nicht wirklich veröden und auch die Tiere keinesfalls verhungern!)




Weg sind 2014:
Kram: 152,3
Kilos: 3,4 kg

Freitag, 21. Februar 2014

Dicke Frauen in Nylons

Was für eine Porno-Überschrift ...
Nein, hier kommt schlicht ein Tipp.
Ich bin heute wieder "gebucht".
Nicht als Edel-Nutte, sondern mal wieder für den Film.
Bitte in Abendgarderobe.
Sich als Dicke schick zu machen, ist so schwer nun auch nicht, aber eine Krux sind die Strumpfhosen.
Insbesondere Strumpfhosen in Kombination mit Shapewear.
Die Shapewear formt das Gewobbel zwar ganz wunderbar, betont und hält die Oberweite, wo sie hingehört, glättet die Dellen und Rollen, aber Strumpfhosen finden schlecht Halt und rutschen gerne von dannen.
Oder aber, sie schnüren eine winzige Delle in den wunderbar Shapewear geformten Körper und diese Delle schreit:
hier gräbt sich der Bund einer Strumpfhose ins Fett!
und untergräbt damit die Illusion vom straffen, festen Körper.
Wenn man dann noch bei einem Anlass geladen ist, bei dem man sich öfter setzt, hinstellt, gar kniet, ruft genau diese Delle nach ein paar dieser Turnübungen:
schaut mal, bald hänge ich in den Knien!
Nach einer übel durchzubbelten Beerdigung, bei der meine Strumpfhose und ich uns einen erbitterten Kampf lieferten, sann ich auf Abhilfe und fand sie dann tatsächlich eher im Pornobereich.
Eine Weile wurde ich zur begeisterten Trägerin halterloser Strümpfe, bis ich einen Tanzabend sitzend verbringen musste, weil der rechte Strumpf beschloss, nicht mehr zu halten und damit basta!
Unauffällig einen rutschenden Strumpf festzuhalten, ist ein Ding der Unmöglichkeit ...

Ich folgte einem Tipp und erstand halterlose Strümpfe, die einen regelrechten "Klebering" oben beim Bund haben.
a) nicht sexy, wenn man tatsächlich einen Mann erobert hat
b) ratet mal, wer allergisch auf den Klebering reagiert und am Tag darauf rund ums Bein eine offene, nässende Wunde hat?!

Und dann fand ich etwas, das auf Fotos eher billig aussieht.
Also, auf Produktbildern.
Es gibt Strumpfhosen, die im Schritt offen sind.
Ich habe gelernt, dass diese gerne von unterwürfigen Damen getragen werden, damit sie für ihre "Herren" jederzeit zugänglich sind.
Aha.
Diese offenen Strumpfhosen mindern immerhin schon mal das Problem, das sich ergibt, wenn man die Strumpfhose durch das Tragen unter der Shapewear von der Flucht abhalten und dennoch gelegentlich auf die Toilette gehen möchte.
Aber, auch sie hinterlassen diese kleine Wander-Delle.
So, meine ultimative Lösung für kleine dicke Damen ist:
"Ouvert Strumpfhose Nylonstrumpfhose Strapsstrumpfhose"
Also, unter diesen Begriffen einfach mal googeln oder ebayen.
Die Dinger haben bei kleinen Frauen den Vorteil, dass ich die Fake-Strumpfbünde gut bis über die Oberschenkel ziehen kann, statt sie dort mittig zu tragen und der Fake-Strapsgürtel findet dann bombensicheren Halt kurz unter dem BH.

So, funktioniert jedenfalls bei mir und enthebt mich irgendwelcher Verlustängste, was meine Nylons angeht.

Wobei - auch nichts, was ich bei einem Date tragen würde, das irgendwie bei IHM enden sollte.
Glücklicherweise sind solche ERs derzeit nicht in Sicht und so kann ich die Nylon-Grübeleien dieser Art erst einmal vertagen.

Hugendubel, seine Preise, seine Toiletten und die Dicken

Gestern habe ich für einen Moment überlegt, ob ich mitten in einer Buchhandlung eine Riesenszene mache und jemanden laut und deutlich der Dickenfeindlichkeit bezichtige.
Allein: der Druck auf meine Blase war so hoch, dass ich davon absah, damit ich es noch pünktlich, wie empfohlen zur Toilette in einer Einkaufspassage sonstwo schaffe.

Was zuvor geschah:
Ich hatte vor einer Verabredung noch etwas Zeit und stöberte in der Buchhandlung Hugendubel in Lübeck herum.
Dabei fand ich das eine oder andere Buch, das ich geschickt in einem kleinen Stapel in meinen Händen balancierte.
Kurz vor meiner Verabredung begab ich mich zur Kasse.
Die eine Kasse war bereits geschlossen - ich solle bitte zur Kasse auf der anderen Seite des Ladens.
Kein Problem, aber auf dem Weg dorthin, wollte ich mir gleich noch den Toilettenschlüssel ausleihen.
Vor Monaten war ich mit meiner Tochter im Hugendubel gewesen, die zwischendurch auch auf der Toilette war.
Ihr, einem zarten Elfen-Wesen um die 20 Jahre, mit straffer Haut, wenigen Kilos und einem Dekollete, in dem der Busen noch auf Originalhöhe zu finden ist, gab der Cafe-Inhaber den Schlüssel mit irgendeiner augenzwinkernden Bemerkung direkt.
Mir nicht.
Gar nicht.
"Den Schlüssel kann ich nur Cafe-Besuchern geben! Da muss ich streng sein! Gehen Sie doch auf die Toilette in der Dingsda-Passage!"
Tat ich nicht.
Ich legte meinen Bücherstapel ab, behielt nur ein heute als Geschenk benötigtes Hörbuch, ging zur Kasse auf der anderen Seite des Ladens, trippelte dort ein wenig auf der Stelle und fragte beim Bezahlen, ob es eine Kundentoilette gäbe.
Gab es nicht.
Da müsste ich bitte im Cafe einen Kaffee trinken und könnte dann die Toilette benutzen.
"Ganz schwache Leistung!", kommentierte ich.
"Ein Kaffee ist das Letzte, was ich jetzt noch brauche!", sagte ich und dann eilte ich unter Wahrung von einem Hauch Restwürde los zu der sehr sehr leeren Einkaufspassage, einem Irrgang und 36 Stufen folgend zur Kundentoilette.
Nächstes Mal, liebes Hugendubel, stöber ich gemütlich bei Amazon.
Da kann ich notfalls sogar von meiner Toilette aus bestellen ...

Wirklich bitter ist aber, dass ich für diesen
"gehen Sie bitte zu einer anderen Kasse, gehen Sie nicht zur Toilette!"-Service von Hugendubel auch noch 8,53 Euro mehr bezahlt habe, als bei Amazon :(

Zu meiner Verabredung kam ich natürlich auch noch zu spät.
Glücklicherweise wusste ich da noch nicht, dass ich für das Hörbuch auch noch derart abgezockt wurde, sonst wäre es mir ganz schwer gefallen, mich auf das ... angestrengt intelligente Geplauder meines Dates zu konzentrieren.

Fazit:

Ich bin enttäuscht!
(wieder eine Hommage an "ein Fisch namens Wanda")
Und Hugendubel hat eine dicke Kundin weniger.

Weg sind 2014:
Kram: 152,3
Kilos: 3,4 kg

Nachtrag:

Übrigens hat mir Hugendubel geantwortet

Donnerstag, 20. Februar 2014

nur Albernheiten

Nichts entrümpelt, aber "noch" schlanker geworden.
Ich habe begriffen, dass mein dickes Ich netzwerken möchte.
Da ich mein Gewicht ansonsten eher nicht thematisiere, tue ich dies nun als Frau Pfundi nicht nur hier im Blog, sondern auch noch bei Facebook.

Ab jetzt kann ich also bei Sendungen kommentieren, bei denen ich sonst nicht öffentlich zugäbe, dass ich sie überhaupt sehe.

Feige?


Es gibt nur eben Leute, vor denen man souveräner wirken möchte,
oder mit denen man über bestimmte Themen nicht reden möchte.
Frau Pfundi hat da weniger Hemmungen :)

Zuerst einmal habe ich bei Facebook meine Mutti geblockt und meinen Nachwuchs, damit ich nicht versehentlich ihren virtuellen Weg kreuze.
Ansonsten ist mir das übrigens relativ schnuppe, wenn mich jemand erkennt.
Dieser Blog hier soll authentisch sein (was immer das bedeutet), darum streue ich keine falschen Fakten.
Aber außerhalb dieses Bereichs möchte ich eben nicht auf meine Pfunde reduziert werden.

Genug erklärt.

Die nächste Albernheit ist ein Glücksmoment, den ich heute erlebt habe.
Also, wenn ich den Bauch einziehe, aufs Atmen verzichte und mich nicht setze,
passe ich wieder in eine der abgelegten Jeans in Größe 48 K

Reiner Zufall, dass ich die Jeans entdeckt habe.
Sie muss ziemlich neu, bzw ungetragen sein und wurde von mir vermutlich beiseite gelegt, als ich sie nicht mehr schließen konnte.
Derartiges verdränge ich gerne und gründlich.

Und doch ja, natürlich kann ich sitzen und atmen, aber der Muffin Top (überquellendes öhm ... Fett?) ist enorm und ich trage eine weite Bluse und ein Jäckchen drüber.
Dennoch trägt sich diese Hose dreimal angenehmer als der letzte Kauf.

Für ein Hintergrundbild bei Facebook bin ich gleich noch einmal auf die Waage gehopst und dabei zeigte die Waage prompt 102,9 kg an. Naja - nach dem Duschen, nach dem Sport und vor dem Mittagessen ...
Aber da es auf dem Foto ist, ändere ich es hier auch gerade mal um.

Weg sind 2014:
Kram: 152,3
Kilos: 3,4 kg


Mittwoch, 19. Februar 2014

Küchenschublade No. 7

Hm, hm, hm ...
Heute ist der 19.02. und ich habe erst die 7. Küchenschublade entrümpelt.
Damit steht fest, dass ich den März entrümplungstechnisch in der Küche verweilen werde, denn da sind noch 14 Fächer und ein ziemlich zugekramter Ofen.

Hier also Küchenschublade No.7

(leider habe ich das Vorher-Bild vergessen)

Die Anzahl meiner Siebe und Pfannen wirkt nicht wirklich minimalistisch, aber ich brauche sie tatsächlich dauernd.
Ich werde mal darauf achten, ob das so stimmt.
Und evtl. verschwinden mit dem Auszug meiner Tochter ja irgendwelche Siebe und Pfannen so ganz nebenbei ...



Aussortiert habe ich diese Sachen und auch gleich im Müll versenkt.
In dem Gummibärchen sollte man eigentlich ganz toll Wackelpudding machen können.
Haben wir aber nie.
Ich glaube, das ist sehr verzichtbar ;-)




Weg sind 2014:
Kram: 152,3
Kilos: 2,9 kg

8. Wiegetag (eigentlich) - 103,4 kg

Da ich so schön beim Entrümpeln und Aufräumen bin, bringe ich nun auch mal Ordnung in die Wiegetermine.
Wenn ich mich jeden Mittwoch gewogen hätte, wäre heute der 8. Wiegetag und darum IST heute einfach der 8. Wiegetag ;-)
Als ich heute etwas verwundert die 103,4 ansah - letzte Woche waren es doch 107,1 kg?! - meinte mein Töchterlein leichthin, sie habe übrigens mal neue Batterien in die Waage getan.
Keine Ahnung, ob die Waage letzte Woche gesponnen oder ich mal wieder ein wenig Wasser an mich gerafft hatte.
Egal.
103 gefällt mir besser.
Und da ich die Waage zum Stepper umfunktionierte und mehrfach herunter und wieder herauf stieg und sie jedesmal das Gleiche anzeigte, scheint es auch zu stimmen.

Ich vermute mal, mein Wii-Spiel (Step to the Beat) ließ da ein paar Pfunde purzeln.
Nicht, dass ich nun allen dringend dieses Spiel empfehlen möchte.
Wenn ich über die letzte Woche nachdenke, dann habe ich durch die Spielerei einfach ein paar schlechte Gewohnheiten vermieden.
Statt mich abends vor den Fernseher zu setzen und irgendwas zu gucken, damit ich dabei gemütlich stricken kann, wurde ich wählerich und habe deutlich weniger fern gesehen.
Dazu kommt, dass ich mich durch die stundenlange, moderate Bewegung "auspowern" kann.
Klingt lustig, ich weiß.
Wenn ich "richtigen" Sport treibe, jagt der Blutdruck hoch und mir bleibt die Luft weg.
Da bin ich sehr schnell am Ende, schwitze, japse und gebe auf.
Während ich ja hier nur "wobble" und das durchaus mal 4 Stunden am Stück machen kann.
Und danach bin ich dann gegen 22-23 Uhr dann auch durchaus so müde, dass ich im Bett verschwinde, statt mich noch durch das Nachtprogramm zu stricken und mir von der Werbung wieder Appetit machen zu lassen.
Fernsehen ist böse ...
Man geht in die Küche, in der festen Absich, sich ein Stück Gurke zu holen und kommt zurück mit einer Dose Ravioli, die man dann kalt und heimlich in sich hineinschlabbert.
Wobei ich dieses "Teufelszeug" einfach aus dem Haus verbannt habe.
Stattdessen habe ich jetzt Tiefkühlpizza da.
Bisher reichte meine Selbstbeherrschung doch aus, weder nachts den Ofen anzuwerfen und mir eine Pizza zu machen, noch sie direkt kalt aus der Packung zu verknuspern.
Auch die Frühstückflocken habe ich verbannt.
Allerdings nicht ganz aus dem Haus.
Mein Sohn lagert sie jetzt hinter seinem Bett.
Ich hatte sie aus dem Haus verbannt und er hat sich dann eigene gekauft, weil er sie so mag.
Mittlerweile kaufe ich sie wieder ein und gebe sie ihm ... zur sicheren Aufbewahrung außerhalb von Muttis nächtlicher Heißhunger-Reichweite.

Ansonsten habe ich an meiner Ernährung jetzt nicht viel gedreht.
Ich versuche, ab 18 Uhr nichts mehr zu essen und wenn mich doch der Appetit anspringt, bekommt er eine schöne Bremsspur von mir gelegt und ich verknuspere entweder ungesalzene Reiswaffeln oder eine Pomelo.
Beides mag ich sehr und nichts von beidem setzt arg an.

Mal gucken, wie es mit meinen Maßen und dem Blutdruck aussieht.

Nachtrag:
So, vermessen und eingetragen.
Kann sein, dass ich den Blutdruck morgen noch mal ändere, denn ich bin heute schon tüchtig herumgewuselt und habe die eine oder andere Tasse Kaffee in mir versenkt, bevor ich meine eigene Anweisung las, den Blutdruck morgens und noch ausgeruht zu messen.

Die Messerei ist ja etwas albern - und ich habe brav immer erst gemessen, laut den Wert gesagt und dann geguckt, was ich als Ausgangswert notiert hatte, denn sonst kenne ich mich - da hätte ich die Werte selbst auf Erfolg manipuliert.
Bei "Taille" sprach ich laut 127 cm und staunte nicht schlecht, dass ich im Dezember so viel schlanker war ...
Aber dann fiel mir wieder ein, wie mühsam (und leicht amüsiert) ich mich quwerweb auf der Suche nach der Taille an meinem Barbamama-Körper gegoogelt hatte, bis ich heraus hatte, dass die Taille bei runden, weichen Wobbelkörpern quasi direkt unter dem Busen gemessen wird.
Ich bin immer versucht, den Bauchnabel einzubeziehen.
Egal, sollen ja nur Richtwerte sein.
Den "dicken Hals" schiebe ich auf den Vorwurf der Dickenfeindlichkeit durch die ARGE-Weiber ;-)

Dienstag, 18. Februar 2014

Dickenfeindliches ... (wo wir doch gerade beim Thema waren ...)

Oh, was habe ich gestern gelacht.
Ich brachte meine Ebay-Päckchen zur Post und ging dann gleich noch in dem Supermarkt einkaufen, in dem unsere Postfiliale nun untergebracht ist.
Irgendwann werde ich meinen Enkeln erzählen können, dass es früher noch richtige, eigene Gebäude gab, an denen "Post" stand und dass man dort von Leuten bedient wurde, die noch Ahnung von Post oder den Postbank-Geschäften hatten ...
In dem Supermarkt befand sich einer kleiner Stand, an dem eine "Unbekannte" ein Tablett mit Käsestücken vor sich hatte und den Supermarkt Kundinnen anbot.
Ich bin kein großer Käsefan und noch dazu bin ich sehr pingelig, was Lebensmittel und Fremde angeht.
Von so einem Tablett könnte ich nichts nehmen, da ich nicht weiß, ob die Frau sich die Hände gewaschen hat, wer den Käse wohl schon alles angefasst hat etc.
Wäre das eine der Verkäuferinnen gewesen, die ich schon kenne, wäre ich weniger empfindlich - alles Kopfsache.
Aber Käse von einer völlig Unbekannten?
(ich bekomme auch jedesmal einen Ekel, wenn ich Herrn Gottschalk mit seinen Gummibärchen in der Werbung sehe)
Hm, vielleicht wäre das mal DIE Diätidee für mich?!

Und ich wollte auch wirklich nicht unhöflich sein, aber als mir von ihr Käse angeboten wurde, hatte ich prompt schon mit leiser Übelkeit zu kämpfen. Roter, an einer Ecke abgesplitterter Nagellack. Wah!
(ich weise darauf hin, dass ich nie ein Problem hatte, aus den Schmuddelhändchen meiner Kinder für mich gepflückte Erdbeeren anzunehmen ...)
Es kann also sein, dass meine Ablehnung, angewiderter klang, als ich das wollte.
Statt mich meine Bahnen durch die Regale ziehen zu lassen, machte sie mich sehr laut darauf aufmerksam, dass es auch eine Light-Variante gäbe.
"Sowas esse ich schon gar nicht!", sagte ich und bekam prompt ein
"Tja, das würde aber gerade Ihnen gut tun!", zur Antwort.
Ihre Stimme ließ keinen Zweifel daran, dass es ihr gerade wenig um mein Wohlergehen ging.
Ich denke mal, sie hatte sich von mir angegriffen gefühlt (darum ja meine langatmige Einleitung), aber diesen Spruch hätte sie sich doch besser gespart.
Sie war die unverschämte Fremde und ich bin die nette Frau Pfundi, die dort schon seit Jahren einkauft und die meisten Kunden gut kennt. Die meisten Kunden dort haben Kinder, die meine Kinder kennen (und Ehemänner, die sehr an alleinerziehenden Muttis interessiert sind ...). Die meisten Angestellten dort ebenfalls ...
Mit anderen Worten: Dorf!
Nachdem eine andere Kundin sie einem peinlichen Verhör unterzog, warum Frau Pfundi nun ausgerechnet ein dummes Stück angetrockneter Light-Käse gut täte, erkannten auch die anderen Kunden, dass sich genau dort nun ein Spektakel bot, von dem man daheim berichten könnte und das man keinesfalls versäumen sollte.
Haha
Ich verschwand im Tierfutterregal und dann an die Kasse, wo die Verkäuferin fragte, was denn "da hinten" los sei.
"Dickenfeindlichkeit!", sagte ich. "Die mit den Käsehäppchen meint, Dicke sollten ihren Light-Käse essen!"
Die ebenfalls hüftgewaltige Verkäuferin, war umgehend mit empört.
Das geht ja gar nicht!

(Schublade kommt später)

Apropos Supermarkt ...
Wenn Ihr mein dunkles Geheimnis erfahren wollt:
hier könnt Ihr mich auf Minute 2,29 als total geschockte langjährige Kollegin Sybille sehen.
Vorher wusel ich hinten links im Bild herum und räume immer zwei Flaschen ins Regal und wieder raus.
Begnadete Schauspielerin, kurz vor ihrem ganz großen Durchbruch, sozusagen ;-)

(für die Gutgläubigen unter Euch:
ich heiße natürlich nicht Sybille und arbeite auch nicht in einem Supermarkt :)


Weg sind 2014:
Kram: 151,4
Kilos: 600 Gramm

Montag, 17. Februar 2014

Meine To-Do-Liste

Solche Listen waren ja eine Zeit in Mode.
To-Do-Listen, bevor man stirbt oder so.
Mache ich jetzt auch.
Kram, den ich machen möchte, wenn ich mit der Sache mit der Mutterschaft durch bin.
Also mit der aktiven Brutpflege.
Immer deutlicher nimmt die Idee Gestalt an, das "Nest" auch selbst zu verlassen, wenn die Brut flügge geworden ist und mir die Welt anzuschauen.
Mich reizen Dinge wie Fallschirm- oder Bungee-Sprünge nicht im Geringsten.
Aber zB würde ich sehr gerne mit den Schweinen schwimmen auf den Exuma Cays südlich von Nassau.
Und im Infinity Pool des Marina Bay Sands Hotels in Singapur möchte ich auch herumplanschen!

Ich sehe schon, wenn die Kinder aus dem Haus sind, geht Muttern baden ...

So, die Liste ergänze ich dann bei den Gelegenheiten, wenn mir etwas ins Auge sticht :)


Das London Eye war auch lange auf meiner ungeschriebenen "Liste" und ist aber nun genau wie der Ayers Rock schon abgehakt.
Ja ... I climbed Ayers Rock!
Damals, als das noch erlaubt war und VOR den Kindern.
Im London Eye war ich mit meinem Sohn. Es ist das riesige ... Riesenrad an der Themse.
Zu meiner Überraschung hatte ich mit einer regelrechten Panik-Attacke zu kämpfen.
Ich saß blass und bleich auf der Bank und mir liefen völlig unkontrolliert Tränen aus meinem rechten Auge, das dann auch noch zu zucken begann. Dazu habe ich unablässig und leise krampfhaft gelächelt und mich mit beiden Händen an meinem Sitz festgehalten.
Mein Sohn teilte mir mit, dass ich mich ruhig in der kompletten Gondel bewegen könnte, denn sollten wir abstürzen, würde ein Festhalten am Sitz gar nichts bringen.
Diesen Hinweis habe ich sozusagen beherzigt und mich dann sogar überwunden, mich einmal ganz ganz langsam für ein Beweisfoto an die Außenwand der gläsernen Kabine zu stellen.
Boah, ich habe mich sooooo zusammengerissen und versucht locker zu wirken.
Das unablässige, laute Lachen meines Sohnes und die freundlich belustigten Blicke der anderen, hat mir dabei tatsächlich geholfen.

Ich habe ein Luftschiff!

Bewegung
Achtung, es kommt wieder etwas Werbung für "Step to the Beat".
Ich bin immer noch regelrecht begeistert von dem Spiel, obwohl es wirklich eher simpel und albern ist.
Die Musikauswahl trifft nicht unbedingt meinen Geschmack, die Akustik ist nicht doll, die Übersetzung könnte der Babelfisch übernommen haben ... aber Fakt ist, dass ich nun gut und gerne täglich 3-4 Stunden am Stück auf meinem Wii-Board herum "wobbel" und dabei sehr glücklich bin.
Ich schwitze dabei moderat und die verbrannten Kalorien, die mir der euphorische Trainer gelegentlich mitteilt, sind so utopisch, dass ich sie nicht weiter beachte oder gar einkalkuliere.
Ich zähle eh keine Kalorien, da ich zu ungeduldig bin, alles zu wiegen und zu berechnen.
Nein, aber ich genieße es, mich lange am Stück zu bewegen und danach dann erschöpft, aber glücklich zu sein.
Auf dem Board stampft man nicht herum, sondern je nach Tempo der Lieder, geht man langsam auf der Stelle oder bei den schnellen Liedern hebt man sogar nur die Fersen an.
Dabei gehe ich ein wenig in Ski-Gymnastik-Stellung und wobbel, wobbel, wobbel :)
Recherchen im Netz ergaben, dass es anderen auch so geht - sie verbringen halbe Tage auf dem Board und bauen dabei die Insel auf.
Schön fände ich, wenn man etwas wählen könnte und sich nach und nach seine Trauminsel bauen würde, statt diesen amerikanischen Traum einer Trauminsel mit Burger-Buden, Hotelklötzen und Windrädern.
Ich hätte lieber mehr blühende Kirschbäume zu 120 Schritten, denn Autos zu 200.
Früher bin ich gerne joggen gegangen, aber erst sprach mein Gewicht dagegen, da ich ein Kniegelenk dabei habe, das ich nicht überlasten sollte und plötzlich war auch meine Kondition weg.
Ich konnte stundenlang herumlaufen und dabei quatschen. Plötzlich führte es zu Hustenanfällen, wenn ich bei Steigungen sprach. Gefolgt von Atemnot und Seitenstichen, so dass ich bei Spaziergängen bergauf eher schweige.
Und dann begann mein Körper damit, "bergauf" neu zu definieren.
Meine Begleiter mögen der Meinung sein, dass die Strecke gerade ist; ich keuche und ahne: bergauf!
Immerhin hat das bei Wattwanderungen einen gewissen Wert, da ich mitbekomme, wann wir auf oder über eine Sandbank gehen und in Gefahr geraten, vom Wasser eingeschlossen zu werden.
Puh, hoffentlich ertrinke ich nicht prompt, sollte ich dieses innere Warnsystem je wieder verlieren ...
In der Vergangenheit habe ich mich gelegentlich zu Fitness-Kursen überreden lassen.
Eigentlich bin ich ein Aerobic Fan, aber leider fehlt es mir eben völlig an Kondition.
Bzw beim Aufwärmen jagt bereits mein Blutdruck hoch, ich höre mein Blut in meinen Ohren rauschen und meinen Puls laut und vernehmlich klacken. Mir geht die Luft aus und das auch wenn ich schon von selbst rasch dazu übergehe, einfach moderat auf der Stelle zu gehen.
Einen Step-Aerobic Kurs habe ich im Endeffekt ausschließlich moderat auf der Stelle gehend hinter mich gebracht.
Es war auch wirklich nett mit den anderen und meine moderate Bewegung tat mir auch gut und führte im Endeffekt zum Kauf von Wii-Fit, das mir eine andere Dame empfahl.
Also, wer da gerne die Inseltouren macht, der mag evtl. auch das Step to the beat.
Und das Schöne ist, danach fühle ich mich wie früher nach/bei dem Joggen.
"Runner's High" beim Wobbeln :)

Entrümpeln
Ran an die nächste Küchenschublade:


Diesmal ist mir sehr klar, dass sich diese Ordnung nicht lange halten wird.
Aber immerhin habe ich ein paar Teile entnommen, so dass es künftig noch einfacher wird, Dinge zu finden oder wieder weg zu räumen.
Weggeschmissen oder sonstwie entsorgt, habe ich nichts, da ich tatsächlich bis auf 20 Gramm Plastik alles aus der Schublade regelmäßig benutze.
Den Mix-Aufsatz der Küchenmaschine, habe ich aber zu den restlichen Ersatzteilen, dem Fleischwolf und der Eismaschine in die Abseite geräumt, da wir ihn so ständig dann doch nicht benutzen.
Genau wie die kleine Kaffeemühle und den Cocktail-Shaker.

Ach, das nebenbei Entrümpeln macht wirklich Freude, auch wenn die ersten beiden Küchenschubladen schon wieder gut durcheinander gewühlt wurden. So befinden sich in jedem Fach nun Scheren. Aber da so viel Kram entsorgt wurde, bleibt trotzdem ein freier Blick auf die Knoblauchpresse und alles andere. Um etwas zu finden, brauche ich nicht mehr zu wühlen, sondern lediglich die Schublade öffnen und es entnehmen.
Falls mein Sohn die richtige Schublade trifft.
Wann immer er abwäscht, habe ich das Gefühl, er ist nur zu Besuch, da er von den meisten Sachen nicht weiß, wo sie hingehören.
Nachdem der Knabe von mir pädagogisch wertvoll des öfteren gefragt wurde, ob er nur ein Gast ist oder ich sarkastisch antwortete:
"oh, das räumen wir neuerdings da und da hin ..." hat er es aber endlich gelernt.
Nicht, wohin die Dinge gehören, sondern sie einfach in die nächstbeste Schublade zu stopfen.
Wenn ich Glück habe, immerhin in sauberem und trockenem Zustand.
Wenn ich dann nach langem Suchen den Gemüsehobel zwischen den Topfdeckeln gefunden habe, gibt es nur 2 Antworten:
das war ich nicht!
oder
tut mir Leid!
Manchmal fühle ich mich arg an meine eigene Jugendzeit erinnert ...
(ich habe 3 Schwestern und berief mich daher immer auf "das war ich nicht!")

PS ach so: das Luftschiff findet man tagsüber auf der Aussichtsplattform - kostet 1.000 Schritte und fliegt dann sehr nett über der Insel herum.


Weg sind 2014:
Kram: 148,8 kg + 2,6 kg
Kilos: 600 Gramm

Sonntag, 16. Februar 2014

laut ARGE-Aktivistin bin ich dickenfeindlich ...

Eine Freundin hat meinen Blog verlinkt und wurde dafür prompt von einer "ARGE-Aktivistin" abgewatscht,
da ich dickenfeindlich sei.


Ja, das ergibt natürlich Sinn.
Da ich seit Jahren relativ fassungslos erleben muss, wie mein Gewicht stetig steigt, statt zu sinken und mir das Sorgen macht, bin ich dickenfeindlich.
Und wer meinen Blog verlinkt, ist automatisch auch dickenfeindlich.
Ein Link zu den TopModels wäre ok.
(Jedenfalls findet man die empörten Aufschreie dieses Sprachrohrs der ARGE immer nur unter Links zu dicken Frauen, die nichts dagegen hätten, weniger zu wiegen.)


Meine Mutter hatte in meinem Alter einen Schlaganfall,
ich habe mittlerweile auch einen übel hohen Blutdruck,
aber hey, ich sollte mich freuen, dass ich mittlerweile konstant über 100 kg wiege.
Alles andere ist dickenfeindlich.
Ich passe nicht mehr in meine Klamotten, kann mich nicht mehr kleiden, wie ich es schön finde und selbst unter den Übergrößen wird meine Auswahl langsam sehr spärlich.
Toll! Super!
Oder wie?
Putzen, Gartenarbeit, Spaziergänge, alles wird mühsamer.
Nun, wer das beklagt, ist ... genau: dickenfeindlich!
Im Sommer schwellen mir Hände und Füße an, mein BH möchte mich umbringen - wer da jammert ist ... genau:
dickenfeindlich.

Liebes ARGE-Weib:
du hast ja einen Knall!

Dickenfeindlich sind nicht die Dicken, die gerne wieder ein alltagstauglicheres Gewicht hätten,
sondern zB die Medien, die jungen Mädchen suggerieren, dass bei einer Körpergröße von 1,80 m 50 kg zu viel sind.

Aber die Frau, die sich da hinter dem Namen "Roter Rubin" versteckt hat es wohl zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat, ausgerechnet dicke Frauen mit dem Vorwurf der "Dickenfeindlichkeit" zu überrraschen.
So veröffentlichte sie ja auch ausgerechnet zum Blog Run Coachpotatoes Run
den harschen Kommentar
Es ist inspirierend, dicke Sportlerinnen zu sehen. Leider strotzt der Blog RunCouchPotatoesRun aber vor Abnehmtipps und Dickenfeindlichkeit. Also Achtung!

(hier Alexandras Antwort auf den Vorwurf sie sei dickenfeindlich)

Ein Blog in dem 2 tolle, dicke Frauen andere Dicke motivieren, inspirieren, ermutigen und Tipps geben
bekommt mal eben anonym die Keule der Dickenfeindlichkeit um die Ohren geschlagen und die ARGE lässt das zu.
Wer Roter Rubin ist, geht uns nichts an.
Vor meinem inneren Augen sehe ich einen boshaft, bissigen Dackel, der an viel zu kurzer Leine durchs Leben gezerrt und überfüttert wird.
Dickenfreundlich ist in ihren Augen dann vermutlich nur so etwas Perverses wie ein Feeder.
Jemand, der sich daran ergötzt, Frauen in die komplette Abhängigkeit zu mästen.

Ich liebe mich,
Ich liebe auch meinen Körper und werde weiterhin Wege suchen, ihm sein Leben wieder leichter zu machen.
Das dürfte mich nur in den Augen von ein paar abgedrehten Irren "dickenfeindlich" machen.

Dickenfeindlich wäre ich, wenn ich die ARGE-Aktivistin ablehnen würde, weil sie dick ist.
Aber ich lehne sie nicht ab, weil sie dick ist (und eine echt gruselige Frisur hat ;-)
sondern weil sie nicht nur anonym herumpöbelt, sondern auch noch mit diesem Schild der moralischen Überlegenheit herumfuchtelt,
als Aktivistin der ARGE.

tataaa ...

Damit erweist sie dem Verein (mal wieder!) einen Bärendienst.

Aber klar, was soll die Guteste machen, außer andere zu bepöbeln?
In ihren Augen wäre ja vermutlich schon jeder Hauch von Einsicht und Selbstkritik - genau! - dickenfeindlich.





Samstag, 15. Februar 2014

107,1 kg :(

Gestern hat es mich so richtig gepackt.
Nicht das Entrümpeln, sondern die Bewegung.
Nach der Hunderunde stieg ich noch auf die Wii und spielte mein "Step to the beat"
Im Endeffekt blieb ich bis 22 Uhr auf der Wii und wobbelte zu den verschiedenen Liedern über die Insel.
Ich baute den Leuchtturm und 2 "Windmühlen".
Was war ich enttäuscht, denn statt Windmühlen, sind das Windräder, wie man sie hier im Norden zur Genüge kennt.
Ich lief und lief - meine Tochter ging mit ihrem Freund aus und kam wieder und Mutti wobbelte noch immer auf der Wii herum.
Früher bin ich sagenhaft gerne gejoggt - daran ist mit meinem Gewicht gar nicht zu denken, denn es würde meine Gelenke fertig machen. Aber die Wobbelei, die geht prima.
Heute Morgen erwachte ich mit einem wundervollen Muskelkater und fühlte mich an schlanke, sportliche Zeiten erinnert.
Also hüpfte ich auf die Waage und erwartete durchaus, mit einer 104 belohnt zu werden.

Wurde ich nicht.

Hat jemand "ein Fisch namens Wanda" gesehen?


ICH BIN ENTTÄUSCHT!


Freitag, 14. Februar 2014

Wer hat an der Uhr gedreht? ...

Wenig originell bin ich jeden Tag von Neuem überrascht, wenn es plötzlich Abend bzw Schlafenszeit ist und ich mit meiner Tagesplanung noch längst nicht durch bin.
Ich bin gespannt, wann ich mal lerne, dass ein Tag auf der Erde 24 Stunden hat und nicht 60.
Und dass ich ein paar Stunden davon dann auch mal schlafend verbringen sollte.

Aber ok, immerhin habe ich in den letzten 2 Tagen mein Entrümplungspensum durchgezogen.
(schon klar, dass dafür kein Denken an Diät war ... - einfach keine Zeit, nichts zu essen ...)

Vorgestern war die Kramschublade unter dem Herd dran:

Das hier erkannte ich dann klar als überflüssig
(die Muffinpapierchen sind zu breit und zu flach für meine Formen)
(kein Mensch braucht extra Fritten-Ofenpapier)
etc ...

und so sah die Schublade dann in ordentlich aus:

Faszinierend war, dass ich wie immer völlig davon überzeugt war, dass nur Wichtiges in der Schublade war, bevor ich alles herausgeräumt hatte. Als ich Minuten zuvor nur mal so in der Schublade wühlte, erschien mir alles unverzichtbar.
Als es darum ging, die nun saubere, leere Schublade wieder zu bestücken, blieb der kleine Müllberg zurück.

Gestern dann die Besteckschublade.
Also, da sind wirklich nur Sachen drin, die wir dauernd benutzen, dachte ich.
Im Endeffekt entsorgte ich dann 876 Gramm Besteck und ein Viertelpfund Krümel und Haare.
(bah, bah, bah ... es reicht nicht, die Fächer hin und wieder leer zu machen und auszuwischen - man muss wirklich die komplette
Schublade ausräumen und auch die kleinen Raumteiler mal rausnehmen!)

ok, beim Wiegen wanderten 2 weiße Häschen-Eierlöffel zu den Eierbechern in den Geschirrschrank.
Nicht, dass ich sie brauche, aber ... es sind Häschen!


Das "Tafelsilber" wanderte zu meinem Meißner Porzellan und ruht nun in der Sauciere, bis mir Besseres dazu einfällt.
(Zum Beispiel, von wem ich das eigentlich habe ... vermisst jemand sein Tafelsilber und hatte mich zu Gast?)


Unzählige stumpfe Messer und Kartoffelschäler, hässliche Plastiklöffel, seltsame Kuchengabeln aus ... Blech?, Kram halt, an dem man immer gezielt vorbeigreift, ohne es aber wirklich zu merken ... alles weg.
Schön!




Weg sind 2014:
Kram: 148,8 kg
Kilos: 600 Gramm

Mittwoch, 12. Februar 2014

neue Hose und ganz schlechte Laune

gestern:
Schritte: 11.723 (ohne Wii)
gekauft: hässliche Jeans, unnötiges Tuch
Diät: abends eine Pomelo gegessen
entrümpel/aufgeräumt: Topfschublade
entsorgt/verkauft: 2 Topflose Deckel -> Müll

Es ist wieder so weit:
in Rekordzeit haben sich meine Oberschenkel zwecks Wiedersehen durch die Jeans gerieben und so durfte ich mitten im Wald mit gemischt kühlem Gefühl ihrer Wiedervereinigung beiwohnen.
Toll!
Ich brauche eine neue Hose, schloss ich messerscharf und machte mich dann nachmittags direkt auf, diese Neuerwerbung hinter mich zu bringen.
Da ich ja ganz bald ganz schlank bin, habe ich derzeit nur 2 Jeans und wann immer ich es schaffe, mich durch eine Jeans wieder durchgeschubbert zu haben, kaufe ich eine neue.
Der Plan ist natürlich, dass ich nach und nach in den Größen nach unten wandere.
Guter Plan ...
... nur leider ...
Da meine Tochter nun diesen ganz wunderbaren Studienplatz hat, ist absehbar, dass ich in Kürze auf ihren Anteil am Unterhalt und Kindergeld verzichten muss, da sie in die große Stadt ziehen möchte.
Sehr verständlich, da sie sonst täglich gegen 4 Uhr morgens das Haus verlassen müsste um pünktlich studieren zu können.
An den Wochenenden wird sie dann aber vermutlich wie eine Heuschrecke hier über den Kühlschrank herfallen, stundenlang baden und all ihre Wäsche waschen.
Als Mutter hätte ich jedenfalls nichts dagegen.
Als Inhaberin eine jetzt schon chronisch überzogenen Kontos, wird mir aber doch eher bang und bänger bei diesem Gedanken.
Daher suchte ich beim C&A nach einer neuen Jeans.
Das normale Jeans-Regal geht dort bis zur Kleidergröße 48 und die Jeans dort sind durchaus zumutbar.
Es gibt verschiedene Schnitte und auch so etwas wie Kurzgrößen UND verschiedene Schnitte.
Leider habe ich derzeit aber Kleidergröße 50 und falle somit aus dem Regal.
Ich habe mir dennoch eine Wunschjeans dort herausgesucht.
Schwarz, unten gerade und Kurzgröße - ja, ja, ja!
Dann rüber zum Bereich für die hoffnungslosen Fälle, wo auch eine andere Dicke gerade eher verdrossen durch die Hosen "blätterte".
Boah, ey, das war ja gruselig - noch gruseliger als beim letzten Mal, als ich mir schon hoch und heilig schwor, nächstes Mal aber wieder die große Auswahl im Regal genießen zu dürfen!
Es gab ausschließlich Stoffhosen, Leggins, Jeggins und eine einzige Jeans: blau mit weißen Nähten, mir zu lang und noch dazu mit doofen Gummi-Raffeinsätzen am Bund.
Ich ging mit der schönen schwarzen 48er und der 50er Zumutung in die Kabine, scheiterte an der 48er, kaufte die 50er und hätte gegen den Frust nun gerne eine Tüte Chips geext.
Habe ich aber nicht.
Bin ja sehr dafür, dass bei Facebook eine Chips-Nominierung eingeführt wird - und der Erfinder der Übergrößen-Jeggins öffentlich hingerichtet wird.
Jedenfalls verstieß ich kurz danach zum 2. Mal gegen die Shopping-Diät, indem ich mir ein völlig überflüssiges Tuch kaufte.
Der Vorteil an Tüchern ist: sie passen!
Die Autorin dieses Beitrags sitzt gerade also mit einer hässlichen Jeans und einem wunderschönen Tuch an ihrem Computer.
Die Autorin dieses Beitrags stand heute Morgen auch brav wieder auf der Waage und hat ganz tolle Vorsätze.
Seit dem letzten Wiegetermin habe ich ... 200 Gramm zugenommen = 105,7kg aber:
Also, diesmal klappt das ganz bestimmt!

...

Entrümpeln
Heute ist der 12.02. und ich bin heute nicht etwa beim 12. Küchenfach, sondern habe gestern gerade mal die 3. Schublade in Angriff genommen:
Die Topfschublade vorher:
und die Topfschublade aufgeräumt und entrümpelt:

Und doch, da gibt es einen Unterschied:
ich habe mit Stäben eine Trennlinie hinter die Töpfe gesetzt, hinter die nun die Deckel gestellt werden.
Außerdem sind 2 Deckel "geflogen", zu denen es längst keine Töpfe mehr gibt.
Und das Plastikbehälter-Chaos habe ich wieder reduziert.
Mein "Tupper-Kram" ist auf dem Dachboden gelandet, bzw zu großen Teilen letztes Jahr schon verkauft worden, da ich in meinem Alltag mit den "großen Kindern" einfach kein Tupper mehr brauche.
Ein paar Sachen haben wir behalten, damit die Große Sachen mit in die Schule nehmen kann.
Mein Sohn hat strengstes "Tupper-Verbot", da er im Endeffekt doch immer Kompost-Behälter aus den Schalen zaubert und obwohl ich schon in sehr jungen Jahren die pädagogisch grandiose Idee hatte, ihn diese Schalen selbst säubern zu lassen, werden sie weiterhin zu diesen Ekel-Bomben, nur dass mein Sohn sie nun "sonstwo" versteckt, wenn er sie entdeckt, damit er sie nicht säubern muss ...
Meine Tochter ändert ihre Vorlieben alle Jubeljahre, holt sich dann wieder passendere Schalen vom Dachboden und lässt die anderen aber auch hier ... aber dieses "Problem" löst sich ja nach dem Sommer von selbst.
Mal schauen, wie lange die Topfschublade so einigermaßen ordentlich bleibt.
Nach dem Abwaschen wurden mir 2 Töpfe einfach auf den Herd gestellt und ich durfte sie selber in die Schublade sortieren.
"Keine Lust auf Topf-Tetris", murmelte der Nachwuchs und verkrümelte sich.
Pft!

Immerhin ist meine Mutter nun wieder daheim.
Ich merke, dass ich das als Pluspunkt notieren wollte, dies aber geheuchelt ist, denn nun fallen die Anrufe meines Vaters weg, was ich eher bedaure. Dafür ruft meine Mutter nun wieder regelmäßig an, was auch keine reine Freude ist.
Ich notiere für später:
was immer mein Darm oder der Darm anderer Leute, oder Produkte meines Darms oder Produkte fremder Därme angeht, werde ich meinen Kindern nicht erzählen.
Niemals!
Ich werde meinen Kindern noch nicht mal erzählen, dass ich überhaupt einen Darm habe, ob er funktioniert und wie das aussieht, riecht oder wo es landet, was er da so produziert.
Wenn ich es mir so recht überlege, habe ich gar keinen Darm.


Weg sind 2014:
Kram: 147,5 kg + 400 Gramm Ebay + 876 Gramm Besteck
Kilos: 600 Gramm

Donnerstag, 6. Februar 2014

Step to the beat

yep, ich habe den Wiegetag versäumt.
Um ehrlich zu sein, habe ich sogar Mount Waage bestiegen, habe mein Gewicht gesehen und die Zahl dann mit Hilfe von 2 Tassen Kaffee umgehend wieder verdrängt.
Doch, ich kann das.
Dafür brachte die Post mir Dienstag ein neues Spiel für meine Wii.
Womit ich erstmals eklatant gegen meine Shopping-Diät verstoßen habe.
(immerhin habe ich gerade 4 Wii-Spiele verkauft, die niemand (mehr) von uns gespielt hat.)
Mein neues Spiel heißt "Step to the beat" und wurde mir empfohlen, weil mir bei der Wii fit ausgerechnet die Fahrradtour über die Insel so gefällt.
Also, eigentlich steht man auf dem Wii-Brett auf dem Boden und man läuft noch nicht einmal so richtig auf der Stelle, sondern hebt nur die Fersen an, wenn man es ganz richtig machen möchte.
Bei diesem neuen Spiel, läuft man im Takt von anfangs nur 3 Liedern durch eine nächtliche Gegend, in der überall kleine Ballons schweben. Diese kann man anklicken und dann verwandelt sich der Ballon in Laternen, Palmen, Laubbäume (das sind die häufigsten Ballons). Aber es gibt auch Häuser, Brücken, Blumenwiesen, Autos. Allerdings muss man alles "bezahlen" und zwar mit Schritten.
Das ist laut meiner Tochter alles völlig geistlos und nervig, aber mich hält es stundenlang beschäftigt.
Mein Schrittzähler ist völlig begeistert, weil ich nun gestern und vorgestern jeweils auf knapp 30.000 Schritte kam.
(das sind keine echten Schritte!, sagt meine Tochter)
Ich habe allerdings auch die Hunderunden wieder selbst unternommen, da es nicht mehr so bitter kalt ist und mir meine Lunge draußen nicht mehr gleich Probleme bereitet, wie sie das bei Eiseskälte so gerne antut.
(einfach flacher atmen! * Ha! Sobald ich mich bewege, MUSS ich tief atmen ...)
Ich war früher schon ein Fan solcher Spiele, bei denen man Städte, Hotels oder sonstwas aufbaute und spielte sie aber immer so, dass es keinerlei Angreifer oder Probleme, dafür aber ein erstaunliches hohes Anfangskapital gab.
Egal ... gestern fand ich heraus, dass man sogar einen riesigen Regenbogen bekommen kann und bin völlig glücklich stundenlang auf meinem Wii-Board herumgelaufen.
Meine Kinder sind gelegentlich vorbeigekommen und haben versucht zu erkennen, was Mutti an diesem Unsinn so fesselnd findet. Allerdings passten sie gut auf, sich darüber nicht zu abwertend zu äußern, damit ich schön weiter auf dem Board herumtrample.

Abends guckte ich mir natürlich die Biggest Loser an.
(ein paar Minuten verpasste ich doch glatt, weil ich noch ein Haus zusammengelaufen hatte (600 Schritte))
Unter den Teilnehmern ist diesmal eine junge Frau, die also ihren 18. Geburtstag in diesem Abspeck-Camp feiern durfte.
Ist das nicht ganz gruselig deprimierend?
Ach, meinen 18. Geburtstag habe ich damals in so einer Reality-Serie gefeiert, in der Dicke öffentlich blamiert und zum Abnehmen gepeitscht wurden.
Gestern gab es wieder Wassergymnastik vor Unterwasserkameras, damit der geneigte Zuschauer mit wohligem Grausen den wogenden Fettmassen zuschauen kann.
In den USA endete gerade die letzte Staffel mit dem Sieg von Rachel Fredrickson, die sich in der Show gekonnt ins Untergewicht hungerte. Sie hungerte sich von 117 kg auf gerade mal 47 kg runter. So sehen Sieger aus?

Allein der Umstand, dass sie gewonnen hat, zeigt wie verdammt zynisch die Show ist, denn es gewinnt nicht derjenige, der zu der gesündesten Lebensweise, dem gesündesten Gewicht oder so findet, sondern schlicht derjenige, der prozentual am meisten Körpergewicht verliert.
So kam auch Paride, der Gewinner der letzten Staffel, mit gerade mal noch 63 kg auf die Bühne und hatte sich damit halbiert und sah ziemlich gruselig aus.
Ach ja, die Amis und das Gewicht anderer Leute.
Ich glaube, dass es unmöglich ist, ein Idealgewicht zu haben.
Rachel ist also Anlass für ein wahres Twitter-Gewitter da sie "zu dünn" ist - und im gleichen Moment wird aber die Schauspielerin Jennifer Lawrence (und ein paar Hundert andere ...) für ihr "Übergewicht" fertig gemacht.
Sehr lustig.
Und doch eine ganz hervorragende Ausrede, warum ich mich gestern nicht dem Waagen-Terror gebeugt habe.
:)
Entrümpelt habe ich auch nicht.
Heute werde ich mal schauen, dass mich das Wii-Board nicht zu lange beschäftigt ...



Weg sind 2014:
Kram: 146 kg + 1.500 Gramm Ebay
Kilos: 800 Gramm

Dienstag, 4. Februar 2014

Und was ist mit Diät?

Fällt mir gerade so ein ...
Wie kann ich nur ständig die Abnehmerei vergessen?
Es ist doch ... ok, morgen ist Wiegetag und ich werde bestenfalls einen Stillstand erreicht haben.
haha ... ok ... also wieder mal

ab heute ...

2. Küchenschublade

Was das Entrümpeln angeht, habe ich mich heute selbst verblüfft.
Die 2. Küchenschublade ist seit Ewigkeiten sehr vollgekramt, aber ich war fest überzeugt, dass daran wenig zu ändern sei, weil ich doch alles dringend brauche, was in der Schublade ist.
Ich war völlig überzeugt, dass sich ausschließlich Dinge darin befinden, die ich dauernd benutze.
Ich hatte zwar eine Art System, die Schublade einigermaßen übersichtlich einzuräumen, aber die Kinder ...
Ihre Mutter hat sie nicht unbedingt zu freudiger Mithilfe im Haushalt erzogen, fürchte ich.
Mein Verständnis für gewisse Erschöpfungszustände und akute Unlust an Haushaltshilfen nach langen Schultagen, war leider immer zu groß und so verdonnere ich sie zwar durchaus zur Mithilfe, aber beide haben übelst drauf, den äußeren Schein zu wahren.
Abwaschen, abtrocknen und dann mit Schwung in ... irgendwelche ... Schubladen.
Evtl. ringe ich mich noch durch, auf die richtigen Schubladen zu bestehen, aber nicht auch noch darauf, dass sie es besonders ordentlich hinstellen.
Meine Art ist dann doch eher, leise grummelnd aufzuräumen und mir vorzustellen, wie ich die Schlösser austauschen lasse, sobald beide studieren, es mir hier einmal gründlich zur Puppenstube aufzuräumen und dann Dinge wie Skypen, Whatsapp und Co zu lernen.
Also: mit den eigenen Kindern kommunizieren, ohne sie ins Haus zu lassen :)
Egal: Schublade No. 2 war eine der unabänderlich scheinenden Küchenkatastrophen.
Und jetzt guckt mal, was jetzt noch drin ist:
Dies sind die Dinge, die wir tatsächlich ständig benutzen.
Der Rest war eine bunte Mischung aus Teilen, die ich doppelt oder dreifach besitze:
Diese Sachen schlummern jetzt im Heizungsraum in meinem Küchen-Ersatzteillager.
Einen Mix-Fix-Becher hatte ich mal auf eine heiße Herdplatte gestellt, darum der doppelte Deckel.
Und im Laufe meines Lebens bin ich nun bei Küchenmaschine Nr. 3 angekommen.
Da ich immer eine Bosch Mum kaufe, passen die Ersatzteile der letzten Maschine immer mit zur neuesten dazu.
Die letzte Neuanschaffung wurde übrigens nötig, als mein Sohn statt Puderzuckers Kandis mitgebracht hatte und die tolle Idee hatte, mit der Küchenmaschine den Kandis in Puderzucker zu verwandeln.
Überraschung: das klappt nicht
Statt Puderzucker im Rührbehälter zu erhalten, ergreift das Gewinde die Flucht aus der Maschine heraus.
Interessanter Anblick und eher kein Garantiefall ...

Und dann gab es in der Schublade noch einen Schwung Zubehör, der zu meinem Passierstab gehörte.
Allerdings nicht zu dem Passierstab, den ich derzeit benutze, sondern zu dem, den ich einmal geschenkt bekam, den meine Tochter benutzte, wobei das Kabel leider auf eine heiße Herdplatte kam.
Der Passierstab und das komplette Zubehör waren da gerade 3 Tage alt.
Sieht auch alles noch Klasse aus, aber die 3 cm Kabel ohne Plastikmantel darum, fand ich dann doch so verstörend, dass ich mir flugs einen billigen Ersatz ganz ohne Zubehör gönnte.
Heute flog dann alles in den Müll - die beiden Messbecher gleich mit, denn beiden fehlen lesbare Maßeinheiten.


Und dann gab es noch das, was ich liebevoll:
ausgemachten Schwachsinn
nenne.
Ok - liebenswerte Unnötigkeiten - 3 neue Ebay-Auktionen.
2 Eierformer - damit kann man frisch gekochte Eier in Häschen oder Bärchen-Form pressen.
Das haben wir ein paarmal gemacht und witzig gefunden - aber dann ist auch gut.

2 Eis am Stiel Former - haben uns eher nicht überzeugt
Tchibo ... verlockt halt zum Kauf und ist dann doch nicht so dolle.

Und ein BCM Mischbecher ... Zeuge einer gescheiterten Diät und ich habe dann doch lieber meine Tupper-Mixfixe genommen, so lange ich gepulvert habe.
Ich kann mir eher nicht vorstellen, dass irgendjemand ernsthaft diesen Becher ersteigert - aber es gibt welche bei Ebay und so gab ich ihm eine Chance.

Erstaunlich, wirklich erstaunlich, wie leer die Schublade jetzt ist.
Und es war tatsächlich nötig, sie einmal komplett auszuräumen um die Dinge zu finden, die dort verzichtbar sind.

Weg sind 2014:
Kram: 146 kg
Kilos: 800 Gramm

Montag, 3. Februar 2014

Tschüssn Euro-Sammelalbum

Gestern Abend fiel mein Blick auf ein Album zwischen den Fotoalben.
Mit Eurozeichen auf dem Rücken.
?
Ach ja, das Euro-Sammelalbum.
Was für ein Quatsch ...
Nach Einführung des Euros haben wir so ein Sammelalbum mit sämtlichen ausländischen Euro-Münzen bestückt, die uns so in die Finger kamen. Das war witzig und wir hatten großen Spaß daran.
Damals.
Irgendwann dachten wir immer seltener daran, unsere Münzen genauer zu betrachten, ob sie evtl. aus dem Ausland kamen und wenn ja, aus welchem und ob wir die Münze schon hatten.
Auch fehlen einige Länder in unserem Album, die nun neu dabei sind ... und überhaupt:
Augenblicke später sah man mich, Münzen aus dem Album drücken und neu sortieren:
die "Silberlinge" kamen in das Schüsselchen und der Kupferkram in unsere Spardose.
Immerhin 23,- Euro in Silbergeld.
Totes Kapital wiederbelebt und gleichzeitig wieder 1.300 Gramm "Kram" entrümpelt.
Sehr schön.

Ich kreise auch noch immer um die beiden Starterpacks.
Aufheben?
Wozu?
Aber noch liegen sie da in ihren Tütchen.

Letzten Monat hatte ich eine Sammelmünze bei Ebay versteigert und damit gleich mal wieder Bekanntschaft mit der dunklen Seite Ebays gemacht.
Spaß macht das dort nicht immer.
Ich hatte mir bei anderen Münzauktionen die Versandart abgeschaut - ein Paket zu 4,99 Euro.
Bei der Post erfuhr ich dann, dass das nur online geht (wie auch immer ...) und man riet mir dazu, sie als Brief zu versenden.
Blöder Fehler, denn ... sie kam nicht an, sagt der Käufer.
Da gibt es nicht zu diskutieren.
In seiner Antwort hat er schon süffisant geschrieben, ich hätte sie ja schließlich als Paket gesandt und könnte ja einen Nachforschunsauftrag starten.
Ich habe mir seine Antworten auf negative Bewertungen angeschaut und sah gleich den
"Geiz-ist-geil!"-Typen vor mir, der ja nicht blöd ist und vermutlich beim Erhalt meiner Münze fröhlich gejubelt hat, dass ich so dusslig war, sie als Brief zu versenden, da ich nun den Versand nicht nachweisen kann.
Und ganz korrekt war das auch nicht, denn mein Brief hat nur 1,45 Euro gekostet und ich hatte ja deutlich mehr Porto berechnet.
Ich habe mir alles Gejammer verkniffen, mir einmal selbst in den Hintern getreten und freundlich vorgeschlagen, noch ein paar Tage zu warten und dann würde ich selbstredend die Kosten erstatten.
*zauberzwinker*

---
Und prompt ruft mein Väterchen an ...
Heute gibt es Blumenkohl und dann Jugend und Firmengründung in 12 Minuten.
Diesmal mit Schwenk über die Kindheit meiner großen Schwester. Alle Worte kamen, wenn er die Erinnerung leicht schüttelte.
Eindeutig ein guter Tag!
---

Mein Lehrgeld liegt nur im 25,- Euro-Bereich - bzw eigentlich nur in der Höhe der Portokosten, denn die Münze vermisse ich ja nicht.

Davor hatte ich mir eine negative Bewertung von einer Frau eingehandelt, die behauptete, das Buch sei völlig verknickt bei ihr angekommen.
Da ich brandneue, feste Umschläge verwende, habe ich so meine Zweifel.
Da sie das Buch eh sehr günstig ersteigert hatte, war ich mit einer Preisminderung nicht einverstanden und sie bewertete mich negativ - in allem auch in der Kommunikation, Versandzeit, Versandkosten ... 0 Sterne
Und dann hat sie das gleiche Buch als "sehr gut" mit einem Gewinn von 2,- Euro weiter verkauft.

Mal verliert man und mal gewinnen die anderen ...

Keine Bange, so denke ich nicht wirklich und dass ich überhaupt geguckt habe, was aus dem Buch geworden ist, liegt jetzt daran, dass ich diesen Beitrag hier tippe.
Wenn ich ehrlich bin, musste ich grinsen (als ich sah, was die Frau sonst noch so verkauft ...).

Aber ich kenne mich ... noch so ein paar Bauernschlaue und ich mache erst mal wieder Ebay-Pause.

Weg sind 2014:
Kram: 146,26 kg
Kilos: 800 Gramm

Sonntag, 2. Februar 2014

Februar - ab in die Küche!

Dass ich nicht so viel schreibe, heißt nicht, dass ich nicht dran bleibe.
Der Alltag hat sich ein wenig geballt und mir fehlt die Zeit ... zum Schreiben.
Auch weil ich nun über den Tag verteilt öfter mal auf mein Wii-Board hüpfe und mir ein wenig Bewegung verschaffe.
Und weil meine Mutter für ein paar Tage stationär im Krankenhaus ist - nichts Schlimmes - und die Demenz mein Väterchen zu ulkigen Dingen bringt.
Die Demenz ist ein Arschloch, aber ich habe mich entschieden, keinesfalls zu jammern oder mich auf die demütigenden Aspekte der Demenz zu konzentrieren. Mein Väterchen ist nun bald Mitte 80 Jahre alt, hat sein Leben lang hart gearbeitet und hatte das Riesenglück (der Tüchtigen) auch viel zu erreichen.
Und so leben sie nun mit einer ganz eigenen, netten und patenten Pflegerin weiterhin in ihrem Haus.
Ich bin sehr dankbar, was das Thema Zuwanderung angeht und das finanzielle Polster der beiden.
Beides macht das Leben doch sehr viel einfacher.
Auch meins.
Und so kann ich auf sehr hohem Niveau jammern, dass mein Väterchen mich in den letzten Tagen einfach dauernd anruft.
Das Telefon blinkt nämlich, da ich einmal angerufen und niemanden erreicht habe.
Und wann immer sein Blick auf das Telefon fällt, drückt er eine Taste und ruft "zurück".
Das ist ein Mann, der aus dem Nichts einmal eine Firma mit kompliziertem technischem Krams aufgebaut hat.
Aber wie gesagt, ich verkneife mir das Gejammer, sondern freue mich, dass er nun eine Phase erreicht hat, in der er sich wie ein Kind über alles Mögliche freuen kann.
ZB darüber, meine Stimme zu hören, wenn er ein blinkendes Knöpfchen drückt.
So langsam verliert er sein Vokabular.
Wie die nette Pflegerin heißt, die ihn seit ca einem Jahr versorgt, weiß er nicht.
Sie ist "die Neue", "die Frau", "die Krankenschwester" - er mag sie.
Meistens, außer wenn sie gerade wieder seine Brille geklaut hat, seine Schuhe, seine Zahnbürste, seine Jacke ...
aber wenn sie ihm die Dinge (sucht, findet und) zurück gibt, mag er sie wieder.
Und wir sind sehr froh, dass er nicht mehr hadert oder an seinem Verstand zweifelt, sondern ohne Zweifel weiß, dass die Frau ihm da einen Streich gespielt hat.
Da so viele Worte verloren gegangen sind, spricht er nicht so gerne über Aktuelles, sondern lieber darüber, wie er damals wegen des Krieges vorzeitig die Schule verlassen und arbeiten musste und wie er dann die Firma aufgebaut hat.
Erstaunlicher Weise höre ich die Geschichte immer und immer wieder gerne.
An guten Tagen dauert sie ca 8 Minuten, an schlechten Tagen lässt er einige Passagen aus und an ganz schlechten Tagen, gehen auch hier Worte verloren. Namen von Menschen, Orten, Maschinen.
Ich freue mich wie ein Kind, wenn sie beim nächsten Mal wieder auftauchen.
Und zu gerne gebe ich ihm die Antworten, die ihn freuen.
Ich lobe seine Tüchtigkeit, denn Tüchtigkeit ist wichtig.
Wenn ich von meinen Kindern spreche (er hat keine Ahnung, wie viele das wohl sind und wie sie heißen), betone ich auch deren Tüchtigkeit.
Als mein Sohn an das Telefon ging, sagte er automatisch dazu, wessen Sohn er ist und erzählte von seinem tollen Zeugnis.
Man kann sich recht schnell auf schöne Themen mit dem dementen Opa einstellen.
Meine Mutter jammert manchmal, weil es ständig Blumenkohl gibt, aber da kann ich die Pflegerin so hervorragend verstehen.
Wenn mein Väterchen mit einkaufen geht und das macht er oft und gerne, steht er plötzlich strahlend vor der Gemüsetheke:
guck mal, freut er sich sonnig, es gibt heute Blumenkohl!
Für ihn ist das mit der Demenz nicht schlimm. In den Anfangstagen, da war es übel.
Als er noch merkte, dass die Worte immer schwerer kamen oder sein Umfeld bei seinem Anblick noch den souveränen Geschäftsmann erwarteten, der er mal war.
Aber jetzt ist da dieses leise Lächeln, der leicht entrückte Blick, der mir einerseits sagt, dass er gerade durchaus Spaß hat und der die Erwartungshaltung anderer gleich ein wenig drosselt.
Das ist gut!
So und nun bin ich völlig vom Thema abgekommen ... yep, ein Anruf ... bei dem ich nur dachte, wie sehr und wie bitter ich auch das irgendwann vermissen werde

zum Entrümpeln
Im Februar ist die Küche dran!, hatte ich doch gesagt und heute dann auch gleich mal damit begonnen.
Einfach ganz rechts, oberste Schublade.
Ausgeräumt, mit dem Staubsauger die Schublade entkrümelt, feucht ausgewischt, mit Holzpflegemittel verwöhnt und den Kram sortiert.
Rausgeflogen ist erstaunlich wenig:
Ein Dosenöffner, den garantier nicht ich gekauft habe.
Ein Eierpiekser, den ich nicht brauche, da ich Eier grundsätzlich in kaltem Wasser aufsetze und dann muss man sie nicht anpieksen.
Und ein seltsamer, kleiner Becher - ein Korken.

Dennoch sieht die mittlerweile wieder eingeräumte Schublade viel leerer aus:

Man könnte jetzt natürlich überlegen, ob ich tatsächlich 9 Scheren in der Küchenschublade brauche,
aber wer Kinder hat, stimmt mir sicherlich zu:
ja, brauche ich!
Die werden von selber weniger ...


Weg sind 2014:
Kram: 144,96 kg
Kilos: 800 Gramm